Zitronenkuchen
Nachtisch

Zitronen-Pudding-Kuchen – luftig, saftig und herrlich cremig

Dieser Zitronen-Pudding-Kuchen verbindet einen weichen, luftigen Rührteig mit einer feinen Zitronencreme. Der Kuchen schmeckt angenehm frisch, bleibt durch das Pflanzenöl lange saftig und sieht durch den aufgespritzten Pudding besonders appetitlich aus.

Auch ohne große Backerfahrung gelingt dieses Rezept zuverlässig. Entscheidend sind drei Punkte: Der Pudding muss ausreichend eindicken, vor der Verwendung abkühlen und der Kuchenteig darf nach der Zugabe des Mehls nicht zu lange gerührt werden.

Rezeptübersicht

Vorbereitungszeit: etwa 30 Minuten
Abkühlzeit für den Pudding: etwa 20–30 Minuten
Backzeit: etwa 35–40 Minuten
Gesamtzeit: etwa 1 Stunde 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach
Portionen: 10–12 Stücke
Backform: Springform mit 24 cm Durchmesser
Backtemperatur: 175–180 °C Ober-/Unterhitze


Schritt-für-Schritt-Zubereitung

1. Alle Zutaten vorbereiten

Nehmen Sie Eier, Milch, Sauerrahm und Butter etwa 20–30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.

Zutaten mit ähnlicher Temperatur verbinden sich leichter. Besonders beim Kuchenteig hilft dies dabei, eine gleichmäßige, glatte Masse zu erhalten.

Waschen Sie die Zitrone gründlich unter warmem Wasser und trocknen Sie sie ab. Reiben Sie die gelbe Schale mit einer feinen Reibe ab.

Achten Sie darauf, nur die gelbe äußere Schicht abzureiben. Die weiße Haut darunter schmeckt bitter.

Pressen Sie die Zitrone anschließend aus. Teilen Sie den Saft in zwei Portionen von jeweils etwa 20–25 ml.

Profi-Tipp: Reiben Sie die Zitronenschale direkt über der Schüssel oder dem Topf ab. So gelangen auch die aromatischen Zitronenöle in die Creme und bleiben nicht auf einem Brett liegen.


2. Die Grundlage für den Pudding verrühren

Geben Sie das Ei, den Zucker, den Vanilleextrakt und eine Prise Salz in einen kleinen Topf.

Verrühren Sie alles mit einem Schneebesen, bis die Masse gleichmäßig ist.

Geben Sie anschließend die Speisestärke hinzu und rühren Sie sorgfältig weiter. Es dürfen keine trockenen Stärkeklümpchen zurückbleiben.

Dieser Schritt sollte erfolgen, bevor der Topf erhitzt wird. Speisestärke lässt sich in einer kalten Mischung wesentlich leichter klümpchenfrei verrühren.


3. Milch, Zitronensaft und Zitronenschale hinzufügen

Gießen Sie die Milch langsam unter ständigem Rühren in die Eiermischung.

Fügen Sie nun die abgeriebene Zitronenschale und 20–25 ml Zitronensaft hinzu.

Verrühren Sie alles, bis eine glatte, dünnflüssige Mischung entstanden ist.

Keine Sorge, wenn die Masse jetzt noch sehr flüssig aussieht. Die Bindung entsteht erst während des Erhitzens.


4. Den Zitronenpudding kochen

Stellen Sie den Topf auf den Herd und erhitzen Sie die Mischung bei mittlerer Hitze.

Rühren Sie von Anfang an ständig mit einem Schneebesen. Bewegen Sie den Schneebesen besonders gründlich über den Topfboden und entlang des Randes, damit sich dort nichts festsetzt.

Nach einigen Minuten wird die Mischung zunächst heiß und anschließend langsam dicker.

Sobald die Creme deutlich eindickt und erste Blasen aufsteigen, kochen Sie sie unter ständigem Rühren noch etwa 30–60 Sekunden weiter.

Nehmen Sie den Topf anschließend sofort vom Herd.

So erkennen Sie die richtige Konsistenz: Der Pudding sollte dick, glatt und cremig sein. Wenn Sie mit dem Schneebesen oder Teigschaber eine Spur durch die Creme ziehen, sollte diese kurz sichtbar bleiben.

