Saftiger Apfelkuchen aus der Pfanne ohne Backofen
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Saftiger Apfelkuchen aus der Pfanne – ganz ohne Backofen

Dieser einfache Apfelkuchen aus der Pfanne ist perfekt, wenn Sie Lust auf einen saftigen hausgemachten Kuchen haben, aber keinen Backofen benutzen möchten. Der Teig wird direkt in einer etwa 24 cm großen Pfanne langsam unter einem Deckel gebacken und anschließend einmal gewendet.

Geriebene Äpfel machen den Kuchen besonders weich und saftig. Milch sorgt für eine zarte Krume, während etwas Öl oder geschmolzene Butter verhindert, dass der Kuchen trocken wird. Vanille rundet den Geschmack ab.

Das Wichtigste bei diesem Rezept ist nicht komplizierte Backtechnik, sondern Geduld: Der Kuchen muss bei sehr niedriger Hitze garen. Ist die Temperatur zu hoch, wird der Boden dunkel, bevor die Mitte durchgebacken ist.

Mit einer schweren Pfanne, einem gut schließenden Deckel und etwas Zeit gelingt dieser Kuchen auch Backanfängern sehr zuverlässig.


Wie viel Zucker sollte man verwenden?

Bei der ursprünglichen Angabe „3–4 Esslöffel“ sollte man beachten, dass ein gestrichener Esslöffel Zucker je nach Größe ungefähr 12–15 g enthält.

Für diesen Kuchen empfehle ich:

  • 40–50 g: nur leicht süß
  • 60 g: ausgewogen
  • 75–80 g: deutlich süßer

100 g sind ebenfalls möglich, ergeben aber einen recht süßen Kuchen und lassen den Boden in der Pfanne schneller bräunen.

Für süße Apfelsorten sind 60 g meist vollkommen ausreichend.


Welche Äpfel eignen sich am besten?

Gut funktionieren aromatische Äpfel, die beim Erhitzen weich werden, aber nicht extrem viel Flüssigkeit abgeben.

Geeignet sind zum Beispiel:

  • Elstar
  • Braeburn
  • Jonagold
  • Gala
  • Pink Lady
  • Boskoop

Für einen süßeren Kuchen sind Gala oder Jonagold ideal.

Boskoop und Elstar geben dem Kuchen eine angenehm frische Säure.


Welche Pfanne ist am besten?

Am besten eignet sich eine beschichtete Pfanne mit etwa 24 cm Durchmesser und dickem Boden.

Der dicke Boden verteilt die Hitze gleichmäßiger und verhindert, dass der Kuchen unten verbrennt.

Ein gut schließender Deckel ist ebenfalls wichtig, denn unter dem Deckel entsteht warme Luft und Dampf, wodurch auch die Oberseite des Kuchens langsam gart.

Besonders gut funktionieren:

  • schwere beschichtete Pfannen
  • Gusseisenpfannen mit guter Beschichtung oder Backpapier
  • Pfannen mit Sandwich- oder Mehrschichtboden

Sehr dünne Pfannen sind weniger geeignet, da sie schnell Hotspots entwickeln.


Benötigte Küchenutensilien

  • beschichtete Pfanne, Ø etwa 24 cm
  • gut schließender Deckel
  • große Rührschüssel
  • Schneebesen
  • Küchenspatel
  • grobe Küchenreibe
  • kleine Schüssel
  • Küchenwaage
  • große flache Platte zum Wenden
  • optional: Backpapier

Ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Äpfel waschen und vorbereiten

Waschen Sie die Äpfel gründlich und trocknen Sie sie ab.

Bei dünner Schale können sie ungeschält bleiben. Wenn die Schale dick oder sehr fest ist, empfehle ich, die Äpfel zu schälen.

Entfernen Sie anschließend das Kerngehäuse.


2. Äpfel grob reiben

Reiben Sie die Äpfel auf der groben Seite einer Küchenreibe.

Grob geriebene Äpfel sind für diesen Kuchen besser geeignet als sehr fein pürierte Äpfel.

