Dieser cremige Kartoffel-Gurken-Salat mit Thunfisch und Ei ist sättigend, frisch und wunderbar aromatisch. Zarte Kartoffeln treffen auf knackige Gurken, saftigen Thunfisch, Frühlingszwiebeln und mild angebratene rote Zwiebeln. Das Dressing aus griechischem Joghurt, körnigem Senf und etwas Mayonnaise ist cremig, aber deutlich leichter als eine klassische reine Mayonnaise-Sauce.
Besonders wichtig ist bei diesem Rezept die richtige Vorbereitung der Gurken. Sie werden vor dem Mischen leicht gesalzen und anschließend sorgfältig ausgedrückt. So geben sie später nicht zu viel Wasser an das Dressing ab. Die Kartoffeln sollten außerdem vollständig ausdampfen und nur noch lauwarm oder kalt sein, bevor sie mit dem Joghurt vermischt werden.
Der Salat eignet sich als leichtes Mittagessen, proteinreiches Abendessen, Meal-Prep-Gericht oder Beilage für ein sommerliches Buffet.
Rezeptübersicht
Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Kochzeit: etwa 20 Minuten
Zeit zum Entwässern der Gurken: 15 Minuten
Ruhezeit: 15–30 Minuten
Gesamtzeit: etwa 1 Stunde
Portionen: 4
Kategorie: Salat, Mittagessen, Abendessen
Küche: International
Serviertemperatur: gekühlt oder zimmerwarm
Ausführliche Schritt-für-Schritt-Zubereitung
1. Kartoffeln auswählen
Verwenden Sie möglichst kleine, festkochende Kartoffeln.
Festkochende Sorten behalten nach dem Garen ihre Form und zerfallen beim Vermischen mit dem Dressing nicht so schnell. Mehligkochende Kartoffeln sind für diesen Salat weniger geeignet, da sie leicht brechen und das Dressing sehr stark aufnehmen.
Wenn die Kartoffeln unterschiedlich groß sind, schneiden Sie größere Exemplare vor dem Kochen in zwei Hälften. So werden alle Kartoffeln ungefähr gleichzeitig gar.
2. Kartoffeln gründlich waschen
Die Kartoffeln unter fließendem Wasser gründlich abbürsten.
Da sie zunächst mit der Schale gekocht werden, sollten Erde und andere Rückstände vollständig entfernt werden.
Die Schale schützt die Kartoffeln während des Kochens vor zu viel Wasseraufnahme. Dadurch bleibt ihr Geschmack intensiver und die Konsistenz fester.
3. Kartoffeln kochen
Die Kartoffeln in einen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken.
Etwa 15 g Salz hinzufügen. Das Wasser sollte die Kartoffeln ungefähr 2–3 cm bedecken.
Den Topf auf den Herd stellen und das Wasser zum Kochen bringen. Sobald es kocht, die Hitze reduzieren und die Kartoffeln nur noch sanft köcheln lassen.
Je nach Größe benötigen sie etwa 15–20 Minuten.
Wichtig für Anfänger:
Kochen Sie Kartoffeln nicht sprudelnd bei sehr hoher Hitze. Die Außenseite kann dabei aufplatzen, während das Innere noch fest ist.
4. Garzustand der Kartoffeln prüfen
Stechen Sie nach etwa 15 Minuten mit einem kleinen Messer in die größte Kartoffel.
Das Messer sollte mit leichtem Widerstand hineingleiten. Die Kartoffeln dürfen weich, aber nicht zerfallen sein.
Sind sie noch sehr fest, weitere drei bis fünf Minuten kochen und erneut kontrollieren.
Chef’s Secret:
Nehmen Sie die Kartoffeln lieber eine Minute zu früh als deutlich zu spät vom Herd. Sie garen durch die gespeicherte Wärme noch etwas nach.
5. Kartoffeln ausdampfen lassen
Die gekochten Kartoffeln in ein Sieb abgießen.
Danach für zwei bis drei Minuten im Sieb ausdampfen lassen. Die Oberfläche soll möglichst trocken werden.
Feuchte Kartoffeln verdünnen später das Dressing.
Die Kartoffeln anschließend so weit abkühlen lassen, dass Sie sie problemlos anfassen können.
6. Kartoffeln schälen und schneiden
Die Kartoffeln nach Wunsch schälen. Bei jungen Kartoffeln mit dünner Schale kann diese auch belassen werden.
Die Kartoffeln in etwa 2 cm große Würfel oder 5–7 mm dicke Scheiben schneiden.
