Hafer-Karotten-Torte mit Mascarpone-Joghurt-Creme
Uncategorized

Hafer-Karotten-Torte mit Mascarpone-Joghurt-Creme – ohne Mehl und ohne raffinierten Zucker

Diese saftige Hafer-Karotten-Torte ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie aus einfachen Zutaten ein richtig schönes Schichtdessert entstehen kann. Haferflocken, Mandeln, Karotten, Pflaumen und Leinsamen bilden einen weichen, aromatischen Kuchenboden, der ganz ohne klassisches Mehl auskommt.

Die natürliche Süße kommt hauptsächlich aus getrockneten Pflaumen und einer kleinen Menge Agavendicksaft. Zimt gibt dem Kuchen Wärme und Tiefe, während die Mascarpone-Joghurt-Creme für einen cremigen Kontrast sorgt. Gehackte Walnüsse auf der Oberfläche bringen zum Schluss etwas Crunch.

Wichtig ist: Dieses Dessert ist nicht zuckerfrei, denn Trockenpflaumen und Agavendicksaft enthalten Zucker. Es kommt jedoch ohne klassischen raffinierten Haushaltszucker aus.

Der Teig wird als flache Platte gebacken, anschließend in vier gleich große Teile geschnitten und mit der Creme zu einer kleinen Schichttorte gestapelt. Das klingt aufwendig, ist aber auch für Anfänger gut machbar, wenn man die einzelnen Schritte in Ruhe durchführt.


Rezeptübersicht

Vorbereitungszeit: etwa 25 Minuten
Quellzeit der Leinsamen: 10 Minuten
Backzeit: 25–30 Minuten
Abkühlzeit: etwa 45 Minuten
Kühlzeit nach dem Zusammensetzen: mindestens 2 Stunden
Gesamtzeit: etwa 3 Stunden 30 Minuten
Portionen: etwa 8 Stücke
Backtemperatur: 180 °C Ober-/Unterhitze
Schwierigkeitsgrad: einfach bis mittel
Konsistenz: saftig, weich, nussig und cremig


Welche Haferflocken eignen sich?

Feine Haferflocken sind für dieses Rezept besonders praktisch, da sie Feuchtigkeit schneller aufnehmen und eine gleichmäßigere Kuchenschicht ergeben.

Kernige Haferflocken funktionieren ebenfalls. Der Boden wird dadurch etwas rustikaler und bekommt mehr Biss.

Chef-Tipp:
Wenn Sie eine feinere, fast klassische Kuchentextur möchten, können Sie die Haferflocken für einige Sekunden im Mixer zerkleinern. Sie müssen nicht vollständig zu Mehl verarbeitet werden.


Warum geschrotete Leinsamen?

Geschrotete Leinsamen sind für dieses Rezept besonders geeignet, weil sie zusammen mit Wasser ein gelartiges Bindemittel bilden.

Dieses sogenannte Leinsamengel hilft dabei, den Teig zusammenzuhalten.

Ganze Leinsamen können ebenfalls verwendet werden, binden jedoch deutlich weniger effektiv.


Benötigte Küchenutensilien

  • Backblech
  • Backpapier
  • große Rührschüssel
  • kleine Schüssel für die Leinsamen
  • grobe und feine Küchenreibe
  • Messer und Schneidebrett
  • Mixer oder Zerkleinerer, optional
  • Küchenspatel
  • Handmixer oder Schneebesen
  • Küchenwaage
  • Palette oder breites Messer zum Verstreichen der Creme

Ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Leinsamen einweichen

Geben Sie 20 g geschrotete Leinsamen in eine kleine Schüssel.

Gießen Sie 90 ml Wasser darüber und verrühren Sie alles.

Lassen Sie die Mischung etwa 10 Minuten stehen.

Was passiert dabei?

Die löslichen Ballaststoffe der Leinsamen nehmen Wasser auf und bilden eine dicke, gelartige Masse.

Diese hilft später dabei:

  • den Teig zu binden,
  • Feuchtigkeit zu speichern,
  • die Kuchenschicht stabiler zu machen,
  • ein Zerbrechen nach dem Backen zu verhindern.

Die richtige Konsistenz

Nach 10 Minuten sollte die Mischung deutlich dicker und leicht schleimig sein.