Sie geben dem Kuchen:

  • mehr Struktur
  • kleine saftige Fruchtstücke
  • eine gleichmäßigere Feuchtigkeitsverteilung

3. Sehr saftige Äpfel leicht ausdrücken

Kontrollieren Sie die geriebenen Äpfel.

Wenn sich am Boden der Schüssel sichtbar viel Saft sammelt, drücken Sie die Äpfel mit den Händen nur leicht aus.

Wichtig

Die Äpfel sollen nicht trocken werden.

Etwas Apfelsaft ist ausdrücklich erwünscht, weil er den Kuchen saftig macht.

Es geht lediglich darum, überschüssige Flüssigkeit zu entfernen, die den Teig zu dünn machen könnte.

Chef-Tipp:
Den aufgefangenen Apfelsaft können Sie direkt trinken oder unter Joghurt mischen.


4. Ei vorbereiten

Schlagen Sie ein Ei in eine große Rührschüssel.

Kontrollieren Sie kurz, dass keine Schalenstücke hineingelangt sind.


5. Zucker, Vanille und Salz hinzufügen

Geben Sie zum Ei:

  • 60 g Zucker
  • 8 g Vanillezucker
  • eine kleine Prise Salz

Verrühren Sie alles mit einem Schneebesen etwa 30–60 Sekunden.

Die Masse muss nicht stark schaumig werden.

Warum Salz?

Eine kleine Menge Salz hebt die Aromen von Apfel und Vanille hervor und verhindert, dass der Kuchen eindimensional süß schmeckt.


6. Milch einrühren

Gießen Sie 200 ml Milch dazu.

Rühren Sie alles glatt.

Milch mit 1,5–3,5 % Fett funktioniert gleichermaßen gut.

Mit Vollmilch wird der Kuchen etwas reichhaltiger.


7. Öl oder Butter hinzufügen

Geben Sie 25 g neutrales Pflanzenöl oder geschmolzene und leicht abgekühlte Butter dazu.

Verrühren Sie alles gründlich.

Öl oder Butter – was ist besser?

Pflanzenöl macht den Kuchen besonders lange saftig.

Butter sorgt für mehr Aroma und einen klassischen Kuchengeschmack.

Beides funktioniert.

Bei Butter unbedingt darauf achten, dass sie nicht mehr sehr heiß ist, wenn sie zu Ei und Milch kommt.


Trockene Zutaten

8. Mehl und Backpulver mischen

Geben Sie 160 g Mehl in eine separate Schüssel.

Fügen Sie 4 g Backpulver hinzu.

Vermischen Sie beides gründlich.

Noch besser ist es, Mehl und Backpulver gemeinsam zu sieben.

Warum?

Dadurch verteilt sich das Backpulver gleichmäßig und es entstehen weniger Klümpchen.


9. Mehl portionsweise einarbeiten

Geben Sie die Mehlmischung in zwei bis drei Portionen zur Flüssigkeit.

Rühren Sie nach jeder Portion vorsichtig mit dem Schneebesen.

Sobald kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist, hören Sie auf zu rühren.


10. Teigkonsistenz kontrollieren

Der Teig sollte ungefähr wie dicker Pfannkuchen- oder Pfannküchleinteig aussehen.

Er sollte:

  • glatt sein
  • langsam vom Schneebesen laufen
  • nicht wässrig sein
  • aber auch nicht wie Brotteig wirken

Ist der Teig zu dick?

Geben Sie 10–20 ml Milch dazu.

Ist der Teig zu dünn?

Geben Sie 10–15 g zusätzliches Mehl hinzu.

Chef-Tipp:
Beurteilen Sie die endgültige Konsistenz erst nach Zugabe der Äpfel, denn diese bringen ebenfalls Feuchtigkeit mit.


11. Teig nicht überrühren

Sobald das Mehl eingearbeitet ist, sollte nicht mehr minutenlang gerührt werden.

Zu langes Rühren aktiviert das Gluten stärker und kann den fertigen Kuchen zäher machen.

Für einen weichen Kuchen gilt:

So viel rühren wie nötig, aber so wenig wie möglich.


12. Geriebene Äpfel unterheben

Geben Sie die vorbereiteten Äpfel zum Teig.

