Easy Flourless Oatmeal Carrot Cake I
Hafer

Einfacher mehlfreier Haferflocken-Karottenkuchen

Dieser saftige Karottenkuchen kommt vollständig ohne Weizenmehl und raffinierten Zucker aus. Fein gemahlene Haferflocken geben dem Kuchen Struktur, während geriebene Karotten für natürliche Süße und eine angenehm feuchte Konsistenz sorgen.

Das Rezept ist bewusst unkompliziert gehalten und eignet sich auch für Menschen, die noch wenig Erfahrung beim Backen haben. Wichtig sind vor allem drei Dinge: Die Haferflocken sollten fein genug sein, die Karotten müssen fein gerieben werden und der Kuchen darf nicht zu lange im Ofen bleiben.

Mit einem cremigen Frischkäse-Topping wird daraus ein besonders saftiger Kuchen für den Nachmittagskaffee, einen Geburtstag oder ein gemütliches Frühstück am Wochenende.

Rezeptübersicht

Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Backzeit: 25–30 Minuten
Abkühlzeit: mindestens 45 Minuten
Gesamtzeit: etwa 1 Stunde 35 Minuten
Portionen: 8 Stücke
Backform: runde Form mit 18 cm Durchmesser oder kleine Kastenform, etwa 20 × 10 cm
Backtemperatur: 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft
Schwierigkeitsgrad: einfach


Zutaten für den Karottenkuchen

  • 2 große Eier, etwa 100–110 g ohne Schale
  • 170 g Honig
    oder 160 g Ahornsirup für eine etwas mildere Süße
  • 160 g Karotten, geschält und fein gerieben
  • 90 g zarte Haferflocken oder fein gemahlene kernige Haferflocken
  • 2,5 g Natron, etwa ½ Teelöffel
  • 6–8 g gemahlener Zimt, etwa 1 gestrichener Esslöffel
  • 57 g weiche Butter
  • alternativ 55 g geschmolzenes und leicht abgekühltes Kokosöl
  • 5 ml Vanilleextrakt, etwa 1 Teelöffel
  • 1 kleine Prise Salz, etwa 1 g

Zutaten für das Frischkäse-Topping

  • 200 g Frischkäse, Doppelrahmstufe, zimmerwarm
  • 60–65 g Honig oder Ahornsirup, etwa 3 Esslöffel
  • 5 ml Vanilleextrakt, etwa 1 Teelöffel
  • 5 ml Zitronensaft, etwa 1 Teelöffel, optional

Benötigte Küchenutensilien

  • kleine Springform mit 18 cm Durchmesser oder kleine Kastenform
  • Backpapier
  • zwei Rührschüsseln
  • Schneebesen
  • Teigschaber oder großer Löffel
  • feine Küchenreibe
  • Küchenwaage
  • Mixer, Zerkleinerer oder Kaffeemühle, falls kernige Haferflocken verwendet werden
  • Kuchengitter

Ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Zutaten rechtzeitig vorbereiten

Nehmen Sie Eier, Butter und Frischkäse etwa 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.

Zutaten mit ähnlicher Temperatur verbinden sich wesentlich leichter. Kalte Eier können dazu führen, dass weiche Butter kleine Klümpchen bildet. Das ist zwar nicht gefährlich, macht den Teig aber weniger gleichmäßig.

Die Butter soll weich sein, aber nicht ölig oder vollständig flüssig. Drücken Sie mit einem Finger leicht darauf: Es sollte eine kleine Delle entstehen.

Küchenchef-Tipp:
Falls Sie vergessen haben, die Butter herauszunehmen, schneiden Sie sie in kleine Würfel. So wird sie innerhalb von 10–15 Minuten weich. Erwärmen Sie sie nicht stark in der Mikrowelle, da sie dabei schnell teilweise schmilzt.


2. Backofen und Form vorbereiten

Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vor.

Legen Sie den Boden der Backform mit Backpapier aus. Fetten Sie die Seiten dünn mit Butter oder Kokosöl ein.

Dadurch lässt sich der fertige Kuchen später sauber aus der Form lösen. Bei einer Springform können Sie das Backpapier zwischen Boden und Rand einklemmen und das überstehende Papier anschließend abschneiden.