Ist sie noch vollkommen wässrig, lassen Sie sie weitere 5 Minuten stehen.


2. Backblech vorbereiten

Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus.

Der Teig wird später nicht auf dem gesamten Backblech verteilt, sondern zu einem gleichmäßigen Rechteck von ungefähr 28 × 20 cm ausgestrichen.

Die genaue Größe ist nicht entscheidend. Wichtig ist, dass die Teigschicht ungefähr 8–12 mm dick ist.

Warum nicht zu dünn?

Eine sehr dünne Schicht trocknet beim Backen schnell aus und kann beim Schneiden brechen.

Eine zu dicke Schicht benötigt dagegen deutlich länger und kann in der Mitte feucht bleiben.


3. Backofen vorheizen

Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.

Bei Umluft verwenden Sie etwa 165 °C.

Stellen Sie das Backblech später auf die mittlere Schiene.


4. Getrocknete Pflaumen vorbereiten

Schneiden Sie die getrockneten Pflaumen in sehr kleine Stücke.

Sind sie besonders trocken und fest, können Sie sie vorher etwa 5–10 Minuten in warmem Wasser einweichen.

Anschließend unbedingt gut abtropfen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

Warum kleine Stücke?

Große Pflaumenstücke können dazu führen, dass die dünne Kuchenschicht beim späteren Schneiden an diesen Stellen auseinanderbricht.

Kleine Stücke verteilen sich gleichmäßiger und geben ihre natürliche Süße besser an den gesamten Teig ab.

Chef-Tipp:
Sehr weiche Pflaumen können Sie auch mit einer Gabel grob zerdrücken.


5. Mandeln vorbereiten

Hacken Sie 60 g Mandeln möglichst fein.

Alternativ können Sie sie einige Sekunden in einem Zerkleinerer pulsieren.

Wichtig

Verarbeiten Sie die Mandeln nicht zu lange.

Mandeln enthalten viel Fett. Werden sie zu lange gemixt, entsteht allmählich Mandelmus.

Für diesen Kuchen benötigen wir eine feine, krümelige Konsistenz.


6. Karotten vorbereiten

Schälen oder waschen Sie die Karotten gründlich.

Reiben Sie 230 g Karotten möglichst fein.

Warum fein reiben?

Fein geriebene Karotten:

  • werden schneller weich,
  • verteilen sich besser,
  • geben Feuchtigkeit gleichmäßiger ab,
  • machen die Kuchenschicht stabiler.

Grobe Karottenstreifen können den dünnen Boden beim Schneiden auseinanderdrücken.

Müssen die Karotten ausgedrückt werden?

Normalerweise nicht.

Sind Ihre Karotten allerdings außergewöhnlich saftig und sammelt sich sichtbar Flüssigkeit in der Schüssel, drücken Sie sie mit den Händen nur ganz leicht aus.

Chef-Tipp:
Nicht vollständig trockenpressen. Die natürliche Feuchtigkeit der Karotten macht den Kuchen saftig.


7. Haferflocken und Mandeln vermischen

Geben Sie 90 g Haferflocken und 60 g gehackte Mandeln in eine große Schüssel.

Fügen Sie hinzu:

  • 4 g Backpulver,
  • 2,5 g Zimt,
  • eine Prise Salz.

Vermischen Sie die trockenen Zutaten gründlich.

Warum Backpulver vorher verteilen?

So gelangt es gleichmäßig in den Teig und es entstehen keine Stellen mit zu viel oder zu wenig Triebmittel.


8. Karotten und Pflaumen hinzufügen

Geben Sie die fein geriebenen Karotten und die gehackten Pflaumen zu den trockenen Zutaten.

Vermischen Sie alles mit einem Küchenspatel.

Versuchen Sie, eventuell zusammengeklebte Pflaumenstücke voneinander zu trennen.


9. Leinsamengel hinzufügen

Geben Sie die eingeweichte Leinsamenmischung vollständig in die Schüssel.

Arbeiten Sie sie gründlich ein.

Die Masse wird jetzt bereits deutlich feuchter und beginnt zusammenzuhalten.


10. Milch hinzufügen

Gießen Sie 100 ml Milch zur Mischung.

Verrühren Sie alles gründlich.