Heben Sie sie mit einem Küchenspatel unter, bis sie gleichmäßig verteilt sind.

Die Masse wird dadurch relativ dick und sehr fruchtig.

Das ist richtig.


Pfanne vorbereiten

13. Pfanne leicht einfetten

Fetten Sie eine etwa 24 cm große Pfanne mit ungefähr 5 g Butter oder einem Teelöffel Öl ein.

Verteilen Sie das Fett auch etwas am unteren Rand.

Optional: Backpapier

Für besonders einfaches Wenden können Sie einen passend zugeschnittenen Kreis Backpapier auf den Boden legen.

Das ist vor allem bei älteren Pfannen hilfreich.


14. Pfanne kurz vorwärmen

Erwärmen Sie die Pfanne ungefähr 1–2 Minuten auf sehr niedriger Hitze.

Sie soll warm, aber keinesfalls rauchend heiß sein.

Warum so vorsichtig?

Dieser Kuchen benötigt lange Zeit zum Garen.

Beginnen Sie mit einer sehr heißen Pfanne, kann der Boden bereits dunkel werden, bevor die Mitte überhaupt warm ist.


15. Teig einfüllen

Gießen Sie den Apfelteig in die Pfanne.

Verteilen Sie ihn mit einem Küchenspatel gleichmäßig bis zum Rand.

Streichen Sie die Oberfläche glatt.

Die Kuchenschicht sollte überall ungefähr gleich dick sein.


Kuchen auf dem Herd backen

16. Deckel aufsetzen

Setzen Sie einen gut schließenden Deckel auf die Pfanne.

Reduzieren Sie die Herdleistung auf sehr niedrig.

Bei einem Herd mit Stufen von 1 bis 9 entspricht das ungefähr Stufe 2 bis 3.

Die genaue Einstellung hängt natürlich vom Herd und von der Pfanne ab.


17. Kuchen 20–25 Minuten langsam garen

Lassen Sie den Kuchen zunächst etwa 20–25 Minuten unter dem Deckel garen.

Öffnen Sie den Deckel während der ersten 15 Minuten möglichst nicht ständig.

Was passiert unter dem Deckel?

Der Boden wird durch direkten Kontakt mit der Pfanne gebacken.

Gleichzeitig sammelt sich heiße Luft unter dem Deckel, wodurch auch die Oberfläche langsam fest wird.


18. Kondenswasser am Deckel kontrollieren

Bei manchen Deckeln sammelt sich relativ viel Wasser.

Wenn große Tropfen auf den Kuchen fallen könnten, heben Sie den Deckel nach etwa 10–15 Minuten kurz an und wischen Sie die Innenseite vorsichtig trocken.

Danach sofort wieder aufsetzen.

Chef-Tipp

Ein Deckel mit leicht gewölbter Innenseite ist ideal, weil Kondenswasser eher zum Rand läuft.


19. Prüfen, ob der Kuchen bereit zum Wenden ist

Nach ungefähr 20 Minuten prüfen Sie den Kuchen.

Er ist bereit zum Wenden, wenn:

  • der Rand deutlich fest ist
  • die Oberfläche größtenteils nicht mehr flüssig glänzt
  • der Boden goldbraun ist
  • der Kuchen beim vorsichtigen Bewegen der Pfanne als Ganzes stabil wirkt

Die Oberfläche muss noch nicht vollständig durchgebacken sein.


20. Boden kontrollieren

Heben Sie den Rand vorsichtig mit einem Pfannenwender an.

Ist er schön goldbraun, können Sie den Kuchen wenden.

Ist der Boden noch sehr hell, lassen Sie ihn weitere 3–5 Minuten backen.

Ist er bereits dunkel, reduzieren Sie die Temperatur sofort.


Kuchen sicher wenden

21. Große Platte vorbereiten

Verwenden Sie eine flache Platte, die etwas größer als Ihre Pfanne ist.

Setzen Sie die Platte auf die Pfanne.

Halten Sie Pfanne und Platte mit beiden Händen fest.

Vorsicht

Pfanne und austretender Dampf sind heiß.

Verwenden Sie bei Bedarf Topflappen.


