Ein einfacher, saftiger Bananen-Schoko-Kuchen ohne Mehl. Reife Bananen sorgen für natürliche Süße, Kakao für intensives Aroma und eine glänzende Schokoladenglasur macht den Kuchen besonders lecker.
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Saftiger Bananen-Schoko-Kuchen ohne Mehl

Dieser Bananen-Schoko-Kuchen ist ein wunderbar einfaches Rezept für alle, die schnell etwas Süßes backen möchten, aber keine komplizierten Zutaten brauchen. Die Basis besteht aus sehr reifen Bananen, Eiern, Kakao und etwas Backpulver. Dadurch entsteht ein weicher, saftiger Kuchen mit natürlicher Süße und intensivem Schokoladengeschmack.

Wichtig ist bei diesem Rezept vor allem eines: Die Bananen müssen wirklich sehr reif sein. Je dunkler die Schale und je mehr braune Punkte sie haben, desto süßer, aromatischer und leichter zu verarbeiten sind sie.

Der Kuchen kommt ohne Mehl aus und hat eine eher weiche, saftige Konsistenz. Mit der glänzenden Schokoladenglasur wird er besonders aromatisch und wirkt wie ein kleines Dessert, obwohl die Zubereitung sehr einfach bleibt.

Rezeptübersicht

  • Vorbereitungszeit: ca. 15 Minuten
  • Backzeit: 45–50 Minuten
  • Abkühlzeit: ca. 30 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 35 Minuten
  • Portionen: 8 Stücke
  • Backform: runde Springform oder Kuchenform, 20 cm Durchmesser
  • Backtemperatur: 180 °C Ober-/Unterhitze
  • Schwierigkeitsgrad: einfach

Schritt-für-Schritt-Zubereitung

1. Die richtigen Bananen auswählen

Für diesen Kuchen sollten die Bananen sehr reif sein. Ideal sind Bananen mit gelber Schale und vielen braunen Punkten oder sogar größeren dunklen Stellen.

Unreife Bananen sind fester, weniger süß und lassen sich schwerer zerdrücken. Der Kuchen bekommt dann weniger Aroma und kann etwas flacher schmecken.

Sehr reife Bananen bringen natürliche Süße, Feuchtigkeit und Bindung in den Teig. Genau deshalb braucht dieses Rezept keine große Menge Zucker.

Profi-Tipp: Wenn die Bananen noch nicht reif genug sind, können sie für etwa 10–15 Minuten bei 150 °C in den Backofen gelegt werden. Die Schale wird dunkel, das Fruchtfleisch weicher und süßer.

2. Backofen und Form vorbereiten

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser vorbereiten. Den Boden mit Backpapier auslegen. Die Seiten dünn mit Butter einfetten oder ebenfalls mit Backpapier auskleiden.

Das Vorheizen ist wichtig, weil der Teig sofort gleichmäßige Hitze braucht. Wenn der Kuchen in einen noch kalten Ofen gestellt wird, kann er ungleichmäßig aufgehen und später stärker zusammenfallen.

Wichtig: Bei Umluft reichen etwa 160 °C. Ober-/Unterhitze ist bei diesem weichen Bananenkuchen jedoch besser, weil er dadurch saftiger bleibt.

3. Bananen schälen und abwiegen

Die Bananen schälen und das Fruchtfleisch in eine große Schüssel geben.

Für ein gutes Ergebnis sollten es etwa 240 g Bananenfruchtfleisch sein. Etwas mehr oder weniger ist kein Problem, aber deutlich zu viel Banane macht den Kuchen sehr feucht und schwer.

Falls die Bananen sehr groß sind, lieber nur etwa 240–260 g verwenden. Der Rest kann für ein Topping, einen Smoothie oder Joghurt genutzt werden.

4. Bananen sehr fein zerdrücken

Die Bananen mit einer Gabel gründlich zerdrücken, bis eine möglichst glatte Masse entsteht.

Für eine besonders feine Konsistenz kann ein Pürierstab verwendet werden. Das ist besonders hilfreich, wenn der Kuchen später gleichmäßig weich und nicht stückig werden soll.

Kleine Bananenstückchen sind zwar nicht schlimm, können aber die Struktur des Kuchens verändern. Große Stücke geben beim Backen Feuchtigkeit ab und machen einzelne Stellen sehr weich.