Welche Milch kann verwendet werden?

Geeignet sind beispielsweise:

  • Vollmilch
  • fettarme Milch
  • ungesüßte Hafermilch
  • Mandelmilch
  • Sojamilch

Je nach verwendeten Haferflocken kann die benötigte Flüssigkeitsmenge minimal variieren.


11. Agavendicksaft einrühren

Geben Sie 14 g Agavendicksaft hinzu.

Vermischen Sie alles noch einmal gründlich.

Wie sollte der fertige Teig aussehen?

Der Teig sollte:

  • feucht,
  • dick,
  • gut streichfähig,
  • aber nicht flüssig sein.

Er ähnelt eher einer sehr dicken Hafermasse als einem klassischen Rührteig.

Ist der Teig zu trocken?

Geben Sie 1–2 Esslöffel Milch hinzu.

Ist er sehr flüssig?

Geben Sie 1 Esslöffel zusätzliche Haferflocken dazu und warten Sie 5 Minuten.


12. Teig kurz ruhen lassen

Lassen Sie den fertigen Teig etwa 5 Minuten stehen.

Die Haferflocken nehmen währenddessen etwas zusätzliche Flüssigkeit auf.

Dadurch lässt sich die Masse anschließend einfacher und gleichmäßiger auf dem Backpapier verstreichen.


13. Teig auf das Backblech geben

Geben Sie die Masse auf das vorbereitete Backpapier.

Streichen Sie sie mit einem Spatel zu einem möglichst gleichmäßigen Rechteck von ungefähr 28 × 20 cm.

Achten Sie besonders auf die Ränder.

Warum gleichmäßige Dicke wichtig ist

Dünne Stellen werden trocken, bevor dicke Bereiche vollständig gebacken sind.

Versuchen Sie deshalb, überall ungefähr dieselbe Höhe zu erreichen.

Chef-Tipp:
Befeuchten Sie den Spatel ganz leicht mit Wasser. Dadurch bleibt der klebrige Teig weniger daran haften.


14. Kuchenplatte backen

Backen Sie die Hafer-Karotten-Platte bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 25–30 Minuten.

Beginnen Sie nach etwa 25 Minuten mit der Kontrolle.

Die Platte ist fertig, wenn:

  • die Oberfläche trocken wirkt,
  • die Ränder leicht goldbraun sind,
  • die Mitte bei leichtem Druck zurückfedert,
  • kein roher, feuchter Teig sichtbar ist.

Ein Holzstäbchen darf einige feuchte Krümel zeigen.


15. Nicht zu lange backen

Die Kuchenschicht ist relativ dünn.

Schon wenige zusätzliche Minuten können sie deutlich trockener machen.

Nehmen Sie sie lieber aus dem Ofen, sobald die Mitte fest geworden ist.

Chef-Tipp

Wenn die Ränder schneller dunkel werden, während die Mitte noch weich ist, reduzieren Sie die Temperatur auf 170 °C und backen Sie einige Minuten weiter.


16. Kuchenplatte abkühlen lassen

Nehmen Sie das Backblech aus dem Ofen.

Lassen Sie die Kuchenplatte zunächst etwa 10–15 Minuten auf dem Blech ruhen.

Ziehen Sie sie anschließend zusammen mit dem Backpapier vorsichtig auf ein Kuchengitter.

Lassen Sie sie vollständig abkühlen.

Sehr wichtig

Versuchen Sie nicht, die warme Platte sofort in Stücke zu schneiden.

Warm ist die Hafer-Karotten-Masse deutlich weicher und kann brechen.


Mascarpone-Joghurt-Creme

17. Zutaten kalt halten

Mascarpone und Joghurt sollten direkt aus dem Kühlschrank kommen.

Kalte Zutaten ergeben eine stabilere Creme.

Verwenden Sie möglichst einen dicken Naturjoghurt oder griechischen Joghurt.

Sehr flüssiger Joghurt kann die Creme zu weich machen.


18. Mascarpone glattrühren

Geben Sie 300 g Mascarpone in eine Schüssel.

Rühren Sie sie nur kurz mit einem Schneebesen oder Handmixer glatt.

Nicht zu lange schlagen

Mascarpone enthält viel Fett und kann bei übermäßigem Mixen körnig werden oder sich trennen.