Stellen Sie den Backrost auf die mittlere Schiene.

Wichtig:
Der Kuchen sollte erst in den vollständig vorgeheizten Ofen kommen. In einem noch zu kühlen Backofen geht er langsamer auf und kann dichter oder leicht klitschig werden.


3. Haferflocken zu grobem Hafermehl verarbeiten

Bei zarten Haferflocken genügt es meistens, sie 20–30 Sekunden in einem Mixer zu zerkleinern.

Kernige Haferflocken sollten etwas länger gemahlen werden, bis eine Konsistenz entsteht, die grobem Vollkornmehl ähnelt. Einige sehr kleine Haferstückchen dürfen sichtbar bleiben.

Wiegen Sie anschließend 90 g der gemahlenen Haferflocken ab.

Warum erst nach dem Mahlen wiegen?
Eine Tasse oder ein Becher kann je nach Größe und Füllweise sehr unterschiedliche Mengen enthalten. Mit einer Küchenwaage erhalten Sie jedes Mal dieselbe Teigkonsistenz.

Für eine glutenfreie Variante:
Verwenden Sie ausschließlich Haferflocken, die ausdrücklich als glutenfrei gekennzeichnet sind.


4. Karotten richtig reiben

Schälen Sie die Karotten und reiben Sie sie auf der feinen oder mittelfeinen Seite einer Küchenreibe.

Die Karottenstücke sollten kurz und dünn sein. Grob geriebene Karotten bleiben im fertigen Kuchen fester und können verhindern, dass sich der Teig gleichmäßig schneiden lässt.

Wiegen Sie nach dem Schälen und Reiben etwa 160 g Karotten ab.

Drücken Sie die geriebenen Karotten nicht aus. Ihre natürliche Flüssigkeit wird benötigt, damit die Haferflocken während des Backens weich werden.

Küchenchef-Tipp:
Sehr saftige junge Karotten sind ideal. Sind die Karotten älter und eher trocken, können Sie 1–2 Esslöffel Milch oder Pflanzendrink zum Teig geben.


5. Flüssige Zutaten verrühren

Geben Sie Eier, Honig oder Ahornsirup und Vanilleextrakt in eine große Rührschüssel.

Verrühren Sie alles mit einem Schneebesen etwa 30–45 Sekunden, bis die Masse gleichmäßig aussieht.

Fügen Sie anschließend die weiche Butter hinzu und rühren Sie weiter, bis keine großen Butterstücke mehr sichtbar sind.

Alternativ können Sie die Butter vorsichtig schmelzen. Lassen Sie sie danach einige Minuten abkühlen, bevor Sie sie zu den Eiern geben. Heiße Butter könnte die Eier teilweise stocken lassen.

Bei Kokosöl gilt dasselbe: Es soll flüssig, aber nur lauwarm sein.

Keine Sorge:
Die Mischung muss nicht so luftig wie ein klassischer Kuchenteig werden. Es reicht, wenn alle Zutaten gut miteinander verbunden sind.


6. Trockene Zutaten mischen

Vermischen Sie in einer zweiten Schüssel:

  • gemahlene Haferflocken
  • Natron
  • Zimt
  • Salz

Rühren Sie besonders sorgfältig, damit sich das Natron gleichmäßig verteilt.

Natronklümpchen können im fertigen Kuchen einen unangenehm bitteren oder leicht seifigen Geschmack verursachen. Zerdrücken Sie sichtbare Klümpchen deshalb mit der Rückseite eines Löffels.

Hinweis:
Verwenden Sie reines Speisenatron. Waschsoda oder andere Reinigungsprodukte sind zum Backen nicht geeignet.


7. Teig zusammenführen

Geben Sie die trockenen Zutaten zu den flüssigen Zutaten.

Verrühren Sie die Mischung langsam mit einem Teigschaber oder einem großen Löffel. Arbeiten Sie nur so lange, bis keine trockenen Haferstellen mehr zu sehen sind.

Der Teig wirkt zunächst relativ weich. Lassen Sie ihn etwa 3–5 Minuten stehen. In dieser Zeit nehmen die gemahlenen Haferflocken einen Teil der Flüssigkeit auf und der Teig wird etwas dicker.

