Diese weichen Apfel-Joghurt-Pfannküchlein sind wunderbar aromatisch, saftig und unkompliziert. Kleine Apfelwürfel sorgen für fruchtige Süße und eine angenehme Textur, während fein abgeriebene Zitronenschale dem Teig eine frische, leichte Zitrusnote verleiht.
Anders als klassische dünne Pfannkuchen ist der Teig hier deutlich dicker. Die Küchlein werden portionsweise in der Pfanne gebacken und bleiben innen weich und locker. Naturjoghurt sorgt dafür, dass sie auch nach dem Abkühlen angenehm saftig bleiben.
Das Rezept eignet sich hervorragend für Frühstück, Nachmittagskaffee oder als einfaches Dessert. Besonders wichtig sind eine passende Teigkonsistenz und eine moderate Pfannentemperatur: Bei zu hoher Hitze werden die Küchlein außen schnell dunkel, während sie innen noch roh bleiben.
Welche Äpfel eignen sich am besten?
Verwenden Sie Äpfel, die aromatisch sind und beim Erhitzen weich werden, ohne sofort vollständig zu zerfallen.
Besonders gut eignen sich:
- Elstar
- Braeburn
- Jonagold
- Gala
- Pink Lady
- Boskoop
Süße Sorten wie Gala oder Jonagold ergeben mildere Pfannküchlein.
Boskoop oder Elstar bringen etwas mehr Säure und passen besonders gut zur Zitronenschale.
Welcher Joghurt ist geeignet?
Normaler Naturjoghurt mit etwa 3–4 % Fett ist ideal.
Auch griechischer Joghurt kann verwendet werden. Ist er sehr dick, benötigen Sie möglicherweise 15–30 ml Milch, um die richtige Teigkonsistenz zu erreichen.
Fettarmer Joghurt funktioniert ebenfalls, die Pfannküchlein können damit aber etwas weniger saftig werden.
Welches Öl sollte man verwenden?
Für den Teig eignen sich neutrale Öle wie:
- Rapsöl
- Sonnenblumenöl
- mildes Pflanzenöl
- mildes Olivenöl
Sehr kräftiges Olivenöl würde das feine Zitronen- und Apfelaroma überdecken.
Benötigte Küchenutensilien
- große Rührschüssel
- kleine Schüssel
- Schneebesen
- Küchenspatel oder Holzlöffel
- Küchenwaage
- Zitronenreibe
- Schneidebrett
- scharfes Messer
- große beschichtete Pfanne
- Pfannenwender
- Esslöffel oder kleiner Eisportionierer
Ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Zutaten rechtzeitig vorbereiten
Nehmen Sie Ei und Joghurt etwa 15–20 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.
Zimmerwarme Zutaten verbinden sich etwas leichter miteinander als sehr kalte Zutaten.
Das ist bei diesem Rezept zwar nicht zwingend notwendig, erleichtert aber die Herstellung eines gleichmäßigen Teiges.
Chef-Tipp:
Wenn Sie wenig Zeit haben, können Sie ein kaltes Ei etwa 5 Minuten in lauwarmes Wasser legen.
2. Zitrone gründlich waschen
Waschen Sie die Zitrone unter warmem Wasser und trocknen Sie sie sorgfältig ab.
Verwenden Sie für die Schale möglichst eine unbehandelte Bio-Zitrone.
Reiben Sie nur die gelbe äußere Schicht fein ab.
Wichtig
Die weiße Schicht unter der gelben Schale sollte möglichst nicht mitgerieben werden.
Sie enthält deutlich mehr Bitterstoffe und kann den Geschmack der Pfannküchlein unangenehm bitter machen.
3. Zitronensaft auspressen
Halbieren Sie die Zitrone und pressen Sie etwa 15–30 ml Saft aus.
Für ein mildes Zitronenaroma reichen etwa 15 ml.
Wenn Sie eine deutlich frischere Zitrusnote mögen, können Sie bis zu 30 ml verwenden.
Chef-Tipp:
Beginnen Sie lieber mit weniger Saft. Zusätzliche Flüssigkeit verändert auch die Konsistenz des Teiges.
4. Äpfel vorbereiten
Waschen und trocknen Sie die Äpfel.
Ob Sie sie schälen, hängt von der Sorte ab.