Einige Sekunden reichen normalerweise aus.


19. Joghurt einarbeiten

Geben Sie 70 g kalten Joghurt portionsweise zur Mascarpone.

Rühren Sie bei niedriger Geschwindigkeit, bis eine glatte Creme entstanden ist.

Warum portionsweise?

So bleibt die Creme stabil und es bilden sich weniger Klümpchen.


20. Agavendicksaft hinzufügen

Geben Sie 14 g Agavendicksaft zur Creme.

Rühren Sie ihn nur kurz ein.

Die richtige Konsistenz

Die Creme sollte:

  • glatt,
  • dick,
  • streichfähig,
  • formstabil sein.

Wenn Sie einen Löffel durchziehen, sollte die Spur einige Sekunden sichtbar bleiben.


21. Was tun, wenn die Creme zu weich ist?

Stellen Sie sie für etwa 20–30 Minuten in den Kühlschrank.

Ist sie aufgrund eines sehr flüssigen Joghurts immer noch zu weich, können Sie zusätzlich 30–50 g Mascarpone einrühren.

Chef-Tipp:
Geben Sie nicht einfach große Mengen Haferflocken oder Stärke in die fertige Creme. Das verändert die feine Konsistenz.


Torte zusammensetzen

22. Kuchenplatte in vier Teile schneiden

Wenn die gebackene Platte vollständig abgekühlt ist, schneiden Sie die Ränder bei Bedarf sauber.

Teilen Sie das Rechteck anschließend in vier möglichst gleich große Stücke.

Bei einer Platte von 28 × 20 cm erhalten Sie beispielsweise vier Stücke von ungefähr 14 × 10 cm.

Sauber schneiden

Verwenden Sie ein großes, scharfes Messer.

Sägen Sie nicht stark hin und her, sondern schneiden Sie mit langen, ruhigen Bewegungen.


23. Erste Schicht auflegen

Legen Sie das erste Kuchenstück auf eine Servierplatte.

Geben Sie etwa ein Viertel der Mascarpone-Creme darauf.

Verteilen Sie sie gleichmäßig bis fast an den Rand.


24. Zweite Schicht aufsetzen

Legen Sie das zweite Kuchenstück vorsichtig darauf.

Drücken Sie es nur ganz leicht an.

Verteilen Sie erneut Creme.

Wiederholen Sie den Vorgang mit allen vier Kuchenplatten.

Wichtig

Drücken Sie die Schichten nicht fest zusammen.

Das Gewicht der Torte reicht aus, um sie miteinander zu verbinden.


25. Oberseite verzieren

Verteilen Sie die restliche Creme auf der obersten Schicht.

Sie können auch die Seiten dünn mit Creme bestreichen, müssen es aber nicht.

Bestreuen Sie die Oberfläche mit etwa 20 g grob gehackten Walnüssen.

Extra-Tipp

Rösten Sie die Walnüsse vorher 5–7 Minuten bei etwa 160 °C.

Lassen Sie sie vollständig abkühlen, bevor sie auf die Creme kommen.

Geröstete Walnüsse schmecken deutlich intensiver und aromatischer.


26. Torte kühlen

Stellen Sie die fertige Hafer-Karotten-Torte mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

Noch besser sind 3–4 Stunden.

Warum braucht sie Ruhezeit?

Während dieser Zeit:

  • wird die Creme stabiler,
  • nehmen die Haferböden etwas Feuchtigkeit auf,
  • verbinden sich die einzelnen Schichten,
  • lässt sich die Torte sauberer schneiden.

27. Richtig anschneiden

Verwenden Sie ein scharfes Messer.

Für besonders saubere Stücke:

  1. Messer in heißes Wasser tauchen.
  2. Gut abtrocknen.
  3. Eine Scheibe schneiden.
  4. Klinge säubern.
  5. Vorgang wiederholen.

Die Torte ergibt ungefähr 8 Dessertportionen.


Chef’s Best Tips

1. Geschrotete Leinsamen verwenden

Sie bilden ein wesentlich stärkeres Gel als ganze Leinsamen und verbessern die Bindung.

2. Leinsamen wirklich 10 Minuten quellen lassen

Ohne diese Ruhezeit kann die Kuchenschicht leichter auseinanderfallen.