Häufiger Anfängerfehler: Stellen Sie den Herd nicht auf höchste Stufe. Zu starke Hitze kann dazu führen, dass das Ei gerinnt oder die Creme am Boden anbrennt.


5. Die Butter einarbeiten

Geben Sie die 25 g Butter direkt in den heißen Pudding.

Rühren Sie so lange, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Die Creme sollte nun glatt, glänzend und geschmeidig aussehen.

Die Butter sorgt nicht nur für Geschmack, sondern macht den Pudding auch feiner und cremiger.

Füllen Sie den Pudding anschließend in eine saubere Schüssel.


6. Den Pudding richtig abkühlen lassen

Legen Sie ein Stück Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche des Puddings.

Die Folie muss die Creme berühren. So bildet sich beim Abkühlen keine feste Haut.

Lassen Sie den Pudding bei Raumtemperatur etwa 20–30 Minuten abkühlen. Er darf später noch leicht lauwarm sein, sollte aber keinesfalls heiß auf den Kuchenteig gegeben werden.

Schneller Trick: Füllen Sie den Pudding in eine breite, flache Schüssel. Durch die größere Oberfläche kühlt er deutlich schneller ab.


7. Backofen und Backform vorbereiten

Heizen Sie den Backofen auf 175–180 °C Ober-/Unterhitze vor.

Bei Umluft genügen etwa 160–165 °C. Für diesen Kuchen empfehle ich jedoch Ober-/Unterhitze, weil der Teig gleichmäßiger aufgeht und weniger schnell austrocknet.

Legen Sie den Boden einer Springform mit 24 cm Durchmesser mit Backpapier aus.

Fetten Sie den Rand dünn mit Butter oder neutralem Pflanzenöl ein. Sie können ihn zusätzlich leicht mit Mehl bestäuben.

Profi-Tipp: Spannen Sie ein größeres Stück Backpapier einfach zwischen Boden und Rand der Springform. Das ist schneller, als einen exakt runden Kreis auszuschneiden.


8. Eier und Zucker luftig aufschlagen

Geben Sie die drei Eier und den Zucker in eine große Rührschüssel.

Schlagen Sie die Mischung mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine etwa 4–5 Minuten auf hoher Stufe.

Die Masse sollte deutlich heller, voluminöser und cremiger werden.

Dieser Schritt ist entscheidend für einen luftigen Kuchen. Die eingeschlagene Luft unterstützt später das Backpulver und sorgt für eine feine, weiche Krume.

So erkennen Sie die richtige Konsistenz: Wenn Sie die Rührbesen anheben, sollten die Spuren der Eiermasse für einige Sekunden auf der Oberfläche sichtbar bleiben.


9. Vanille und Sauerrahm einrühren

Geben Sie den Vanilleextrakt und den Sauerrahm zur Eiermasse.

Rühren Sie beides nur kurz auf niedriger Stufe ein.

Der Sauerrahm gibt dem Teig eine feine Säure, macht ihn zarter und unterstützt das frische Zitronenaroma.

Verwenden Sie möglichst keinen eiskalten Sauerrahm direkt aus dem Kühlschrank. Ein sehr großer Temperaturunterschied kann dazu führen, dass die Masse weniger gleichmäßig wird.


10. Das Pflanzenöl langsam hinzufügen

Gießen Sie das Pflanzenöl langsam in einem dünnen Strahl zur Eiermasse.

Rühren Sie dabei auf niedriger bis mittlerer Stufe weiter.

Verwenden Sie ein geschmacksneutrales Öl, beispielsweise Sonnenblumenöl oder Rapsöl.

Stark aromatisches Olivenöl ist für dieses Rezept weniger geeignet, da es den feinen Geschmack der Zitrone überdecken kann.

Warum Öl statt Butter? Öl bleibt auch nach dem Abkühlen flüssig. Dadurch bleibt der Kuchen länger weich und saftig.


11. Den Zitronensaft einarbeiten

Geben Sie 20–25 ml Zitronensaft zum Teig.

Rühren Sie ihn nur kurz ein, bis sich alles gleichmäßig verbunden hat.

Die Masse kann jetzt etwas flüssiger erscheinen. Das ist normal.

Verwenden Sie nicht deutlich mehr Zitronensaft als angegeben. Zu viel Flüssigkeit kann die Konsistenz des Teiges verändern und den Kuchen schwerer machen.