Bei einer dünnen, weichen Schale können die Äpfel ungeschält verwendet werden. Bei dicker oder harter Schale empfehle ich, sie zu schälen.
Entfernen Sie das Kerngehäuse.
Schneiden Sie das Fruchtfleisch anschließend in kleine Würfel von etwa 5–8 mm.
Warum kleine Würfel?
Die Pfannküchlein werden nur wenige Minuten pro Seite gebacken.
Große Apfelstücke würden in dieser kurzen Zeit nicht ausreichend weich werden.
Kleine Würfel:
- garen schneller,
- verteilen sich gleichmäßiger,
- machen das Wenden leichter,
- sorgen bei jedem Bissen für etwas Apfel.
Chef-Tipp:
Schneiden Sie die Äpfel möglichst erst kurz vor dem Unterheben. So werden sie nicht braun und benötigen keinen zusätzlichen Zitronensaft.
5. Ei und Zucker verrühren
Schlagen Sie das Ei in eine große Rührschüssel.
Geben Sie 60 g Zucker hinzu.
Verrühren Sie beides mit einem Schneebesen etwa 30–60 Sekunden, bis die Mischung gleichmäßig ist.
Sie muss nicht sehr schaumig oder hell werden.
Warum nicht lange aufschlagen?
Bei diesen Pfannküchlein entsteht die Lockerung hauptsächlich durch Backpulver.
Zu viel eingeschlagene Luft ist nicht notwendig und verbessert das Ergebnis nicht wesentlich.
6. Eine Prise Salz hinzufügen
Geben Sie optional eine kleine Prise Salz zur Eiermischung.
Salz macht den Teig nicht salzig.
Es hilft lediglich dabei, die Süße, Vanille- beziehungsweise Zitronennoten und das Aroma der Äpfel deutlicher hervorzuheben.
7. Joghurt einrühren
Geben Sie 200 g Naturjoghurt zur Eier-Zucker-Mischung.
Rühren Sie alles glatt.
Es sollten keine großen Joghurtklümpchen mehr sichtbar sein.
Warum Joghurt?
Joghurt sorgt für:
- Feuchtigkeit,
- einen zarten Teig,
- leichte Säure,
- eine angenehm weiche Konsistenz.
Außerdem unterstützt seine Säure die Wirkung des Backpulvers.
8. Pflanzenöl hinzufügen
Gießen Sie 50 ml Pflanzenöl in die Schüssel.
Rühren Sie gründlich, bis kein sichtbarer Ölfilm mehr auf der Oberfläche liegt.
Warum kommt Öl direkt in den Teig?
Dadurch bleiben die Pfannküchlein innen besonders saftig.
Außerdem benötigen Sie später in einer guten beschichteten Pfanne nur wenig zusätzliches Fett.
9. Zitronensaft und Zitronenschale einarbeiten
Geben Sie die fein abgeriebene Zitronenschale und zunächst etwa 15 ml Zitronensaft zur Mischung.
Rühren Sie alles kurz unter.
Chef-Geheimnis
Die Zitronenschale liefert deutlich mehr Zitronenaroma als der Saft.
Wenn Sie ein intensives Aroma möchten, erhöhen Sie lieber die Menge der Schale leicht, statt sehr viel Saft zu verwenden.
Zu viel Zitronensaft macht den Teig dünner.
10. Mehl und Backpulver separat vermischen
Geben Sie 350 g Mehl in eine separate Schüssel.
Fügen Sie 7 g Backpulver hinzu.
Vermischen Sie beide Zutaten gründlich mit einem Schneebesen.
Warum separat mischen?
So verteilt sich das Backpulver gleichmäßig im gesamten Mehl.
Wird Backpulver direkt an einer Stelle in den feuchten Teig gegeben, kann es sich ungleichmäßig verteilen.
11. Mehl portionsweise hinzufügen
Geben Sie die Mehlmischung nicht auf einmal in die Flüssigkeit.
Fügen Sie zunächst ungefähr ein Drittel hinzu und rühren Sie vorsichtig.
Geben Sie anschließend nach und nach das restliche Mehl dazu.
Warum portionsweise?
Dadurch:
- entstehen weniger Klümpchen,
- lässt sich die Konsistenz besser kontrollieren,
- wird der Teig nicht unnötig stark gerührt.