Küchengeheimnis: Je glatter die Banane püriert ist, desto feiner wird die Kuchenstruktur. Für Anfänger ist der Pürierstab die sicherste Methode.

5. Eier vorbereiten

Die Eier sollten zimmerwarm sein. Das bedeutet: Am besten 20–30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen.

Zimmertemperierte Eier verbinden sich besser mit der Bananenmasse. Kalte Eier können die Masse etwas schwerer und ungleichmäßiger machen.

Die Eier einzeln zur Bananenmasse geben und mit einem Schneebesen gründlich verrühren.

Die Mischung sollte danach leicht schaumig und gleichmäßig aussehen.

Profi-Tipp: Nicht zu kurz rühren. Die Eier geben dem Kuchen Struktur. Wenn sie gut eingearbeitet sind, wird der Kuchen stabiler und fällt nach dem Backen weniger stark zusammen.

6. Trockene Zutaten mischen

In einer kleinen separaten Schüssel Kakaopulver, Backpulver und Vanillezucker vermischen.

Das Kakaopulver am besten durch ein feines Sieb geben. Kakao bildet sehr leicht Klümpchen, die sich später im feuchten Teig nur schwer auflösen.

Auch das Backpulver sollte gut verteilt sein. Wenn es an einer Stelle konzentriert bleibt, kann der Kuchen ungleichmäßig aufgehen oder leicht bitter schmecken.

Hinweis vom Koch: 1 Esslöffel Backpulver ist für diesen kleinen Kuchen recht kräftig. Es sorgt für Lockerung, aber der Löffel sollte nicht gehäuft sein. Ideal sind etwa 12 g.

7. Trockene Zutaten zur Bananen-Ei-Masse geben

Die trockene Mischung langsam zur Bananen-Ei-Masse geben.

Dabei mit dem Schneebesen oder einem Teigschaber vorsichtig rühren, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.

Nicht zu lange schlagen. Sobald die Masse gleichmäßig aussieht, ist sie fertig.

Zu starkes Rühren bringt unnötig viel Luft in den Teig. Der Kuchen kann dann im Ofen stark aufgehen und beim Abkühlen wieder zusammenfallen.

Die fertige Masse ist relativ flüssig. Das ist bei diesem Rezept normal, weil kein Mehl enthalten ist.

8. Teig prüfen

Vor dem Einfüllen sollte der Teig glatt und ohne sichtbare Kakaoklümpchen sein.

Falls noch kleine Klümpchen vorhanden sind, diese mit dem Teigschaber am Schüsselrand zerdrücken und kurz einrühren.

Die Masse sollte schokoladig duften und eine gleichmäßige hellbraune Farbe haben.

Anfänger-Tipp: Wenn der Teig sehr dünn wirkt, nicht sofort zusätzliche Zutaten hinzufügen. Dieser Kuchen wird durch Eier und Banane gebunden und festigt sich erst beim Backen.

9. Teig in die Form füllen

Den Teig in die vorbereitete Backform geben.

Die Form vorsichtig zwei- bis dreimal auf die Arbeitsfläche klopfen. Dadurch steigen größere Luftblasen nach oben.

Die Oberfläche mit einem Löffel oder Teigschaber glatt streichen.

Die Form nur zu etwa zwei Dritteln füllen. Der Kuchen geht beim Backen noch etwas auf.

10. Kuchen backen

Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen.

Den Kuchen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 45–50 Minuten backen.

Während der ersten 35 Minuten sollte die Ofentür möglichst geschlossen bleiben. Gerade Kuchen ohne Mehl reagieren empfindlicher auf Temperaturwechsel.

Nach etwa 45 Minuten eine Stäbchenprobe machen. Dafür ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stecken.

Der Kuchen ist fertig, wenn das Stäbchen sauber herauskommt oder nur wenige feuchte Krümel daran haften.

Wenn noch flüssiger Teig am Stäbchen klebt, den Kuchen weitere 5 Minuten backen und erneut prüfen.

Wichtig: Dieser Kuchen bleibt saftig. Er soll nicht trocken gebacken werden. Einige feuchte Krümel sind besser als eine komplett ausgetrocknete Mitte.

11. Kuchen richtig abkühlen lassen

Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und zunächst in der Form abkühlen lassen.

Mindestens 20–30 Minuten warten, bevor der Kuchen aus der Form gelöst wird.

Direkt nach dem Backen ist er noch sehr empfindlich. Wenn er zu früh herausgenommen oder angeschnitten wird, kann er brechen oder innen zu weich wirken.