3. Karotten fein reiben

Je feiner die Karotten sind, desto stabiler und saftiger wird der Boden.

4. Sehr trockene Pflaumen kurz einweichen

Dadurch werden sie weicher und verteilen ihre Süße besser.

5. Mandeln nur kurz zerkleinern

Zu langes Mixen verwandelt sie in Mandelmus.

6. Den Teig gleichmäßig verstreichen

Bei einer dünnen Kuchenplatte ist eine gleichmäßige Höhe besonders wichtig.

7. Nicht überbacken

Der Boden darf beim Herausnehmen noch leicht weich wirken. Beim Abkühlen stabilisiert er sich.

8. Vollständig abkühlen lassen

Warme Böden sind empfindlich und können beim Schneiden oder Stapeln brechen.

9. Kalte Mascarpone verwenden

Sie sorgt für eine stabilere Creme.

10. Mascarpone nicht lange schlagen

Übermäßiges Rühren kann die Creme körnig machen.

11. Dicken Joghurt wählen

Griechischer Joghurt ist besonders gut geeignet. Dünner Joghurt kann die Creme instabil machen.

12. Die zusammengesetzte Torte kühlen

Mindestens 2 Stunden verbessern sowohl die Stabilität als auch den Geschmack erheblich.


Häufige Fehler und ihre Lösungen

Der Teig ist sehr trocken

Haferflocken unterscheiden sich darin, wie viel Flüssigkeit sie aufnehmen.

Geben Sie esslöffelweise zusätzliche Milch hinzu, bis die Masse gut streichfähig ist.


Der Teig ist zu flüssig

Wahrscheinlich waren die Karotten sehr saftig oder es wurde etwas zu viel Flüssigkeit verwendet.

Geben Sie 1–2 Esslöffel Haferflocken hinzu und lassen Sie die Mischung 5 Minuten stehen.


Der Boden zerbricht

Mögliche Ursachen:

  • Die Leinsamen wurden nicht ausreichend eingeweicht.
  • Die Kuchenschicht wurde zu dünn ausgestrichen.
  • Sie wurde noch warm geschnitten.
  • Der Boden wurde zu lange gebacken und war dadurch trocken.

Lassen Sie ihn immer vollständig auskühlen.


Der Kuchenboden ist innen noch feucht

Die Platte war möglicherweise sehr dick.

Backen Sie sie weitere 3–5 Minuten und reduzieren Sie bei starker Bräunung die Temperatur etwas.


Die Ränder sind hart

Der Teig wurde am Rand wahrscheinlich dünner ausgestrichen als in der Mitte.

Achten Sie beim nächsten Mal auf eine gleichmäßige Dicke.


Die Creme ist flüssig

Mögliche Ursachen:

  • Der Joghurt war zu dünn.
  • Die Zutaten waren zu warm.
  • Es wurde zu lange gemixt.

Stellen Sie die Creme zunächst 30 Minuten kalt.


Die Creme wird körnig

Mascarpone wurde wahrscheinlich zu lange oder bei zu hoher Geschwindigkeit geschlagen.

Rühren Sie Mascarpone immer nur kurz und bei niedriger Geschwindigkeit.


Die Torte verrutscht

Die Creme war zu weich oder die Torte wurde direkt nach dem Zusammensetzen angeschnitten.

Kühlen Sie sie mindestens 2 Stunden.


Aufbewahrung

Bewahren Sie die Torte wegen der Mascarpone-Joghurt-Creme immer im Kühlschrank auf.

Haltbarkeit: etwa 2–3 Tage.

Lagern Sie sie gut abgedeckt, damit die Creme keine fremden Gerüche aus dem Kühlschrank aufnimmt.


Kann man die Torte vorbereiten?

Ja. Sie eignet sich sogar sehr gut zum Vorbereiten.

Am besten backen Sie die Kuchenschicht am Vortag und bewahren sie nach dem vollständigen Abkühlen luftdicht verpackt auf.

Die Torte kann auch am Abend vor dem Servieren komplett zusammengesetzt werden.

Nach einer Nacht im Kühlschrank sind die Schichten besonders stabil und saftig.


Kann man die Torte einfrieren?