12. Teig nur kurz verrühren
Sobald kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist, hören Sie mit dem Rühren auf.
Einige sehr kleine Klümpchen sind kein Problem.
Warum darf man nicht zu lange rühren?
Mehl enthält Gluten.
Wird der Teig sehr lange oder kräftig gerührt, entwickelt sich mehr Gluten und die Pfannküchlein können zäher und gummiartiger werden.
Für weiche Küchlein gilt deshalb:
So viel rühren wie nötig, aber so wenig wie möglich.
13. Die richtige Teigkonsistenz prüfen
Der Teig sollte dick und cremig sein.
Er sollte:
- auf einem Löffel halten,
- langsam und schwer herunterfallen,
- nicht wie Pfannkuchenteig fließen,
- sich in der Pfanne leicht verteilen lassen.
Ist der Teig zu dick?
Geben Sie 15 ml Joghurt oder Milch hinzu.
Rühren Sie kurz und prüfen Sie erneut.
Falls nötig, weitere 10–15 ml zugeben.
Ist der Teig zu flüssig?
Geben Sie 10–20 g zusätzliches Mehl hinzu.
Warten Sie danach 2 Minuten, bevor Sie erneut beurteilen.
Chef-Tipp:
Die genaue Mehlmenge kann minimal variieren, da verschiedene Joghurts und Mehlsorten unterschiedlich viel Feuchtigkeit enthalten.
14. Apfelwürfel unterheben
Geben Sie die vorbereiteten Apfelwürfel zum Teig.
Heben Sie sie mit einem Küchenspatel vorsichtig unter.
Arbeiten Sie von unten nach oben, bis die Äpfel ungefähr gleichmäßig verteilt sind.
Rühren Sie jetzt nicht mehr kräftig.
15. Teig kurz ruhen lassen
Lassen Sie den fertigen Teig etwa 5 Minuten stehen.
In dieser kurzen Zeit nimmt das Mehl etwas Feuchtigkeit auf und das Backpulver beginnt zu arbeiten.
Der Teig wird dadurch meist etwas gleichmäßiger.
Nicht zu lange stehen lassen
Nach Zugabe des Backpulvers sollte der Teig nicht 30–60 Minuten ruhen.
Backen Sie die Pfannküchlein möglichst zeitnah.
Pfannküchlein richtig braten
16. Pfanne langsam erhitzen
Stellen Sie eine große beschichtete Pfanne auf mittlere bis eher niedrige Hitze.
Lassen Sie sie etwa 2 Minuten aufheizen.
Geben Sie anschließend eine kleine Menge Pflanzenöl hinein.
Verteilen Sie das Öl mit einem Pinsel oder Stück Küchenpapier dünn in der Pfanne.
Die richtige Temperatur ist entscheidend
Ist die Pfanne zu heiß:
- werden die Außenseiten schnell dunkel,
- der Zucker karamellisiert zu stark,
- die Mitte bleibt roh.
Ist die Pfanne zu kalt:
- saugen die Pfannküchlein mehr Öl auf,
- sie werden blass,
- die Struktur entwickelt sich schlechter.
17. Temperatur testen
Geben Sie einen kleinen Klecks Teig in die Pfanne.
Er sollte nach wenigen Sekunden sanft brutzeln.
Wird er sofort sehr dunkel, ist die Pfanne zu heiß.
Passiert fast nichts, erhöhen Sie die Temperatur leicht.
Chef-Tipp:
Nach den ersten ein oder zwei Küchlein kennen Sie meist die optimale Einstellung Ihres Herdes.
18. Teig portionieren
Nehmen Sie pro Pfannküchlein etwa einen gut gehäuften Esslöffel Teig.
Geben Sie 3–4 Portionen mit etwas Abstand in die Pfanne.
Überfüllen Sie die Pfanne nicht.
Warum Abstand lassen?
Sie benötigen ausreichend Platz, um die Küchlein später bequem wenden zu können.
Außerdem bleibt die Pfannentemperatur stabiler.
19. Küchlein leicht flach drücken
Drücken Sie jede Portion mit der Rückseite des Löffels leicht flach.
Die Pfannküchlein sollten ungefähr 1–1,5 cm dick sein.
Warum nicht zu dick?
Sehr dicke Küchlein werden außen bereits braun, bevor die Mitte vollständig durchgegart ist.
