Weich, nussig und herrlich einfach
Diese Bananen-Walnuss-Kekse sind genau die Art von Rezept, die ich besonders gern empfehle, wenn du mit sehr wenigen Zutaten etwas Schnelles, Natürliches und wirklich Leckeres backen möchtest. Sie kommen ohne komplizierten Teig aus, brauchen kaum Vorbereitung und gelingen auch dann, wenn du noch nicht viel Backerfahrung hast.
Ich sage dir aber gleich ehrlich, so wie ich es auch jemandem ohne Erfahrung in meiner Küche erklären würde: Das hier sind keine klassischen knusprigen Butterkekse. Sie werden eher weich, saftig und leicht nussig, fast wie kleine gebackene Bananen-Nuss-Happen. Genau das ist hier richtig und gewollt.
Der wichtigste Punkt bei diesem Rezept ist die Konsistenz der Masse. Die Banane muss gut püriert sein, die Walnüsse fein genug zerkleinert, aber nicht zu ölig gemahlen. Dann bekommst du Kekse, die zusammenhalten, außen leicht Farbe bekommen und innen angenehm weich bleiben.
Rezeptübersicht
Portionen: ca. 10–12 Kekse
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Backzeit: 20 Minuten
Abkühlzeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: ca. 40 Minuten
Zubereitung – Schritt für Schritt
Schritt 1: Den Ofen und das Blech vorbereiten
Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus.
Das klingt simpel, ist aber sinnvoll: Diese Masse ist weich und leicht klebrig. Auf Backpapier lassen sich die Kekse später deutlich leichter lösen.
Mein Profi-Tipp
Wenn dein Backpapier auf dem Blech rutscht, gib einen winzigen Tupfer der Bananenmasse unter zwei Ecken. Dann bleibt es besser liegen.
Schritt 2: Die Bananen richtig vorbereiten
Schäle die Bananen, schneide sie in Stücke und gib sie in eine Schüssel oder direkt in den Mixer. Püriere sie zu einer möglichst glatten Masse.
Je feiner die Banane püriert ist, desto gleichmäßiger wird später der Teig und desto besser halten die Kekse zusammen.
Mein Rat für Anfänger
Verwende möglichst reife Bananen mit braunen Punkten auf der Schale. Sie sind süßer, aromatischer und lassen sich leichter pürieren.
Mein Küchengeheimnis
Wenn du die Banane nur mit der Gabel zerdrückst, dürfen kleine Stückchen bleiben. Im Mixer wird die Textur gleichmäßiger und die Kekse meist etwas feiner.
Schritt 3: Zitronensaft hinzufügen
Gib etwas Zitronensaft zur Bananenmasse und verrühre alles kurz.
Der Zitronensaft macht die Süße frischer und balanciert den Geschmack besser aus. Gleichzeitig hilft er, dass die Banane nicht so schnell nachdunkelt.
Mein Profi-Tipp
Nimm nicht zu viel. Ein kleiner Spritzer reicht völlig aus. Die Zitrone soll den Geschmack abrunden, nicht dominieren.
Schritt 4: Die Walnüsse fein zerkleinern
Gib die Walnüsse in einen Mixer oder Zerkleinerer und mixe sie zu einer feinen Krümelstruktur.
Wichtig: nicht zu lange mixen. Walnüsse enthalten viel Fett, und wenn du sie zu stark bearbeitest, werden sie schnell pastig oder ölig.
So sollte es aussehen
Die Nüsse sollen fein gemahlen wirken, aber noch leicht krümelig sein – nicht wie Nussmus.
Mein Rat
Kurze Impulse sind besser als langes Dauer-Mixen.
Schritt 5: Banane und Walnüsse vermengen
Gib die gemahlenen Walnüsse zur Bananenmasse und verrühre alles gründlich, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht.
So sollte die Konsistenz sein
Die Masse soll dick, weich und leicht klebrig sein. Du solltest mit einem Löffel kleine Portionen abnehmen können, ohne dass alles auseinanderläuft.
Wenn die Masse zu weich wirkt
Dann waren die Bananen sehr groß oder sehr saftig. In diesem Fall kannst du 1–2 EL extra gemahlene Walnüsse ergänzen.
Wenn die Masse zu trocken wirkt
Dann war die Banane eher klein. Ein kleiner zusätzlicher Löffel Bananenmus oder ein paar Tropfen Wasser helfen.
Schritt 6: Die Kekse formen
Setze mit einem Löffel kleine Portionen der Masse auf das vorbereitete Blech. Drücke sie leicht flach, sodass runde Keksformen entstehen.
Diese Kekse laufen kaum auseinander, deshalb kannst du sie relativ nah, aber nicht direkt aneinander setzen.
Mein Profi-Tipp
Wenn dir die Masse am Löffel klebt, befeuchte den Löffel leicht mit Wasser. Dann lässt sie sich sauberer portionieren.