Versuchen Sie, die Stücke ungefähr gleich groß zu schneiden. So verteilt sich das Dressing später gleichmäßig.
Lassen Sie die geschnittenen Kartoffeln vollständig oder mindestens bis auf lauwarme Temperatur abkühlen.
Wichtig:
Sehr heiße Kartoffeln dürfen nicht direkt mit griechischem Joghurt vermischt werden. Die Hitze kann das Dressing dünn machen und dazu führen, dass es sich trennt.
7. Eier hart kochen
Die Eier in einen kleinen Topf legen und mit kaltem Wasser bedecken.
Das Wasser zum Kochen bringen. Sobald es kocht, die Eier je nach gewünschter Konsistenz etwa 9–10 Minuten garen.
Danach das heiße Wasser abgießen und die Eier sofort mit sehr kaltem Wasser abschrecken.
Lassen Sie die Eier einige Minuten im kalten Wasser liegen. Dadurch stoppt der Garprozess und die Schale lässt sich meistens leichter entfernen.
8. Eier schälen
Die abgekühlten Eier rundherum vorsichtig auf der Arbeitsfläche anklopfen.
Die Schale unter fließendem kaltem Wasser entfernen. Das Wasser kann dabei helfen, kleine Schalenreste vom Eiweiß zu lösen.
Die geschälten Eier zunächst beiseitelegen. Sie werden erst kurz vor dem Servieren geschnitten, damit das Eigelb nicht austrocknet.
9. Gurken vorbereiten
Die Gurken gründlich waschen und abtrocknen.
Bei Gurken mit dünner, zarter Schale ist Schälen nicht notwendig. Eine sehr feste oder bittere Schale kann vollständig oder streifenweise entfernt werden.
Die Enden abschneiden und die Gurken der Länge nach halbieren.
Bei sehr großen, reifen Gurken können Sie die wässrigen Kerne mit einem Teelöffel herauskratzen. Kleine Salatgurken können vollständig verwendet werden.
10. Gurken schneiden
Die Gurken in dünne Halbmonde von ungefähr 3–4 mm Dicke schneiden.
Alternativ können sie in kleine Würfel geschnitten werden. Wichtig ist, dass die Stücke nicht zu groß sind, damit sie sich gleichmäßig mit Kartoffeln, Thunfisch und Dressing verbinden.
11. Gurken salzen
Die geschnittenen Gurken in ein Sieb oder eine Schüssel geben.
Mit etwa 5 g Salz bestreuen und gründlich vermischen.
Die Gurken anschließend 15 Minuten stehen lassen.
Das Salz zieht einen Teil der Flüssigkeit aus den Gurken. Dieser Schritt verhindert, dass der fertige Kartoffelsalat nach kurzer Zeit wässrig wird.
Chef’s Secret:
Lassen Sie die Gurken nicht deutlich länger als 20 Minuten im Salz liegen. Sie können sonst zu weich und zu salzig werden.
12. Gurken ausdrücken
Die Gurken nach der Ruhezeit portionsweise zwischen den Händen vorsichtig ausdrücken.
Alternativ können Sie sie in ein sauberes Küchentuch geben und das Tuch leicht zusammendrehen.
Drücken Sie nur so viel Flüssigkeit heraus, dass die Gurken nicht mehr tropfen. Sie sollen weiterhin frisch und saftig bleiben.
Probieren Sie ein Stück. Sind die Gurken sehr salzig, kurz unter kaltem Wasser abspülen und danach erneut sorgfältig ausdrücken.
13. Thunfisch abtropfen lassen
Die Dose öffnen und den Thunfisch in ein feines Sieb geben.
Lassen Sie die Flüssigkeit vollständig abtropfen. Drücken Sie den Thunfisch anschließend leicht mit einer Gabel gegen das Sieb.
Zu viel Flüssigkeit aus der Dose würde das Dressing verdünnen.
Den Thunfisch danach mit einer Gabel grob zerteilen. Zerdrücken Sie ihn nicht vollständig zu einer Paste. Kleine Stücke sorgen für eine bessere Struktur.
14. Frühlingszwiebeln schneiden
Die äußeren, beschädigten Blätter der Frühlingszwiebeln entfernen.
Wurzeln abschneiden und die Frühlingszwiebeln gründlich waschen, da sich zwischen den Schichten häufig etwas Erde befindet.
Den weißen und hellgrünen Teil in dünne Ringe schneiden.
Ein Teil des dunkelgrünen Abschnitts kann später für die Dekoration zurückbehalten werden.
15. Rote Zwiebel vorbereiten
Die rote Zwiebel schälen, halbieren und in kleine Würfel oder dünne Halbringe schneiden.