Etwas flachere Küchlein garen deutlich gleichmäßiger.
20. Erste Seite langsam backen
Backen Sie die erste Seite etwa 2–4 Minuten.
Die genaue Zeit hängt von der Größe der Küchlein, Pfanne und Herdleistung ab.
Wann kann gewendet werden?
Warten Sie, bis:
- die Unterseite goldbraun ist,
- die Ränder deutlich fester aussehen,
- die Oberfläche nicht mehr komplett flüssig wirkt,
- sich das Küchlein problemlos mit dem Pfannenwender anheben lässt.
Versuchen Sie nicht, zu früh zu wenden.
21. Vorsichtig wenden
Schieben Sie einen breiten Pfannenwender vollständig unter das Pfannküchlein.
Drehen Sie es mit einer schnellen, aber kontrollierten Bewegung um.
Anfänger-Tipp
Je kleiner die Pfannküchlein sind, desto einfacher lassen sie sich wenden.
Für die ersten Versuche empfehle ich etwa 7–8 cm Durchmesser.
22. Zweite Seite backen
Backen Sie die zweite Seite ebenfalls etwa 2–4 Minuten.
Reduzieren Sie die Temperatur leicht, falls die Küchlein zu schnell dunkel werden.
Besonders bei dicken Küchlein
Sie können die Pfanne für 1–2 Minuten mit einem Deckel abdecken.
Der eingeschlossene Dampf hilft dabei, die Mitte vollständig zu garen.
Nehmen Sie den Deckel anschließend wieder ab, damit die Oberfläche nicht zu weich wird.
Chef-Geheimnis:
Diese Methode ist besonders hilfreich, wenn viele Apfelstücke im Teig sind oder die Küchlein etwas dicker geraten sind.
23. Garprobe machen
Drücken Sie leicht auf die Mitte.
Ein fertiges Pfannküchlein sollte elastisch wirken und nicht flüssig oder teigig nachgeben.
Bei Unsicherheit können Sie das erste Küchlein aufschneiden.
Die Mitte sollte weich und feucht sein, aber keinen rohen, glänzenden Teig zeigen.
24. Fertige Pfannküchlein warm halten
Legen Sie die fertigen Stücke auf einen Teller.
Sie können zwischen die Schichten etwas Küchenpapier legen, wenn beim Braten mehr Öl verwendet wurde.
Möchten Sie größere Mengen warmhalten, stellen Sie die fertigen Küchlein bei etwa 80–90 °C in den Backofen.
Decken Sie sie nur locker ab, damit sie nicht durch Kondenswasser weich werden.
25. Zwischen den Portionen Öl kontrollieren
Geben Sie nicht automatisch nach jeder Runde viel neues Öl in die Pfanne.
Meist reichen wenige Tropfen.
Zu viel Öl führt dazu, dass die Pfannküchlein eher frittiert als gebacken werden.
Chef-Tipp:
Verteilen Sie frisches Öl mit einem Backpinsel. So entsteht eine sehr dünne, gleichmäßige Schicht.
Servieren
Am besten schmecken Apfel-Joghurt-Pfannküchlein noch leicht warm.
Durch die kleinen Apfelstücke sind sie bereits pur saftig und aromatisch.
Sehr gut passen dazu:
- etwas Puderzucker
- Honig
- Apfelmus
- Aprikosen- oder Beerenkonfitüre
- Naturjoghurt
- griechischer Joghurt
- Sauerrahm
- frische Heidelbeeren oder Himbeeren
- gehackte Nüsse
- etwas Zimt
Für eine besonders frische Variante servieren Sie sie mit griechischem Joghurt und etwas fein abgeriebener Zitronenschale.
Chef’s Best Tips
1. Äpfel klein schneiden
Würfel von etwa 5–8 mm garen in der kurzen Pfannenzeit zuverlässig durch.
2. Nur die gelbe Zitronenschale verwenden
Die weiße Schicht darunter kann bitter schmecken.
3. Mehl und Backpulver separat mischen
Dadurch verteilt sich das Backpulver gleichmäßig im Teig.
4. Teig nicht überrühren
Sobald kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist, reicht es.
Zu langes Rühren macht die Pfannküchlein fester und zäher.
5. Teig dick halten
Ein dickflüssiger Teig hält die Apfelstücke besser und lässt sich in der Pfanne leichter formen.