Ein leichtes Zusammenfallen ist normal. Da der Kuchen ohne Mehl gebacken wird, bleibt seine Struktur eher weich und saftig.

12. Kuchen aus der Form lösen

Mit einem dünnen Messer vorsichtig am Rand entlangfahren, falls die Seiten nicht mit Backpapier ausgelegt wurden.

Dann die Form öffnen oder den Kuchen mithilfe des Backpapiers herausheben.

Den Kuchen auf ein Kuchengitter oder einen Teller setzen.

Vor dem Glasieren sollte er nicht mehr heiß sein. Lauwarm ist in Ordnung, aber bei einem sehr heißen Kuchen läuft die Glasur zu stark herunter und wird nicht schön gleichmäßig.

13. Schokoladenglasur zubereiten

Die Zartbitterschokolade klein hacken. Je kleiner die Stücke sind, desto schneller und gleichmäßiger schmilzt sie.

Milch und Butter in einen kleinen Topf geben und bei niedriger Hitze erwärmen. Die Mischung darf nicht kochen.

Die gehackte Schokolade dazugeben und langsam rühren, bis eine glatte, glänzende Glasur entsteht.

Alternativ kann die Glasur über einem Wasserbad zubereitet werden. Das ist besonders sicher, wenn man noch wenig Erfahrung mit Schokolade hat.

Küchengeheimnis: Schokolade mag keine starke Hitze. Wenn sie zu heiß wird, kann sie stumpf, dick oder körnig werden. Deshalb immer mit niedriger Temperatur arbeiten.

14. Glasur auftragen

Die warme, glatte Schokoladenglasur über den abgekühlten Kuchen gießen.

Mit einem Löffel oder einer kleinen Palette gleichmäßig verteilen. Die Glasur darf leicht über den Rand laufen.

Wer möchte, kann den Kuchen jetzt mit frischen Beeren, gehackten Nüssen oder Kokosraspeln dekorieren.

Für ein besonders edles Aroma passt eine winzige Prise Meersalz auf die noch weiche Glasur.

15. Glasur fest werden lassen und servieren

Den Kuchen etwa 15–20 Minuten stehen lassen, damit die Glasur leicht anziehen kann.

Für besonders saubere Stücke den Kuchen 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Zum Schneiden ein scharfes Messer verwenden. Das Messer kurz in warmes Wasser tauchen, abwischen und dann schneiden. So bricht die Glasur weniger.

Der Kuchen schmeckt pur, mit Beeren, Naturjoghurt oder einem kleinen Klecks Schlagsahne.

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Ein einfacher, saftiger Bananen-Schoko-Kuchen ohne Mehl. Reife Bananen sorgen für natürliche Süße, Kakao für intensives Aroma und eine glänzende Schokoladenglasur macht den Kuchen besonders lecker.

Ein einfacher, saftiger Bananen-Schoko-Kuchen ohne Mehl. Reife Bananen sorgen für natürliche Süße, Kakao für intensives Aroma und eine glänzende Schokoladenglasur macht den Kuchen besonders lecker.

Zutaten

Kuchen

  • 2 sehr reife Bananen ca. 240 g ohne Schale
  • 2 Eier zimmerwarm
  • 10 g Kakaopulver
  • 12 g Backpulver
  • 10 g Vanillezucker oder 1 Teelöffel Vanilleextrakt

Glasur

  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 100 ml Milch
  • 15 g Butter

Anleitungen
 

  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 20-cm-Backform mit Backpapier auslegen.
  • Bananen schälen und in einer Schüssel mit einer Gabel oder einem Pürierstab glatt zerdrücken.
  • Eier zur Bananenmasse geben und gründlich verrühren.
  • Kakao, Backpulver und Vanillezucker in einer separaten Schüssel mischen und nach Möglichkeit sieben.
  • Die trockenen Zutaten zur Bananen-Ei-Masse geben und nur so lange rühren, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
  • Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
  • Kuchen 45–50 Minuten backen, bis die Stäbchenprobe sauber oder mit wenigen feuchten Krümeln gelingt.
  • Kuchen in der Form 20–30 Minuten abkühlen lassen.
  • Für die Glasur Schokolade hacken. Milch und Butter sanft erwärmen, Schokolade darin schmelzen und glatt rühren.
  • Glasur über den abgekühlten Kuchen geben, kurz fest werden lassen und servieren.