Für ein intensiveres Zitronenaroma ist zusätzliche Zitronenschale besser geeignet als zusätzlicher Saft.


12. Mehl, Backpulver und Salz mischen

Vermischen Sie das Weizenmehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz in einer separaten Schüssel.

Sieben Sie die trockenen Zutaten anschließend über die Eiermasse.

Das Sieben entfernt Klümpchen und verteilt das Backpulver gleichmäßig im Teig.

Heben Sie die Mehlmischung mit einem Teigschaber oder Schneebesen vorsichtig unter.

Rühren Sie nur so lange, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.

Sehr wichtig: Sobald das Mehl hinzugefügt wurde, darf der Teig nicht mehr lange oder kräftig geschlagen werden. Zu starkes Rühren aktiviert das Gluten und kann den Kuchen zäh oder kompakt machen.


13. Den Teig in die Backform geben

Gießen Sie den fertigen Kuchenteig in die vorbereitete Springform.

Streichen Sie die Oberfläche vorsichtig glatt.

Klopfen Sie die Form ein- bis zweimal leicht auf die Arbeitsfläche. Dadurch entweichen besonders große Luftblasen.

Der Teig sollte cremig und dickflüssig sein. Er darf nicht so fest wie ein Hefeteig, aber auch nicht wässrig sein.


14. Den Pudding vorbereiten

Entfernen Sie die Folie vom abgekühlten Zitronenpudding.

Rühren Sie den Pudding mit einem Schneebesen kurz glatt. Beim Abkühlen wird er fester, daher ist dieser Schritt wichtig.

Falls die Creme sehr fest geworden ist, können Sie sie mit einem Esslöffel Milch glatt rühren. Geben Sie jedoch nicht zu viel Flüssigkeit hinzu.

Füllen Sie den Pudding in einen Spritzbeutel.

Alternativ können Sie einen stabilen Gefrierbeutel verwenden und eine kleine Ecke abschneiden.


15. Den Pudding auf dem Teig verteilen

Spritzen Sie den Zitronenpudding spiralförmig auf den rohen Kuchenteig.

Beginnen Sie in der Mitte und arbeiten Sie sich langsam nach außen.

Lassen Sie zwischen den Linien etwas Abstand. So kann der Kuchenteig beim Backen zwischen den Puddinglinien aufgehen.

Alternativ können Sie kleine Tupfen oder ein Gitter auf den Teig spritzen.

Besitzen Sie keinen Spritzbeutel, setzen Sie den Pudding mit zwei Teelöffeln in kleinen Portionen auf den Teig.

Wichtig: Drücken oder verrühren Sie den Pudding nicht tief in den Teig. Er soll auf der Oberfläche liegen und während des Backens teilweise einsinken.


16. Den Kuchen backen

Stellen Sie die Springform auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens.

Backen Sie den Kuchen bei 175–180 °C Ober-/Unterhitze etwa 35–40 Minuten.

Öffnen Sie die Backofentür während der ersten 30 Minuten nicht. Der Kuchen könnte durch den plötzlichen Temperaturabfall zusammenfallen.

Prüfen Sie den Kuchen ab der 35. Minute mit einem Holzstäbchen.

Stechen Sie das Stäbchen in einen Bereich ohne Pudding. Bleibt kein flüssiger Teig daran haften, ist der Kuchen fertig.

Einige feuchte Krümel sind in Ordnung. Flüssiger Teig bedeutet, dass der Kuchen noch einige Minuten benötigt.

Wird die Oberfläche zu dunkel, legen Sie für die letzten 10 Minuten locker ein Stück Backpapier oder Alufolie darauf.


17. Den Kuchen abkühlen lassen

Nehmen Sie die Backform aus dem Ofen und stellen Sie sie auf ein Kuchengitter.

Lassen Sie den Kuchen zunächst 10–15 Minuten in der Form ruhen.

Lösen Sie anschließend den Rand vorsichtig mit einem dünnen Messer.

Öffnen Sie die Springform und lassen Sie den Kuchen vollständig auskühlen.

Schneiden Sie ihn nicht heiß an. Der Pudding muss sich beim Abkühlen stabilisieren, und auch die Krume des Kuchens wird erst nach einiger Zeit schnittfest.

Für besonders saubere Stücke: Stellen Sie den vollständig abgekühlten Kuchen vor dem Anschneiden für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank.