6. Auf mittlerer bis niedriger Hitze arbeiten
Das ist der wichtigste Trick für eine vollständig gegarte Mitte.
7. Nicht zu große Pfannküchlein formen
Kleine bis mittelgroße Küchlein lassen sich leichter wenden und werden gleichmäßiger gar.
8. Bei Bedarf einen Deckel verwenden
Bei dickeren Küchlein kann 1–2 Minuten mit Deckel gebacken werden.
9. Öl sparsam verwenden
Der Teig enthält bereits Öl. In einer guten beschichteten Pfanne reicht deshalb eine sehr dünne Ölschicht.
10. Die erste Portion als Test nutzen
Beurteilen Sie Farbe, Garzeit und Teigdicke anhand des ersten Küchleins und passen Sie danach die Hitze an.
11. Apfelmenge nicht stark erhöhen
Zu viele Apfelstücke können den Teig instabil machen und das Wenden erschweren.
12. Zitronensaft vorsichtig dosieren
Die Schale liefert Aroma, der Saft vor allem Säure und zusätzliche Flüssigkeit.
Häufige Fehler und ihre Lösungen
Die Pfannküchlein sind außen dunkel und innen roh
Die Pfanne war zu heiß oder die Küchlein waren zu dick.
Reduzieren Sie die Hitze und formen Sie flachere Portionen.
Sie können außerdem die Pfanne kurz mit einem Deckel abdecken.
Die Küchlein laufen in der Pfanne auseinander
Der Teig ist zu flüssig.
Geben Sie 10–20 g Mehl hinzu und lassen Sie den Teig 2–3 Minuten stehen.
Der Teig ist sehr fest
Mehl nimmt je nach Sorte unterschiedlich viel Flüssigkeit auf.
Geben Sie esslöffelweise Joghurt oder Milch hinzu.
Die Pfannküchlein kleben an der Pfanne
Mögliche Gründe:
- die Pfanne war noch nicht heiß genug,
- es wurde gar kein Öl verwendet,
- die Beschichtung der Pfanne ist beschädigt,
- das Küchlein wurde zu früh gewendet.
Warten Sie, bis sich eine stabile goldene Unterseite gebildet hat.
Die Küchlein zerbrechen beim Wenden
Sie wurden wahrscheinlich zu früh gewendet oder zu groß geformt.
Warten Sie, bis die Ränder vollständig fest sind.
Der Teig ist nach dem Rühren zäh geworden
Wahrscheinlich wurde er nach Zugabe des Mehls zu lange gerührt.
Beim nächsten Mal nur kurz verrühren.
Die Apfelstücke sind noch hart
Die Würfel waren zu groß oder die Pfannküchlein wurden bei zu hoher Temperatur zu schnell gebraten.
Schneiden Sie die Äpfel kleiner und reduzieren Sie die Hitze.
Die Pfannküchlein saugen viel Öl auf
Die Pfanne war möglicherweise zu kalt oder es wurde zu viel Öl verwendet.
Erhitzen Sie die Pfanne ausreichend und verwenden Sie nur eine dünne Fettschicht.
Variationen
Apfel-Zimt-Pfannküchlein
Geben Sie 2 g gemahlenen Zimt zum Mehl.
Zimt harmoniert hervorragend mit Apfel und Zitrone.
Mit Vanille
Ergänzen Sie:
- 5 ml Vanilleextrakt oder
- 8 g Vanillezucker.
Reduzieren Sie bei Vanillezucker die normale Zuckermenge entsprechend.
Mit Rosinen
Heben Sie 30–40 g Rosinen zusammen mit den Äpfeln unter.
Sehr trockene Rosinen vorher kurz in warmem Wasser einweichen.
Mit Birnen
Äpfel können vollständig oder teilweise durch feste Birnen ersetzt werden.
Mit Nüssen
30 g fein gehackte Walnüsse oder Mandeln geben zusätzlichen Crunch.
Mit Orangenschale
Ersetzen Sie die Zitronenschale durch fein abgeriebene Bio-Orangenschale.
Aufbewahrung
Lassen Sie die Pfannküchlein vollständig abkühlen.
Bewahren Sie sie anschließend in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf.
Haltbarkeit: etwa 2–3 Tage.