Je feiner die Zwiebel geschnitten wird, desto gleichmäßiger verteilt sie sich im Salat.
Rote Zwiebeln besitzen roh eine deutliche Schärfe. Durch das kurze Anbraten in Butter werden sie milder und entwickeln eine leichte natürliche Süße.
16. Rote Zwiebel anbraten
Die Butter in einer kleinen Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze schmelzen lassen.
Die rote Zwiebel hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren etwa 5–7 Minuten braten.
Die Zwiebel soll weich und leicht glasig werden. Sie muss nicht dunkelbraun sein.
Wird die Butter zu heiß, kann sie verbrennen und bitter schmecken. Reduzieren Sie deshalb rechtzeitig die Temperatur.
17. Gebratene Zwiebel abkühlen lassen
Die weiche Zwiebel aus der Pfanne nehmen und auf einen Teller geben.
Lassen Sie sie mindestens zehn Minuten abkühlen.
Heiße Zwiebeln sollten nicht direkt in das Joghurt-Dressing gegeben werden. Sie können das Dressing erwärmen und seine cremige Konsistenz beeinträchtigen.
18. Joghurt-Dressing anrühren
Den griechischen Joghurt in eine kleine Schüssel geben.
Mayonnaise, körnigen Senf und Olivenöl hinzufügen.
Mit einem Schneebesen oder einer Gabel gründlich verrühren, bis ein glattes, cremiges Dressing entstanden ist.
Das Olivenöl am besten nach und nach einrühren. So verbindet es sich besser mit Joghurt und Mayonnaise.
19. Dressing abschmecken
Das Dressing mit schwarzem Pfeffer würzen.
Mit zusätzlichem Salz zunächst vorsichtig sein. Die Gurken wurden bereits gesalzen, und auch Thunfisch, Senf sowie Mayonnaise enthalten Salz.
Nach Wunsch etwas Zitronensaft oder Gurkenwasser hinzufügen. Säure macht das Dressing frischer und gleicht die cremigen Zutaten aus.
Die richtige Konsistenz:
Das Dressing sollte dickflüssig sein und gut am Löffel haften. Ist es zu fest, können Sie einen Esslöffel Wasser oder Gurkenwasser einrühren.
20. Grundzutaten vermischen
Die vollständig abgekühlten Kartoffeln in eine große Salatschüssel geben.
Ausgedrückte Gurken, Thunfisch, Frühlingszwiebeln und abgekühlte rote Zwiebeln hinzufügen.
Alle Zutaten zunächst vorsichtig miteinander vermengen.
Verwenden Sie einen großen Löffel oder Teigschaber und heben Sie die Zutaten von unten nach oben. Kräftiges Rühren kann die Kartoffeln zerbrechen.
21. Dressing hinzufügen
Zunächst etwa drei Viertel des Dressings über den Salat geben.
Vorsichtig vermischen und kontrollieren, ob alle Zutaten dünn überzogen sind.
Danach nach Bedarf den Rest des Dressings hinzufügen.
Chef’s Secret:
Geben Sie das Dressing nicht sofort vollständig in den Salat. Kartoffeln unterscheiden sich darin, wie viel Sauce sie aufnehmen. So vermeiden Sie einen zu schweren oder zu flüssigen Salat.
22. Salat abschmecken
Probieren Sie eine Kombination aus Kartoffel, Gurke und Thunfisch.
Erst jetzt endgültig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Beachten Sie, dass sich der Geschmack während der Ruhezeit noch entwickelt. Salz, Senf und Zwiebeln werden nach einigen Minuten intensiver wahrgenommen.
23. Eier schneiden
Die hart gekochten Eier je nach gewünschter Präsentation:
- vierteln,
- in Scheiben schneiden,
- oder grob hacken.
Für eine schöne Oberfläche eignen sich Viertel oder Scheiben besonders gut.
Wenn die Eier vollständig unter den Salat gemischt werden, kann das Eigelb zerfallen und das Dressing gelblich färben. Deshalb werden sie in diesem Rezept hauptsächlich als Garnitur verwendet.
24. Salat anrichten
Den Kartoffel-Gurken-Salat in einer Servierschüssel verteilen.
Die Eierscheiben oder Eiviertel dekorativ darauflegen.
Mit den zurückbehaltenen Frühlingszwiebeln, etwas schwarzem Pfeffer und nach Wunsch frischem Dill oder Petersilie bestreuen.
25. Salat ruhen lassen
Den fertigen Salat vor dem Servieren nach Möglichkeit 15–30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Während dieser Zeit verbinden sich die Aromen, und die Kartoffeln nehmen einen Teil des Dressings auf.