Geheimnis für eine zarte Konsistenz:
Rühren Sie nicht mehrere Minuten kräftig weiter. Zu starkes und langes Rühren kann den Kuchen kompakter machen.


8. Karotten unterheben

Geben Sie die fein geriebenen Karotten zum Teig.

Heben Sie sie mit einem Teigschaber gleichmäßig unter. Führen Sie den Schaber dabei am Rand der Schüssel entlang, ziehen Sie ihn über den Boden und klappen Sie den Teig vorsichtig über die Karotten.

Nach ungefähr 10–15 Bewegungen sollten die Karotten gleichmäßig verteilt sein.

Der fertige Teig sollte dickflüssig sein und langsam vom Löffel fallen. Er darf nicht so fest wie Brotteig sein.


9. Teig in die Form geben

Füllen Sie den Teig in die vorbereitete Backform.

Streichen Sie die Oberfläche mit einem Teigschaber oder der Rückseite eines Löffels glatt. Schieben Sie dabei etwas Teig zu den Rändern, damit der Kuchen gleichmäßig hoch wird.

Klopfen Sie die Form ein- bis zweimal sehr leicht auf die Arbeitsfläche. Dadurch verschwinden größere Lufttaschen.

Klopfen Sie nicht zu kräftig, da der Teig sonst unnötig verdichtet wird.


10. Kuchen backen

Backen Sie den Karottenkuchen auf der mittleren Schiene für 25–30 Minuten.

Öffnen Sie die Backofentür während der ersten 20 Minuten möglichst nicht. Ein früher Temperaturabfall kann dazu führen, dass der Kuchen in der Mitte einsinkt.

Prüfen Sie den Kuchen nach etwa 25 Minuten:

  • Die Oberfläche sollte trocken und leicht gebräunt sein.
  • Die Mitte sollte bei leichtem Fingerdruck zurückfedern.
  • Ein Holzstäbchen darf einige feuchte Krümel zeigen.
  • Flüssiger Teig am Stäbchen bedeutet, dass der Kuchen noch einige Minuten benötigt.

Backen Sie ihn bei Bedarf in Intervallen von jeweils 2–3 Minuten weiter.

Wichtig:
Warten Sie nicht darauf, dass das Holzstäbchen vollkommen trocken herauskommt. Haferflocken-Karottenkuchen trocknet beim Abkühlen noch etwas nach. Zu langes Backen macht ihn trocken und bröselig.


11. Kuchen richtig abkühlen lassen

Nehmen Sie die Form aus dem Ofen und stellen Sie sie auf ein Kuchengitter.

Lassen Sie den Kuchen zunächst 10 Minuten in der Form ruhen. Direkt nach dem Backen ist er noch sehr weich und kann beim Herausnehmen brechen.

Fahren Sie anschließend vorsichtig mit einem dünnen Messer am Rand der Form entlang. Öffnen Sie die Springform oder heben Sie den Kuchen mithilfe des Backpapiers aus der Kastenform.

Lassen Sie ihn vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen.

Rechnen Sie mit mindestens 45 Minuten Abkühlzeit.

Sehr wichtig:
Tragen Sie das Frischkäse-Topping niemals auf einen warmen Kuchen auf. Die Creme würde weich werden, verlaufen und teilweise in den Kuchen einziehen.


12. Frischkäse-Topping zubereiten

Geben Sie den zimmerwarmen Frischkäse in eine Schüssel.

Rühren Sie ihn zunächst kurz mit einem Löffel oder Handrührgerät glatt. Fügen Sie Honig oder Ahornsirup, Vanilleextrakt und optional Zitronensaft hinzu.

Verrühren Sie die Creme nur so lange, bis sie glatt ist.

Zu langes oder zu starkes Mixen kann Frischkäse flüssiger machen. Das gilt besonders für fettärmere Sorten.

Falls die Creme zu weich ist, stellen Sie sie 15–20 Minuten in den Kühlschrank.

Für eine stabilere Creme:
Verwenden Sie Frischkäse in Doppelrahmstufe und gießen Sie eventuell vorhandene Flüssigkeit aus der Packung ab.


13. Kuchen bestreichen und servieren

Verteilen Sie das Topping erst auf dem vollständig ausgekühlten Kuchen.