18. Dekorieren und servieren

Bestäuben Sie den Kuchen nach Belieben mit Puderzucker.

Zusätzlich können Sie ihn mit frisch abgeriebener Zitronenschale, dünnen Zitronenscheiben oder einigen Minzblättern dekorieren.

Servieren Sie den Kuchen am besten bei Raumtemperatur. Dann ist der Teig besonders weich und das Zitronenaroma kommt stärker zur Geltung.


Chef’s Best Tips

1. Verwenden Sie unbehandelte Zitronen

Da die Schale verwendet wird, sollten Sie eine unbehandelte Bio-Zitrone nehmen. Waschen Sie sie trotzdem gründlich mit warmem Wasser.

2. Wiegen Sie die Zutaten genau ab

Beim Backen können kleine Abweichungen einen großen Unterschied machen. Gramm und Milliliter sind zuverlässiger als Tassen- oder Löffelangaben.

3. Kochen Sie den Pudding langsam

Mittlere Hitze und ständiges Rühren sind der Schlüssel zu einer glatten Creme. Hohe Hitze spart kaum Zeit, erhöht aber das Risiko von Klümpchen.

4. Lassen Sie den Pudding abkühlen

Heißer Pudding kann zu tief in den Teig sinken und dessen Struktur verändern.

5. Schlagen Sie Eier und Zucker lange genug auf

Eine helle, luftige Eiermasse ist die Grundlage für einen lockeren Kuchen.

6. Verwenden Sie neutrales Öl

Sonnenblumen- und Rapsöl eignen sich am besten. Ein stark schmeckendes Öl kann das Zitronenaroma überdecken.

7. Rühren Sie das Mehl nur kurz ein

Der Teig ist fertig, sobald kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.

8. Öffnen Sie den Ofen nicht zu früh

Während der ersten 30 Minuten braucht der Kuchen eine möglichst gleichmäßige Temperatur.

9. Machen Sie die Stäbchenprobe neben dem Pudding

Die Creme bleibt naturgemäß feucht. Prüfen Sie deshalb immer eine freie Teigstelle.

10. Mehr Aroma durch Zitronenschale

Für einen intensiveren Zitronengeschmack geben Sie etwas mehr Schalenabrieb in den Teig. Mehr Zitronensaft kann den Teig dagegen zu flüssig machen.

11. Decken Sie die Creme direkt ab

Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche verhindert eine Puddinghaut.

12. Schneiden Sie den Kuchen vollständig ausgekühlt

Ein warmer Puddingkuchen kann beim Anschneiden auseinanderfallen, obwohl er richtig gebacken wurde.


Aufbewahrung

Bewahren Sie den Zitronen-Pudding-Kuchen nach dem vollständigen Abkühlen in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf.

Er bleibt etwa 3 Tage frisch.

Nehmen Sie ihn ungefähr 20–30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Bei Raumtemperatur ist der Teig weicher und das Zitronenaroma intensiver.

Der Kuchen kann portionsweise eingefroren werden. Verpacken Sie die Stücke luftdicht und frieren Sie sie bis zu 2 Monate ein.

Lassen Sie die Kuchenstücke langsam im Kühlschrank auftauen.


Nutrition

Die Nährwerte sind ungefähre Durchschnittswerte und können je nach verwendeten Produkten und Stückgröße abweichen.

Nährwerte pro Stück bei 12 Portionen

  • Kalorien: etwa 315–325 kcal
  • Kohlenhydrate: etwa 38 g
  • Eiweiß: etwa 5 g
  • Fett: etwa 17 g
  • Gesättigte Fettsäuren: etwa 4 g
  • Zucker: etwa 18 g
  • Ballaststoffe: etwa 1 g
  • Salz: etwa 0,3 g

FAQ – häufig gestellte Fragen

Kann ich Joghurt statt Sauerrahm verwenden?

Ja. Verwenden Sie 50 g Naturjoghurt, möglichst mit einem Fettgehalt von mindestens 3,5 %. Der Kuchen wird damit etwas leichter, aber möglicherweise weniger cremig.

Kann ich Schmand verwenden?

Ja. Schmand eignet sich ebenfalls. Da er mehr Fett enthält als Sauerrahm, wird der Kuchen etwas reichhaltiger.