Nehmen Sie den Salat etwa zehn Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Direkt eiskalt schmecken Kartoffeln und Senf weniger aromatisch.
Serviervorschläge
Der Kartoffel-Gurken-Salat schmeckt hervorragend als eigenständige Mahlzeit oder zusammen mit:
- geröstetem Vollkornbrot
- frischem Baguette
- grünem Blattsalat
- Tomatensalat
- gedünstetem Gemüse
- gegrilltem Fisch
- Ofengemüse
- frischen Kräutern
Chef’s Best Tips
1. Festkochende Kartoffeln verwenden
Sie bleiben stabil und zerfallen beim Vermischen nicht.
2. Kartoffeln nicht überkochen
Zu weiche Kartoffeln verwandeln sich beim Rühren schnell in Püree.
3. Kartoffeln ausdampfen lassen
Trockene Kartoffeln nehmen das Dressing besser auf und verwässern es nicht.
4. Gurken unbedingt entwässern
Dieser Schritt ist entscheidend für ein dickes, cremiges Dressing.
5. Gurken nach dem Salzen probieren
So können Sie feststellen, ob sie abgespült werden müssen.
6. Thunfisch gründlich abtropfen lassen
Die Flüssigkeit aus der Dose kann das Dressing dünn und geschmacklich flach machen.
7. Dickflüssigen Joghurt verwenden
Griechischer Joghurt mit fester Konsistenz ergibt das beste Dressing.
8. Zwiebeln nur sanft braten
Sie sollen süßlich und weich werden, aber nicht dunkel oder bitter.
9. Warme Zutaten abkühlen lassen
Heiße Kartoffeln oder Zwiebeln können das Joghurt-Dressing trennen.
10. Dressing schrittweise hinzufügen
So bestimmen Sie selbst, wie cremig der Salat wird.
11. Salz erst am Ende korrigieren
Mehrere Zutaten enthalten bereits Salz.
12. Salat kurz durchziehen lassen
Nach 15–30 Minuten schmeckt er deutlich harmonischer.
Variationen
Leichtere Variante
Die Mayonnaise durch zusätzliche 25 g griechischen Joghurt ersetzen.
Ohne Thunfisch
Den Thunfisch weglassen oder durch gekochte Kichererbsen beziehungsweise weiße Bohnen ersetzen.
Mit Gewürzgurken
100 g der frischen Gurke durch fein geschnittene Gewürzgurken ersetzen.
Mit mehr Kräutern
Frischen Dill, Petersilie oder Schnittlauch in das Dressing geben.
Schärfere Variante
Etwas Meerrettich, Cayennepfeffer oder Chiliflocken hinzufügen.
Proteinreichere Variante
Ein zusätzliches Ei oder 100 g mehr Thunfisch verwenden.
Aufbewahrung
Den fertigen Salat in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
Er ist bis zu 2 Tage haltbar.
Vor dem Servieren erneut vorsichtig umrühren. Falls die Kartoffeln viel Dressing aufgenommen haben, können Sie einen zusätzlichen Löffel Joghurt unterheben.
Der Salat eignet sich nicht besonders gut zum Einfrieren. Kartoffeln und Gurken verändern nach dem Auftauen ihre Konsistenz, und das Joghurt-Dressing kann sich trennen.
Lassen Sie den Salat bei warmem Wetter nicht länger als etwa zwei Stunden ungekühlt stehen.
Nutrition
Die Nährwerte sind geschätzte Durchschnittswerte. Berechnet wurde das Rezept mit 450 g Kartoffeln, 600 g Gurken, 140 g Thunfisch, 200 g fettarmem griechischem Joghurt, 25 g Mayonnaise, 30 ml Olivenöl, 10 g Butter und drei Eiern.
Gesamtes Rezept
- Energie: etwa 1.520 kcal
- Protein: etwa 92 g
- Kohlenhydrate: etwa 123 g
- Fett: etwa 75 g
- Ballaststoffe: etwa 17 g
Pro Portion bei 4 Portionen
- Energie: etwa 380 kcal
- Protein: etwa 23 g
- Kohlenhydrate: etwa 31 g
- Fett: etwa 19 g
- Ballaststoffe: etwa 4 g
Die tatsächlichen Werte können je nach Thunfisch, Joghurt, Mayonnaise und verwendeter Ölmenge abweichen. Das Salz aus dem Kochwasser wird nur teilweise aufgenommen und ist deshalb nicht zuverlässig berechenbar.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Welche Kartoffeln eignen sich am besten?