Beginnen Sie in der Mitte und streichen Sie die Creme mit einem Löffel oder einer kleinen Palette langsam nach außen.

Für saubere Stücke stellen Sie den fertigen Kuchen vor dem Anschneiden etwa 20–30 Minuten in den Kühlschrank.

Schneiden Sie ihn mit einem scharfen Messer. Wischen Sie die Klinge nach jedem Schnitt sauber.

Der Kuchen schmeckt besonders gut mit:

  • Naturjoghurt oder griechischem Joghurt
  • frischen Beeren
  • dünnen Apfelscheiben
  • gehackten Walnüssen
  • etwas zusätzlichem Zimt
  • einem kleinen Schuss Honig oder Ahornsirup


Nutrition – ungefähre Nährwerte

Die Werte sind Näherungswerte und können je nach verwendeten Produkten variieren. Berechnet wurde das Rezept mit Honig, Butter, Doppelrahmfrischkäse und einer Aufteilung in acht Stücke.

Pro Stück mit Frischkäse-Topping

  • Energie: ca. 300 kcal
  • Eiweiß: ca. 5,4 g
  • Kohlenhydrate: ca. 35 g
  • Fett: ca. 16 g
  • Ballaststoffe: ca. 2,3 g
  • Zucker: ca. 26 g

Pro Stück ohne Frischkäse-Topping

  • Energie: ca. 188 kcal
  • Eiweiß: ca. 3,8 g
  • Kohlenhydrate: ca. 28 g
  • Fett: ca. 7,8 g
  • Ballaststoffe: ca. 2,3 g
  • Zucker: ca. 18,5 g

Ahornsirup, fettärmerer Frischkäse oder eine dünnere Schicht Topping verändern die Werte entsprechend.


Chef’s Best Tips

1. Zutaten wiegen statt mit Tassen messen

Haferflocken und geriebene Karotten lassen sich in einem Messbecher unterschiedlich stark zusammendrücken. Eine Küchenwaage verhindert, dass der Kuchen zu trocken oder zu feucht wird.

2. Karotten fein reiben

Je feiner die Karotten gerieben werden, desto gleichmäßiger verteilen sie ihre Feuchtigkeit. Grobe Karottenstücke bleiben fester und können beim Schneiden aus dem Kuchen gezogen werden.

3. Karotten nicht ausdrücken

Die Flüssigkeit der Karotten ist ein wichtiger Bestandteil des Rezepts. Ohne sie können die Haferflocken nicht ausreichend aufquellen.

4. Teig kurz ruhen lassen

Drei bis fünf Minuten Ruhezeit helfen den Haferflocken, Flüssigkeit aufzunehmen. Dadurch lässt sich der Teig leichter beurteilen und der Kuchen bekommt eine gleichmäßigere Konsistenz.

5. Natron sorgfältig verteilen

Natron darf nicht konzentriert an einer Stelle bleiben. Vermischen Sie es deshalb immer zuerst gründlich mit den gemahlenen Haferflocken.

6. Nicht zu lange backen

Dieser Kuchen soll innen saftig bleiben. Einige feuchte Krümel am Holzstäbchen sind genau richtig. Flüssiger Teig ist nicht richtig, ein vollständig trockenes Stäbchen kann dagegen auf eine zu lange Backzeit hinweisen.

7. Formgröße beachten

In einer größeren Form wird der Kuchen flacher und ist schneller fertig. Bei einer 20-cm-Form sollten Sie bereits nach 22–25 Minuten prüfen.

In einer kleineren oder tieferen Form kann die Backzeit 30–35 Minuten betragen.

8. Frischkäse nicht übermixen

Frischkäse wird durch langes Schlagen häufig dünn. Verrühren Sie das Topping nur kurz, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind.

9. Kuchen vollständig abkühlen lassen

Ein warmer Kuchen ist empfindlicher und lässt die Frischkäsecreme schmelzen. Für eine saubere Optik sollte er vollständig kalt sein.

10. Geschmack über Nacht entwickeln lassen

Am nächsten Tag schmeckt der Kuchen häufig noch aromatischer. Die Feuchtigkeit der Karotten verteilt sich während der Lagerung, und der Zimtgeschmack wird runder.