Grundsätzlich ja, allerdings kann sich die Konsistenz der Mascarpone-Joghurt-Creme nach dem Auftauen leicht verändern.

Wenn Sie einfrieren möchten:

  1. Torte vollständig kühlen.
  2. In einzelne Portionen schneiden.
  3. Luftdicht verpacken.
  4. Maximal etwa 1 Monat einfrieren.
  5. Langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen.

Nutrition

Ungefähre Nährwerte pro Portion bei 8 Portionen, inklusive Creme, Agavendicksaft und etwa 20 g Walnüssen:

  • Kalorien: etwa 330 kcal
  • Eiweiß: etwa 7 g
  • Fett: etwa 25 g
  • Kohlenhydrate: etwa 23 g
  • davon Zucker: etwa 9–10 g
  • Ballaststoffe: etwa 4 g

Die tatsächlichen Werte hängen vor allem vom Fettgehalt von Mascarpone, Joghurt und Milch sowie von der verwendeten Walnussmenge ab.

Wichtig zur Bezeichnung „ohne Zucker“

Das Rezept enthält keinen zugesetzten raffinierten Haushaltszucker. Es ist jedoch nicht zuckerfrei, da Trockenpflaumen, Milch, Joghurt und Agavendicksaft natürlicherweise beziehungsweise zugesetzt Zucker enthalten.


FAQ – Häufig gestellte Fragen

Ist dieses Rezept wirklich ohne Mehl?

Ja. Es wird kein klassisches Weizenmehl verwendet.

Die Basis besteht aus Haferflocken, Mandeln, Leinsamen und Karotten.

Ist das Rezept zuckerfrei?

Nein, streng genommen nicht.

Trockenpflaumen enthalten natürlichen Zucker und Agavendicksaft ist ebenfalls ein Zuckerlieferant.

Das Rezept kommt jedoch ohne raffinierten Haushaltszucker aus.

Kann ich den Agavendicksaft weglassen?

Ja.

Besonders wenn Ihre Pflaumen sehr süß sind, kann der Agavendicksaft im Teig weggelassen werden.

Auch die Creme kann ungesüßt zubereitet werden.

Kann ich Honig statt Agavendicksaft verwenden?

Ja. Verwenden Sie ungefähr dieselbe Menge.

Ahornsirup funktioniert ebenfalls.

Kann ich ganze Leinsamen verwenden?

Ja, aber geschrotete Leinsamen sind für die Bindung deutlich besser.

Ganze Leinsamen nehmen zwar Wasser auf, bilden aber weniger gleichmäßiges Gel.

Kann ich Chiasamen statt Leinsamen verwenden?

Ja.

Verwenden Sie etwa 20 g Chiasamen mit 90 ml Wasser und lassen Sie sie mindestens 10–15 Minuten quellen.

Muss ich die Pflaumen einweichen?

Nur wenn sie sehr trocken und hart sind.

Weiche Trockenpflaumen können direkt gehackt werden.

Kann ich Rosinen statt Pflaumen verwenden?

Ja.

Rosinen ergeben allerdings eine andere Textur und verteilen sich weniger cremig im Teig.

Kann ich Datteln verwenden?

Ja.

Entsteinte weiche Datteln können in ähnlicher Menge verwendet werden. Sie sind meist süßer als Pflaumen, daher kann der Agavendicksaft reduziert werden.

Kann ich Walnüsse statt Mandeln in den Teig geben?

Ja.

Walnüsse ergeben einen kräftigeren, etwas herberen Geschmack.

Muss ich die Karotten schälen?

Junge, gründlich gewaschene Karotten müssen nicht zwingend geschält werden.

Bei älteren Karotten empfehle ich das Schälen.

Kann ich die Karotten im Mixer zerkleinern?

Ja, aber nur kurz.

Sie sollen fein gehackt und nicht zu einem wässrigen Püree verarbeitet werden.

Kann ich Pflanzenmilch verwenden?

Ja.

Geeignet sind beispielsweise:

  • Haferdrink
  • Mandeldrink
  • Sojadrink

Am besten eine ungesüßte Variante wählen.

Kann ich die Mascarpone ersetzen?

Ja.