Festkochende Kartoffeln sind ideal. Sie behalten ihre Form und werden beim Mischen nicht mehlig.
Kann ich die Kartoffeln am Vortag kochen?
Ja. Lassen Sie sie vollständig auskühlen und bewahren Sie sie abgedeckt im Kühlschrank auf.
Kalte Kartoffeln sind fester und lassen sich besonders sauber schneiden.
Muss ich die Gurken salzen?
Es ist sehr empfehlenswert. Ohne diesen Schritt geben die Gurken später viel Wasser an das Dressing ab.
Kann ich die Gurken mit Schale verwenden?
Ja. Bei einer dünnen, zarten Schale ist Schälen nicht notwendig.
Kann ich Thunfisch in Öl verwenden?
Ja. Lassen Sie ihn besonders gründlich abtropfen und reduzieren Sie die zusätzliche Olivenölmenge nach Bedarf.
Kann ich normalen Naturjoghurt verwenden?
Ja, allerdings sollte er möglichst dick sein. Dünnen Joghurt vorher 20–30 Minuten in einem feinen Sieb abtropfen lassen.
Kann ich die Mayonnaise weglassen?
Ja. Ersetzen Sie sie durch die gleiche Menge griechischen Joghurt. Das Dressing wird leichter und etwas säuerlicher.
Was ist körniger Senf?
Körniger Senf enthält sichtbare Senfkörner und schmeckt meist milder als sehr scharfer Senf.
Alternativ kann mittelscharfer Senf verwendet werden. Beginnen Sie dabei mit einer kleineren Menge.
Warum ist mein Salat wässrig?
Mögliche Ursachen sind:
- Die Gurken wurden nicht entwässert.
- Der Thunfisch war nicht ausreichend abgetropft.
- Die Kartoffeln waren noch nass.
- Es wurde dünner Naturjoghurt verwendet.
- Warme Zutaten wurden mit dem Dressing vermischt.
Warum ist das Dressing zu dick?
Kartoffeln nehmen während der Ruhezeit viel Sauce auf.
Rühren Sie einen Löffel Joghurt, Wasser oder Gurkenwasser unter den Salat.
Kann ich rohe rote Zwiebeln verwenden?
Ja. Sie schmecken jedoch deutlich schärfer.
Für einen milderen Geschmack die geschnittene Zwiebel zehn Minuten in kaltem Wasser einlegen und anschließend gut abtrocknen.
Kann ich die Eier direkt unter den Salat mischen?
Ja. Schneiden Sie sie grob und heben Sie sie ganz zum Schluss vorsichtig unter.
Als Garnitur bleiben sie optisch schöner.
Wie lange hält sich der Salat?
Gut gekühlt und luftdicht verpackt etwa zwei Tage.
Kann ich den Salat einfrieren?
Nein. Gurken werden nach dem Auftauen weich und wässrig, während sich das Joghurt-Dressing trennen kann.
Kann ich den Salat für Meal Prep zubereiten?
Ja. Bewahren Sie die Eier nach Möglichkeit separat auf und legen Sie sie erst kurz vor dem Essen auf den Salat.

Cremiger Kartoffel-Gurken-Salat mit Thunfisch und Ei
Anleitungen
- Die Kartoffeln gründlich waschen und in gesalzenem Wasser 15–20 Minuten gar kochen.
- Kartoffeln abgießen, ausdampfen und abkühlen lassen. Nach Wunsch schälen und in Würfel oder Scheiben schneiden.
- Die Eier 9–10 Minuten hart kochen, kalt abschrecken und schälen.
- Gurken waschen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.
- Gurken mit 5 g Salz vermischen und 15 Minuten ziehen lassen. Anschließend sorgfältig ausdrücken.
- Thunfisch vollständig abtropfen lassen und mit einer Gabel grob zerteilen.
- Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
- Rote Zwiebel klein schneiden. Butter in einer Pfanne schmelzen und die Zwiebel bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten weich braten. Danach abkühlen lassen.
- Für das Dressing griechischen Joghurt, Mayonnaise, körnigen Senf und Olivenöl glatt verrühren. Mit Pfeffer und bei Bedarf mit wenig Salz würzen.
- Kartoffeln, Gurken, Thunfisch, Frühlingszwiebeln und gebratene rote Zwiebel in eine große Schüssel geben.
- Das Dressing schrittweise hinzufügen und alle Zutaten vorsichtig vermischen.
- Den Salat abschmecken und 15–30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.
- Eier in Scheiben oder Viertel schneiden und den Salat damit garnieren.