Kann ich Butter statt Pflanzenöl verwenden?

Ja. Verwenden Sie etwa 150 g geschmolzene und anschließend abgekühlte Butter. Der Kuchen erhält dadurch ein kräftigeres Butteraroma, bleibt aber nach dem Abkühlen etwas fester.

Warum wird mein Pudding klumpig?

Meist war die Hitze zu hoch oder die Masse wurde nicht ständig gerührt. Streichen Sie die warme Creme durch ein feines Sieb oder mixen Sie sie kurz mit einem Stabmixer.

Warum ist der Pudding zu flüssig?

Der Pudding wurde wahrscheinlich nicht lange genug erhitzt. Die Speisestärke muss kurz aufkochen, damit sie vollständig bindet.

Warum sinkt der Pudding auf den Boden?

Die Creme war möglicherweise noch zu warm oder zu weich. Lassen Sie sie ausreichend abkühlen und kochen Sie sie zuvor bis zu einer deutlich dicken Konsistenz.

Warum ist der Kuchen trocken geworden?

Möglicherweise wurde er zu lange gebacken, das Mehl wurde zu kräftig eingerührt oder die Backofentemperatur war zu hoch.

Warum fällt der Kuchen nach dem Backen zusammen?

Häufige Ursachen sind eine zu früh geöffnete Backofentür, eine zu kurze Backzeit oder zu viel Backpulver.

Kann ich den Kuchen in einer 26-cm-Form backen?

Ja. Der Kuchen wird etwas flacher und kann bereits nach 30–35 Minuten fertig sein.

Kann ich eine kleinere Form verwenden?

Eine Form mit 22 cm Durchmesser ist ebenfalls möglich. Der Kuchen wird höher und benötigt wahrscheinlich einige Minuten länger.

Kann ich Limetten verwenden?

Ja. Ersetzen Sie die Zitronenschale und den Zitronensaft durch Limette. Je nach Größe benötigen Sie etwa zwei bis drei Limetten.

Kann ich den Pudding schon am Vortag kochen?

Ja. Decken Sie ihn direkt mit Folie ab und bewahren Sie ihn im Kühlschrank auf. Rühren Sie ihn vor der Verwendung gründlich glatt.

Muss der Kuchen im Kühlschrank gelagert werden?

Ja. Wegen der Milch- und Eiercreme sollte der Kuchen gekühlt aufbewahrt werden.


Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: etwa 320 kcal
  • Kohlenhydrate: etwa 38 g
  • Eiweiß: etwa 5 g
  • Fett: etwa 17 g
  • Zucker: etwa 18 g


Zitronenkuchen

Italienischer Zitronenkuchen mit Zitronencreme

Zutaten

  • 1 Ei
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 20 g Speisestärke
  • Schale von 1 unbehandelten Zitrone
  • 20 –25 ml Zitronensaft
  • 200 ml Milch
  • 25 g Butter

Zutaten für den Kuchenteig

  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 50 g saure Sahne
  • 150 ml neutrales Pflanzenöl
  • 20 –25 ml Zitronensaft
  • 250 g Weizenmehl Type 405
  • 15 g Backpulver
  • 1 Prise Salz

Anleitungen
 

  • Ei, Zucker, Vanille, Salz und Speisestärke in einem Topf glatt rühren.
  • Milch, Zitronensaft und Zitronenschale hinzufügen.
  • Die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren zu einem dicken Pudding kochen.
  • Den Topf vom Herd nehmen, Butter einrühren und den Pudding direkt mit Folie abdecken. Abkühlen lassen.
  • Den Backofen auf 175–180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine 24-cm-Springform vorbereiten.
  • Eier und Zucker 4–5 Minuten hell und luftig aufschlagen.
  • Vanille, Sauerrahm, Öl und Zitronensaft kurz einrühren.
  • Mehl, Backpulver und Salz mischen, sieben und vorsichtig unterheben.
  • Den Teig in die Form füllen und glatt streichen.
  • Den abgekühlten Pudding spiralförmig, als Gitter oder in kleinen Tupfen auf dem Teig verteilen.
  • Den Kuchen 35–40 Minuten backen. Die Stäbchenprobe an einer Stelle ohne Pudding durchführen.
  • Den Kuchen 10–15 Minuten in der Form ruhen lassen, anschließend lösen und vollständig auskühlen lassen.