Mögliche Alternativen sind:

  • Frischkäse
  • Quark
  • eine Mischung aus Skyr und Frischkäse

Die Konsistenz wird je nach Produkt unterschiedlich.

Kann ich nur Joghurt verwenden?

Reiner Joghurt ist meist zu weich, um eine stabile Schichttorte zu bilden.

Verwenden Sie sehr dicken griechischen Joghurt oder lassen Sie normalen Joghurt vorher in einem Sieb abtropfen.

Kann ich Quark statt Mascarpone verwenden?

Ja.

Verwenden Sie etwa 300 g cremigen Quark und reduzieren Sie den zusätzlichen Joghurt bei Bedarf.

Die Creme wird leichter und etwas säuerlicher.

Warum muss der Boden vollständig abkühlen?

Warmer Kuchen macht die Mascarpone-Creme weich und kann dazu führen, dass die einzelnen Schichten verrutschen.

Kann ich einen runden Kuchen daraus machen?

Ja.

Sie können den Teig auch in einer kleinen runden Form backen. Dann verlängert sich allerdings die Backzeit, und für eine Schichttorte müsste der Kuchen später horizontal geteilt werden.

Die Blechvariante ist für Anfänger deutlich einfacher.

Kann ich die Torte sofort servieren?

Technisch ja, aber die Schichten sind dann weniger stabil.

Nach 2–4 Stunden Kühlzeit lässt sie sich wesentlich schöner schneiden.

Kann ich Zimt weglassen?

Ja.

Alternativ passen Vanille, Kardamom oder etwas fein abgeriebene Orangenschale sehr gut.

Sind die Walnüsse notwendig?

Nein.

Sie dienen hauptsächlich als Dekoration und sorgen für zusätzlichen Crunch.

Sie können stattdessen Mandeln, Pistazien oder Kokosflocken verwenden.


Hafer-Karotten-Torte mit Mascarpone-Joghurt-Creme

Hafer-Karotten-Torte mit Mascarpone-Joghurt-Creme

Eine saftige Schichttorte aus Haferflocken, Karotten, Mandeln, Pflaumen und Leinsamen – ohne klassisches Mehl und ohne raffinierten Haushaltszucker. Gefüllt mit einer cremigen Mascarpone-Joghurt-Creme und mit Walnüssen dekoriert.

Zutaten

Hafer-Karotten-Boden

  • 60 g getrocknete Pflaumen
  • 20 g geschrotete Leinsamen
  • 90 ml Wasser
  • 230 g Karotten fein gerieben
  • 90 g Haferflocken
  • 60 g Mandeln fein gehackt
  • 100 ml Milch
  • 4 g Backpulver
  • 2,5 g Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 14 g Agavendicksaft

Creme

  • 300 g Mascarpone
  • 70 g dicker Naturjoghurt oder griechischer Joghurt
  • 14 g Agavendicksaft

Topping

  • etwa 20 g gehackte Walnüsse

Anleitungen
 

  • Leinsamen mit 90 ml Wasser verrühren und 10 Minuten quellen lassen.
  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Pflaumen klein schneiden, Mandeln fein hacken und Karotten fein reiben.
  • Haferflocken, Mandeln, Backpulver, Zimt und Salz vermischen.
  • Karotten und Pflaumen dazugeben.
  • Leinsamengel, Milch und Agavendicksaft einrühren.
  • Teig 5 Minuten ruhen lassen.
  • Auf dem Backpapier zu einem etwa 28 × 20 cm großen, gleichmäßigen Rechteck verstreichen.
  • Bei 180 °C etwa 25–30 Minuten backen.
  • Kuchenplatte 10–15 Minuten auf dem Blech und danach vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  • Für die Creme kalte Mascarpone kurz glattrühren.
  • Joghurt portionsweise und anschließend Agavendicksaft kurz einrühren.
  • Die abgekühlte Kuchenplatte in vier gleich große Rechtecke schneiden.
  • Erstes Kuchenstück auf eine Platte legen und mit Creme bestreichen.
  • Mit den übrigen drei Kuchenstücken und der Creme zu einer Schichttorte stapeln.
  • Oberfläche mit der restlichen Creme bestreichen und mit gehackten Walnüssen dekorieren.
  • Torte mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Gekühlt in etwa 8 Stücke schneiden und servieren.