22. Kuchen auf die Platte stürzen

Drehen Sie Pfanne und Platte mit einer kontrollierten Bewegung um.

Der Kuchen liegt nun mit der gebackenen Seite nach oben auf der Platte.

Nehmen Sie die Pfanne ab.


23. Kuchen zurück in die Pfanne gleiten lassen

Fetten Sie die Pfanne bei Bedarf noch einmal sehr dünn ein.

Lassen Sie den Kuchen vorsichtig von der Platte zurück in die Pfanne gleiten.

Die bisherige Oberseite liegt jetzt auf dem Pfannenboden.

Anfänger-Tipp

Arbeiten Sie langsam.

Es ist viel einfacher, den Kuchen über eine Platte zu wenden, als zu versuchen, ihn wie einen Pfannkuchen durch die Luft zu drehen.


24. Zweite Seite fertig backen

Setzen Sie den Deckel wieder auf.

Backen Sie den Kuchen bei niedriger Hitze weitere 5–10 Minuten.

Die zweite Seite benötigt deutlich weniger Zeit, weil die Mitte bereits größtenteils gegart ist.


Garprobe

25. Zahnstocherprobe durchführen

Stechen Sie einen Zahnstocher oder Holzspieß in die Mitte.

Er darf:

  • sauber herauskommen
  • oder einige feuchte Krümel tragen

Es darf jedoch kein sichtbar roher Teig daran kleben.

Achtung

Geriebene Äpfel machen den Kuchen sehr saftig.

Ein leicht feuchter Holzspieß bedeutet deshalb nicht automatisch, dass der Kuchen roh ist.


26. Was tun, wenn die Mitte noch roh ist?

Setzen Sie den Deckel wieder auf.

Backen Sie den Kuchen weitere 3–5 Minuten bei sehr niedriger Hitze.

Prüfen Sie danach erneut.

Wenn der Boden bereits ausreichend gebräunt ist, können Sie einen Herd-Flammenverteiler beziehungsweise eine zusätzliche schwere Pfanne unter die eigentliche Pfanne setzen, um die direkte Hitze zu reduzieren.


Abkühlen und Servieren

27. Fertigen Kuchen auf eine Platte geben

Wenn der Kuchen vollständig durchgegart ist, lassen Sie ihn vorsichtig auf eine Servierplatte gleiten.

Lassen Sie ihn zunächst etwa 15–20 Minuten abkühlen.

Warum nicht sofort anschneiden?

Direkt aus der Pfanne ist die Krume noch sehr weich.

Während des Abkühlens:

  • stabilisiert sich die Struktur
  • verteilt sich die Feuchtigkeit
  • lassen sich sauberere Stücke schneiden

28. Mit Puderzucker bestäuben

Wenn der Kuchen nur noch lauwarm oder vollständig abgekühlt ist, können Sie ihn mit etwas Puderzucker bestäuben.

Auf einem sehr heißen Kuchen würde der Puderzucker schnell schmelzen.


Serviervorschläge

Der Pfannen-Apfelkuchen schmeckt warm und kalt.

Besonders gut passen dazu:

  • Naturjoghurt
  • griechischer Joghurt
  • Schlagsahne
  • Vanilleeis
  • Apfelmus
  • Beeren
  • etwas Zimt
  • gehackte Walnüsse

Zu Kaffee oder Tee schmeckt er auch ganz pur hervorragend.


Chef’s Best Tips

1. Verwenden Sie eine Pfanne mit dickem Boden

Das ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Ein dicker Boden verteilt die Hitze gleichmäßiger.

2. Wirklich auf kleiner Flamme backen

Bei hoher Hitze wird der Boden dunkel, während die Mitte roh bleibt.

Geduld ist bei diesem Kuchen wichtiger als starke Hitze.

3. Äpfel nicht komplett ausdrücken

Sie sollen noch ausreichend Feuchtigkeit für einen saftigen Kuchen enthalten.

4. Sehr saftige Äpfel trotzdem leicht ausdrücken

Wenn Flüssigkeit regelrecht aus den Raspeln läuft, ist etwas zu viel Feuchtigkeit vorhanden.