FAQ – häufig gestellte Fragen

Kann ich kernige Haferflocken verwenden?

Ja. Mahlen Sie die kernigen Haferflocken in einem Mixer, bis sie grobem Mehl ähneln. Werden sie ungemahlen verwendet, wird der Kuchen deutlich gröber und kann leichter auseinanderfallen.

Ist der Karottenkuchen glutenfrei?

Hafer ist von Natur aus glutenfrei, wird jedoch häufig während der Verarbeitung mit glutenhaltigem Getreide verunreinigt. Für einen zuverlässig glutenfreien Kuchen müssen ausdrücklich zertifizierte glutenfreie Haferflocken verwendet werden.

Kann ich Honig durch Ahornsirup ersetzen?

Ja. Verwenden Sie etwa 160 g Ahornsirup anstelle von 170 g Honig. Ahornsirup schmeckt milder und macht den Teig etwas flüssiger. Die Backzeit kann dadurch ein bis zwei Minuten länger sein.

Kann ich den Kuchen weniger süß machen?

Ja. Sie können die Menge an Honig oder Ahornsirup auf etwa 120–140 g reduzieren. Bei einer stärkeren Reduzierung fehlt dem Teig nicht nur Süße, sondern auch Flüssigkeit.

Geben Sie bei nur 120 g Süßungsmittel zusätzlich etwa 20–30 ml Milch oder ungesüßten Pflanzendrink zum Teig.

Kann ich die Butter ersetzen?

Ja. Verwenden Sie 55 g geschmolzenes und leicht abgekühltes Kokosöl. Ein neutrales Pflanzenöl ist ebenfalls möglich, verändert aber die Konsistenz leicht.

Kann ich das Rezept vollständig milchfrei zubereiten?

Ja. Ersetzen Sie die Butter durch Kokosöl und verwenden Sie einen pflanzlichen Frischkäse für das Topping. Alternativ können Sie das Topping vollständig weglassen.

Kann ich das Natron durch Backpulver ersetzen?

Ja. Ersetzen Sie 2,5 g Natron durch etwa 6–8 g Backpulver. Die Konsistenz kann etwas weniger kompakt und der Geschmack leicht anders werden.

Warum ist mein Kuchen in der Mitte eingesunken?

Mögliche Ursachen sind:

  • Die Backofentür wurde zu früh geöffnet.
  • Der Kuchen war in der Mitte noch nicht vollständig gebacken.
  • Es wurde zu viel Natron verwendet.
  • Die Form wurde direkt nach dem Backen stark bewegt.
  • Der Teig enthielt zu viel Flüssigkeit.

Lassen Sie den Kuchen bei Unsicherheit zwei bis vier Minuten länger backen und prüfen Sie erneut mit einem Holzstäbchen.

Warum ist der Kuchen innen klitschig?

Ein leicht feuchter Kuchen ist bei diesem Rezept normal. Klebriger, ungebackener Teig deutet jedoch auf eine zu kurze Backzeit, zu grob geriebene Karotten oder zu viel Flüssigkeit hin.

Lassen Sie den Kuchen außerdem vollständig abkühlen, bevor Sie ihn anschneiden. Warm wirkt die Mitte oft weicher, als sie tatsächlich ist.

Warum ist der Kuchen trocken?

Wahrscheinlich wurde er zu lange gebacken, es wurden zu viele Haferflocken verwendet oder die Karotten wurden ausgedrückt.

Kontrollieren Sie den Kuchen bereits nach 25 Minuten und verwenden Sie zum Abwiegen eine Küchenwaage.

Kann ich Nüsse hinzufügen?

Ja. Heben Sie 40–60 g grob gehackte Walnüsse, Pekannüsse oder Mandeln zusammen mit den Karotten unter.

Mehr als 60 g können den Kuchen schwerer und bröseliger machen.

Kann ich Rosinen hinzufügen?

Ja. Verwenden Sie etwa 30–50 g Rosinen. Für besonders weiche Rosinen können Sie diese vorher zehn Minuten in warmem Wasser einweichen und anschließend sorgfältig trocken tupfen.

Kann ich den Kuchen ohne Topping servieren?