Legen Sie zwischen mehrere Schichten Backpapier, damit sie nicht zusammenkleben.
Richtig aufwärmen
In der Pfanne
Bei niedriger Temperatur etwa 1–2 Minuten pro Seite erwärmen.
Das ergibt das beste Ergebnis.
Im Backofen
Bei 160 °C etwa 5–8 Minuten erwärmen.
Airfryer
Bei etwa 160 °C ungefähr 3–5 Minuten.
Mikrowelle
Etwa 20–30 Sekunden pro Stück.
Die Pfannküchlein werden dadurch weich, aber nicht knusprig.
Kann man die Pfannküchlein einfrieren?
Ja.
- Vollständig abkühlen lassen.
- Mit Backpapier voneinander trennen.
- Luftdicht verpacken.
- Bis zu etwa 2 Monate einfrieren.
- Im Kühlschrank auftauen oder direkt vorsichtig erwärmen.
Am besten schmecken sie nach dem Auftauen kurz in der Pfanne oder im Airfryer erwärmt.
Nutrition
Ungefähre Nährwerte pro Stück bei 14 mittelgroßen Pfannküchlein:
- Kalorien: etwa 170 kcal
- Eiweiß: etwa 3–4 g
- Fett: etwa 5–6 g
- Kohlenhydrate: etwa 27 g
- davon Zucker: etwa 7–8 g
- Ballaststoffe: etwa 1–2 g
Die tatsächlichen Werte hängen von der Größe der Äpfel, dem Fettgehalt des Joghurts und insbesondere davon ab, wie viel Öl beim Braten aufgenommen wird.
Bei sehr sparsamer Verwendung von Bratöl fällt der Kaloriengehalt entsprechend niedriger aus.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Muss ich die Äpfel schälen?
Nein.
Bei dünner, zarter Schale können sie ungeschält bleiben. Dicke oder harte Schalen würde ich entfernen.
Welche Äpfel sind am besten?
Elstar, Braeburn, Jonagold, Gala und Pink Lady funktionieren besonders gut.
Kann ich die Äpfel reiben?
Ja, allerdings verändert sich die Konsistenz.
Geriebene Äpfel geben mehr Saft ab und machen den Teig weicher. Drücken Sie sehr saftige geriebene Äpfel deshalb leicht aus.
Für dieses Rezept empfehle ich kleine Würfel.
Kann ich griechischen Joghurt verwenden?
Ja.
Ist er sehr dick, geben Sie bei Bedarf etwas Milch hinzu.
Kann ich Kefir verwenden?
Ja.
Da Kefir flüssiger als Joghurt ist, benötigen Sie möglicherweise etwas mehr Mehl.
Kann ich Sauerrahm verwenden?
Ja.
Sauerrahm ergibt sehr saftige Pfannküchlein. Bei sehr dickem Sauerrahm kann etwas Milch nötig sein.
Kann ich Vollkornmehl verwenden?
Ja.
Ersetzen Sie zunächst etwa die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl.
Vollkornmehl nimmt mehr Flüssigkeit auf, deshalb können 15–30 ml zusätzliche Milch oder Joghurt nötig sein.
Kann ich Dinkelmehl verwenden?
Ja.
Dinkelmehl Type 630 kann in ungefähr derselben Menge verwendet werden.
Rühren Sie den Teig damit besonders kurz, da Dinkelteig schneller weich beziehungsweise empfindlich werden kann.
Kann ich den Zucker reduzieren?
Ja.
Sie können die Menge beispielsweise auf 30–40 g reduzieren.
Bei sehr süßen Äpfeln schmecken die Pfannküchlein auch mit weniger Zucker angenehm.
Kann ich den Zucker ganz weglassen?
Ja.
Dann werden die Küchlein nur durch die Äpfel leicht süß.
Zum Servieren können Sie bei Bedarf etwas Honig oder Fruchtaufstrich verwenden.
Kann ich Honig statt Zucker verwenden?
Ja, aber der Teig wird dadurch etwas flüssiger.
Verwenden Sie etwa 40–50 g Honig und reduzieren Sie bei Bedarf die Flüssigkeit etwas oder ergänzen Sie wenig Mehl.
Kann ich Zitronensaft weglassen?
Ja.
Die Zitronenschale allein liefert bereits viel Aroma.