5. Mehl mit Backpulver separat mischen

Das sorgt für gleichmäßiges Aufgehen.

6. Teig nach Zugabe des Mehls nur kurz rühren

So bleibt die Krume weicher.

7. Einen gut schließenden Deckel verwenden

Ohne Deckel gart die Oberseite viel langsamer.

8. Kondenswasser kontrollieren

Große Wassertropfen auf dem Kuchen können die Oberfläche klebrig machen.

9. Nicht zu früh wenden

Der Kuchen muss stabil genug sein, sonst kann er beim Umdrehen brechen.

10. Eine große Platte zum Wenden benutzen

Das ist wesentlich sicherer als freies Wenden mit dem Pfannenwender.

11. Zweite Seite kürzer backen

5–10 Minuten reichen normalerweise aus.

12. Vor dem Anschneiden ruhen lassen

Nach 15–20 Minuten lässt sich der Kuchen deutlich sauberer portionieren.


Häufige Fehler und ihre Lösungen

Der Boden ist verbrannt, die Mitte aber roh

Die Hitze war zu hoch.

Verwenden Sie die niedrigste beziehungsweise zweitniedrigste Herdstufe und eine Pfanne mit dickem Boden.


Der Kuchen braucht sehr lange

Das kann bei extrem niedriger Herdleistung passieren.

Erhöhen Sie die Hitze nur minimal.

Dieser Kuchen benötigt lieber 5 Minuten länger als zu viel direkte Hitze.


Der Kuchen zerbricht beim Wenden

Mögliche Ursachen:

  • zu früh gewendet
  • zu viel Flüssigkeit im Teig
  • Pfanne nicht ausreichend eingefettet
  • Kuchen nicht gleichmäßig gebacken

Warten Sie, bis die Oberfläche deutlich gestockt ist.


Der Kuchen klebt an der Pfanne

Verwenden Sie eine gut beschichtete Pfanne und etwas Fett.

Bei problematischen Pfannen kann Backpapier auf dem Boden helfen.


Der Kuchen ist gummiartig

Der Teig wurde möglicherweise nach Zugabe des Mehls zu lange gerührt.

Nur rühren, bis die Zutaten verbunden sind.


Der Kuchen ist zu feucht

Mögliche Ursachen:

  • besonders saftige Äpfel
  • Äpfel gar nicht ausgedrückt
  • zu kurze Garzeit
  • zu viel Milch

Lassen Sie den Kuchen einige Minuten länger unter dem Deckel garen.


Der Kuchen ist trocken

Möglicherweise:

  • wurde zu wenig Apfel verwendet
  • die Äpfel wurden zu stark ausgedrückt
  • der Kuchen wurde zu lange gebacken

Die Oberfläche bleibt sehr blass

Das ist vor dem Wenden normal.

Erst nach dem Wenden bekommt auch die zweite Seite direkten Kontakt zum Pfannenboden und wird goldbraun.


Variationen

Mit Zimt

Geben Sie etwa 2 g Zimt zum Mehl.

Das passt hervorragend zu geriebenen Äpfeln.

Mit Walnüssen

Heben Sie 40–50 g grob gehackte Walnüsse zusammen mit den Äpfeln unter.

Mit Rosinen

30–40 g Rosinen sorgen für zusätzliche Süße.

Mit Zitrone

Geben Sie fein abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone zum Teig.

Mit Orange

Etwas Orangenschale passt ebenfalls sehr gut zu Apfel und Vanille.

Weniger süß

Reduzieren Sie den Zucker auf 40–50 g und verwenden Sie eine süße Apfelsorte.


Aufbewahrung

Lassen Sie den Kuchen vollständig abkühlen.

Bewahren Sie ihn anschließend gut abgedeckt auf.

Bei kühler Raumtemperatur: etwa 1 Tag
Im Kühlschrank: etwa 3 Tage

Da der Kuchen viel geriebenen Apfel enthält, ist der Kühlschrank für längere Lagerung die bessere Wahl.


Kuchen wieder aufwärmen

Ein einzelnes Stück kann kurz in einer trockenen Pfanne erwärmt werden.