Ja. Der Kuchen ist auch ohne Creme saftig. Bestreuen Sie ihn nach Wunsch mit etwas Zimt oder servieren Sie ihn mit Naturjoghurt und frischem Obst.

Wie lange ist der Kuchen haltbar?

Ohne Topping kann der Kuchen gut verpackt etwa zwei Tage bei kühler Raumtemperatur aufbewahrt werden.

Mit Frischkäse-Topping muss er im Kühlschrank gelagert werden. Dort bleibt er in einem luftdicht verschlossenen Behälter etwa drei bis vier Tage frisch.

Lassen Sie ein gekühltes Stück vor dem Servieren ungefähr 10–15 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Dadurch wird der Kuchen wieder weicher und aromatischer.

Kann ich den Kuchen einfrieren?

Ja, am besten ohne Frischkäse-Topping.

Schneiden Sie den vollständig ausgekühlten Kuchen in einzelne Stücke, verpacken Sie jedes Stück luftdicht und frieren Sie es bis zu drei Monate ein.

Lassen Sie die Stücke über Nacht im Kühlschrank oder etwa ein bis zwei Stunden bei Raumtemperatur auftauen. Das frische Topping können Sie anschließend zubereiten und auftragen.

Kann ich Muffins aus dem Teig backen?

Ja. Verteilen Sie den Teig auf etwa acht bis zehn Muffinförmchen und füllen Sie diese jeweils zu ungefähr zwei Dritteln.

Backen Sie die Muffins bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 18–22 Minuten. Prüfen Sie sie ab Minute 18 mit einem Holzstäbchen.

Kann ich den Kuchen am Vortag vorbereiten?

Ja. Backen Sie den Kuchen am Vortag, lassen Sie ihn vollständig abkühlen und bewahren Sie ihn gut abgedeckt auf.

Das Topping können Sie ebenfalls vorbereiten und separat im Kühlschrank lagern. Tragen Sie es am nächsten Tag auf den kalten Kuchen auf.

Welche Frischkäsesorte eignet sich am besten?

Ein fester Frischkäse in Doppelrahmstufe ergibt das stabilste Topping. Fettarme oder sehr weiche Produkte enthalten häufig mehr Wasser und können eine dünnere Creme ergeben.

Muss ich den Kuchen im Kühlschrank servieren?

Nein. Direkt aus dem Kühlschrank ist die Creme besonders fest, der Kuchen selbst wirkt jedoch etwas kompakter. Für den besten Geschmack lassen Sie ihn vor dem Servieren 10–15 Minuten bei Raumtemperatur stehen.

Easy Flourless Oatmeal Carrot Cake I

Mehlfreier Haferflocken-Karottenkuchen

Zutaten

  • 2 große Eier
  • 170 g Honig oder 160 g Ahornsirup
  • 160 g Karotten fein gerieben
  • 90 g Haferflocken fein gemahlen
  • 2,5 g Natron
  • 6 –8 g Zimt
  • 57 g weiche Butter oder 55 g Kokosöl
  • 5 ml Vanilleextrakt
  • 1 g Salz
  • 200 g Frischkäse
  • 60 –65 g Honig oder Ahornsirup
  • 5 ml Vanilleextrakt
  • 5 ml Zitronensaft optional

Anleitungen
 

  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 18-cm-Form mit Backpapier auslegen und die Seiten einfetten.
  • Haferflocken zu einem groben Mehl mahlen.
  • Eier, Honig oder Ahornsirup, Vanille und weiche Butter gründlich verrühren.
  • Gemahlene Haferflocken, Natron, Zimt und Salz separat mischen.
  • Die trockenen Zutaten kurz unter die Eiermischung rühren.
  • Den Teig 3–5 Minuten quellen lassen.
  • Fein geriebene Karotten vorsichtig unterheben.
  • Teig in die Form füllen und glatt streichen.
  • 25–30 Minuten backen, bis die Mitte leicht zurückfedert und ein Holzstäbchen nur feuchte Krümel zeigt.
  • Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, anschließend vollständig auskühlen lassen.
  • Frischkäse, Honig, Vanille und Zitronensaft glatt rühren.
  • Topping auf dem kalten Kuchen verteilen und vor dem Anschneiden kurz kühlen.