Kann ich mehr Zitronenschale verwenden?
Ja.
Wenn Sie Zitronenaroma mögen, können Sie die Schale von 1½ Zitronen verwenden.
Achten Sie unbedingt darauf, nur die gelbe äußere Schicht abzureiben.
Warum ist mein Teig so dick?
Dieser Teig soll deutlich dicker sein als klassischer Pfannkuchenteig.
Er muss auf dem Löffel halten und langsam herunterfallen.
Ist er jedoch kaum noch rührbar, geben Sie etwas Joghurt oder Milch hinzu.
Muss der Teig ruhen?
Eine kurze Ruhezeit von etwa 5 Minuten ist hilfreich.
Deutlich länger sollte er nach Zugabe des Backpulvers nicht stehen.
Warum werden meine Pfannküchlein nicht fluffig?
Mögliche Gründe:
- Backpulver war nicht mehr frisch,
- Teig wurde zu lange gerührt,
- Pfanne war zu kalt,
- Küchlein wurden sehr flach gedrückt.
Kann ich sie ohne Öl braten?
In einer sehr guten beschichteten Pfanne ist das möglich.
Eine minimale Menge Öl verbessert jedoch Farbe und Geschmack.
Welche Pfanne ist am besten?
Eine schwere beschichtete Pfanne verteilt die Hitze besonders gleichmäßig.
Eine dünne Pfanne kann schnell sehr heiß werden und die Unterseite verbrennen.
Wie weiß ich, wann ich wenden soll?
Die Ränder sollten fest aussehen und die Unterseite goldbraun sein.
Wenn sich das Küchlein noch stark verformt, warten Sie etwas länger.
Warum verbrennen sie so schnell?
Der Teig enthält Zucker, der bei hoher Temperatur schnell karamellisiert.
Arbeiten Sie deshalb mit mittlerer bis niedriger Hitze.
Kann ich die Pfannküchlein im Backofen zubereiten?
Ja, die Konsistenz wird jedoch etwas anders.
Portionieren Sie den Teig auf Backpapier und backen Sie ihn bei etwa 180 °C, bis die Küchlein goldbraun und vollständig durchgegart sind.
Kann ich den Teig am Vorabend vorbereiten?
Das empfehle ich nicht.
Backpulver verliert bei langer Standzeit einen Teil seiner Wirkung, außerdem geben die Äpfel Flüssigkeit ab.
Bereiten Sie die Pfannküchlein am besten frisch zu.
Kann ich fertige Pfannküchlein am nächsten Tag essen?
Ja.
Bewahren Sie sie im Kühlschrank auf und erwärmen Sie sie kurz in einer Pfanne oder im Airfryer.

Apfel-Joghurt-Pfannküchlein mit Zitronenschale
Anleitungen
- Äpfel waschen, bei Bedarf schälen, entkernen und in etwa 5–8 mm kleine Würfel schneiden.
- Zitrone gründlich waschen. Nur die gelbe Schale fein abreiben und 15–30 ml Saft auspressen.
- Ei und Zucker in einer großen Schüssel glatt verrühren.
- Joghurt und 50 ml Pflanzenöl hinzufügen.
- Zitronenschale, Zitronensaft und optional eine Prise Salz einrühren.
- Mehl separat mit Backpulver vermischen.
- Mehlmischung portionsweise zu den flüssigen Zutaten geben und nur kurz zu einem dicken Teig verrühren.
- Ist der Teig zu fest, 15–30 ml Joghurt oder Milch ergänzen. Ist er zu flüssig, etwas Mehl hinzufügen.
- Apfelwürfel vorsichtig unterheben.
- Teig etwa 5 Minuten ruhen lassen.
- Eine beschichtete Pfanne auf mittlere bis niedrige Hitze erwärmen und dünn mit Öl bestreichen.
- Pro Pfannküchlein einen gehäuften Esslöffel Teig in die Pfanne geben.
- Portionen auf etwa 1–1,5 cm Dicke leicht flach drücken.
- Erste Seite etwa 2–4 Minuten goldbraun backen.
- Vorsichtig wenden und weitere 2–4 Minuten backen.
- Bei besonders dicken Pfannküchlein die Pfanne kurz mit einem Deckel abdecken, damit die Mitte vollständig gart.
- Fertige Pfannküchlein warm servieren.