Verwenden Sie niedrige Hitze und einen Deckel.

Etwa 1–2 Minuten pro Seite reichen normalerweise aus.

Alternativ funktioniert auch die Mikrowelle für etwa 15–25 Sekunden.


Kann man den Pfannen-Apfelkuchen einfrieren?

Ja.

  1. Kuchen vollständig auskühlen lassen.
  2. In einzelne Stücke schneiden.
  3. Mit Backpapier voneinander trennen.
  4. Luftdicht verpacken.
  5. Bis zu etwa 2 Monate einfrieren.

Am besten langsam im Kühlschrank auftauen und anschließend kurz erwärmen.


Nutrition

Ungefähre Nährwerte pro Stück bei 8 Portionen, 60 g Zucker und etwa 25 g Pflanzenöl:

  • Kalorien: etwa 175 kcal
  • Eiweiß: etwa 4 g
  • Fett: etwa 4–5 g
  • Kohlenhydrate: etwa 30 g
  • davon Zucker: etwa 13 g
  • Ballaststoffe: etwa 1,5–2 g

Mit 75–100 g Zucker oder zusätzlichem Puderzucker erhöht sich der Kalorien- und Zuckergehalt entsprechend.

Die tatsächlichen Werte hängen außerdem von der verwendeten Milch, Apfelsorte und Fettmenge zum Einfetten der Pfanne ab.


FAQ – Häufig gestellte Fragen

Kann man wirklich einen Kuchen komplett in der Pfanne backen?

Ja.

Entscheidend sind eine niedrige Temperatur, ein Deckel und eine Pfanne mit möglichst dickem Boden.

Welche Pfannengröße ist ideal?

Für diese Zutatenmenge empfehle ich etwa 24 cm Durchmesser.

Kann ich eine 20-cm-Pfanne verwenden?

Ja, der Kuchen wird dann höher und benötigt länger.

Achten Sie besonders darauf, dass die Mitte vollständig durchgegart ist.

Kann ich eine 26-cm-Pfanne verwenden?

Ja.

Der Kuchen wird flacher und wahrscheinlich etwas schneller fertig.

Muss ich die Äpfel schälen?

Nein.

Bei dünner Schale können sie ungeschält bleiben.

Muss ich die Äpfel ausdrücken?

Nur, wenn sie sehr viel Saft abgeben.

Drücken Sie sie lediglich leicht aus.

Kann ich Apfelstücke statt geriebener Äpfel verwenden?

Ja, aber die Konsistenz wird anders.

Geriebene Äpfel machen diesen Kuchen besonders weich und gleichmäßig saftig.

Kann ich weniger Zucker verwenden?

Ja.

40–50 g reichen bei süßen Äpfeln gut aus.

Kann ich braunen Zucker verwenden?

Ja.

Brauner Zucker gibt eine leichte Karamellnote.

Kann ich Pflanzenmilch verwenden?

Ja.

Hafer-, Mandel- oder Sojadrink funktionieren grundsätzlich ebenfalls.

Kann ich Joghurt statt Milch verwenden?

Teilweise.

Sehr dicker Joghurt sollte mit etwas Wasser oder Milch verdünnt werden, damit der Teig nicht zu fest wird.

Kann ich Dinkelmehl verwenden?

Ja.

Dinkelmehl Type 630 kann ungefähr in derselben Menge eingesetzt werden.

Kann ich Vollkornmehl verwenden?

Ja, aber ich würde zunächst nur etwa die Hälfte ersetzen.

Vollkornmehl nimmt mehr Flüssigkeit auf.

Kann ich glutenfreies Mehl verwenden?

Eine glutenfreie 1:1-Backmischung ist am einfachsten.

Je nach Mischung kann etwas mehr oder weniger Milch notwendig sein.

Öl oder Butter – was ist besser?

Öl macht den Kuchen länger saftig.

Butter sorgt für ein intensiveres Aroma.

Warum braucht der Kuchen einen Deckel?

Der Deckel hält warme Luft und Dampf in der Pfanne.

Dadurch gart auch die Oberseite, obwohl keine Hitze von oben kommt.