Mein Küchengeheimnis
Mach die Kekse eher klein und mittelstark dick. Dann backen sie gleichmäßiger und bleiben innen schön weich.
Schritt 7: Backen
Backe die Kekse bei 200 °C für etwa 20 Minuten.
Woran du erkennst, dass sie fertig sind
- die Ränder sind leicht goldig
- die Oberfläche ist trockener als vor dem Backen
- die Kekse fühlen sich noch weich an, werden aber beim Abkühlen fester
Mein Rat als Koch
Nicht zu dunkel backen. Diese Kekse sollen weich bleiben und nicht trocken werden.
Schritt 8: Abkühlen lassen
Nimm die Kekse aus dem Ofen und lasse sie auf dem Blech oder auf einem Gitter 10 Minuten abkühlen.
Das ist wichtig, denn direkt nach dem Backen sind sie noch sehr weich. Erst beim Abkühlen setzen sie sich und werden stabiler.
Anfängerfehler vermeiden
Nicht sofort heiß vom Backpapier lösen. Dann können sie leichter auseinanderbrechen.
Schritt 9: Servieren
Die Kekse schmecken am besten leicht abgekühlt oder komplett ausgekühlt.
Sie passen wunderbar zu:
- Kaffee
- Tee
- Naturjoghurt
- als kleiner Snack zwischendurch
Servier-Idee vom Chef
Mit einer Prise Zimt oder etwas extra gehackten Walnüssen obenauf wirken diese einfachen Kekse sofort noch aromatischer.
Nutrition
Nährwerte (ca.)
Für das gesamte Rezept
- Kalorien: ca. 1180–1250 kcal
- Eiweiß: ca. 20–24 g
- Kohlenhydrate: ca. 45–55 g
- Fett: ca. 100–108 g
- Ballaststoffe: ca. 12–16 g
Pro Keks bei 10 Keksen
- Kalorien: ca. 118–125 kcal
- Eiweiß: ca. 2–2,4 g
- Kohlenhydrate: ca. 4,5–5,5 g
- Fett: ca. 10–10,8 g
Pro Keks bei 12 Keksen
- Kalorien: ca. 98–104 kcal
- Eiweiß: ca. 1,7–2 g
- Kohlenhydrate: ca. 3,8–4,6 g
- Fett: ca. 8,3–9 g
Chef’s Best Tips
- Verwende sehr reife Bananen für die beste Süße und Bindung.
- Walnüsse nur kurz und fein zerkleinern, nicht zu Mus verarbeiten.
- Zitronensaft sparsam dosieren.
- Die Masse soll weich, aber formbar sein.
- Kleine Kekse backen gleichmäßiger als große.
- Nicht zu lange backen, damit sie saftig bleiben.
- Erst nach dem Abkühlen beurteilen, wie fest sie wirklich sind.
- Für mehr Aroma passen Zimt oder Vanille sehr gut.
- Auf Backpapier backen, damit sich die Kekse leichter lösen.
- Am selben Tag schmecken sie am weichsten und frischesten.
FAQ
Sind diese Kekse knusprig?
Nein, eher weich und saftig. Das ist bei diesem Rezept genau richtig.
Kann ich noch Zucker hinzufügen?
Ja, aber eigentlich brauchen reife Bananen meist keine zusätzliche Süße.
Kann ich andere Nüsse verwenden?
Ja, auch Haselnüsse, Mandeln oder Pekannüsse funktionieren. Walnüsse geben aber den kräftigsten Geschmack.
Warum ist meine Masse zu weich?
Oft waren die Bananen besonders groß oder saftig. Dann einfach etwas mehr fein gemahlene Nüsse dazugeben.
Warum zerfallen die Kekse?
Meist wurden sie zu früh angefasst. Erst gut abkühlen lassen, dann werden sie stabiler.
Kann ich Zimt oder Kakao hinzufügen?
Ja, beides passt gut. Besonders Zimt harmoniert sehr schön mit Banane und Walnuss.
Wie bewahre ich die Kekse auf?
Gut verschlossen halten sie sich etwa 2 Tage. Danach werden sie oft weicher.
Kann ich sie einfrieren?
Ja, aber frisch schmecken sie am besten.

Bananen-Walnuss-Kekse
Anleitungen
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.
- Bananen zu einer glatten Masse pürieren und etwas Zitronensaft hinzufügen.
- Walnüsse im Mixer fein zerkleinern.
- Bananenmasse und Walnüsse gründlich vermischen, bis ein formbarer Teig entsteht.
- Kleine Portionen auf das Blech setzen und leicht flach drücken.
- Bei 200 °C etwa 20 Minuten backen.
- Abkühlen lassen und servieren.
Notes
- Reife Bananen verwenden.
- Die Walnüsse nicht zu lange mixen.
- Die Kekse bleiben eher weich als knusprig.
- Erst nach dem Abkühlen lösen.