Muss ich den Kuchen unbedingt wenden?

Für dieses Rezept empfehle ich es.

Dadurch wird auch die zweite Seite gleichmäßig gegart und leicht gebräunt.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Wenden?

Wenn die Ränder fest sind, die Oberfläche größtenteils gestockt ist und der Boden goldbraun aussieht.

Wie wende ich den Kuchen, ohne dass er zerbricht?

Mit einer großen flachen Platte.

Platte auf die Pfanne legen, beides gemeinsam umdrehen und den Kuchen anschließend vorsichtig zurückgleiten lassen.

Warum wird der Boden zu dunkel?

Die Herdtemperatur ist zu hoch.

Reduzieren Sie sie deutlich.

Warum ist die Mitte noch roh?

Meist ist die Hitze zu hoch und die Außenseite dadurch schneller fertig als die Mitte.

Länger bei niedriger Temperatur backen.

Kann ich Zimt hinzufügen?

Ja.

Etwa 1 Teelöffel Zimt passt sehr gut.

Kann ich Nüsse hinzufügen?

Ja.

40–50 g Walnüsse oder Mandeln sind ideal.

Kann ich den Kuchen am Vortag zubereiten?

Ja.

Bewahren Sie ihn nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank auf.

Schmeckt der Kuchen kalt?

Ja.

Warm ist er besonders weich, kalt wird die Struktur etwas fester und er lässt sich sehr sauber schneiden.


Saftiger Apfelkuchen aus der Pfanne ohne Backofen

Saftiger Apfelkuchen aus der Pfanne ohne Backofen

Ein einfacher und saftiger Apfelkuchen mit geriebenen Äpfeln, der komplett in einer 24-cm-Pfanne gebacken wird. Perfekt, wenn kein Backofen zur Verfügung steht.
Vorbereitungszeit: 15–20 MinutenBackzeit: 30–35 MinutenAbkühlzeit: 20 MinutenGesamtzeit: etwa 1 Stunde 10 MinutenPortionen: 8Kategorie: Kuchen, DessertKüche: EuropäischMethode: PfannePfannengröße: Ø 24 cm

Zutaten

  • 1 Ei Größe M
  • 60 g Zucker
  • 8 g Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Milch
  • 25 g neutrales Pflanzenöl oder geschmolzene Butter
  • 160 g Weizenmehl Type 405
  • 4 g Backpulver
  • 350 g Äpfel
  • etwa 5 g Butter oder 5 ml Öl für die Pfanne
  • Puderzucker optional

Anleitungen
 

  • Äpfel waschen, bei Bedarf schälen, entkernen und grob reiben.
  • Sehr saftige Äpfel nur leicht ausdrücken.
  • Ei, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel verrühren.
  • Milch und Pflanzenöl oder abgekühlte geschmolzene Butter einrühren.
  • Mehl und Backpulver separat vermischen.
  • Die Mehlmischung portionsweise zu den flüssigen Zutaten geben und nur kurz zu einem glatten, dicken Teig verrühren.
  • Geriebene Äpfel vorsichtig unterheben.
  • Eine beschichtete Pfanne mit etwa 24 cm Durchmesser leicht einfetten.
  • Pfanne 1–2 Minuten auf sehr niedriger Hitze vorwärmen.
  • Teig einfüllen und gleichmäßig glattstreichen.
  • Pfanne mit einem gut schließenden Deckel abdecken.
  • Kuchen bei sehr niedriger Hitze etwa 20–25 Minuten backen.
  • Sobald der Rand fest, die Oberfläche weitgehend gestockt und der Boden goldbraun ist, den Kuchen wenden.
  • Dazu eine große Platte auf die Pfanne legen, Pfanne und Platte gemeinsam umdrehen und den Kuchen anschließend zurück in die Pfanne gleiten lassen.
  • Wieder mit dem Deckel abdecken und weitere 5–10 Minuten bei niedriger Hitze backen.
  • Mit einem Holzspieß die Mitte prüfen. Es darf kein roher Teig daran haften.
  • Kuchen auf eine Platte geben und mindestens 15–20 Minuten abkühlen lassen.
  • Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben und servieren.