Diese überbackenen Auberginen mit Tomaten, Zwiebeln und Käse sind ein herrlich aromatisches Ofengericht, das mit wenigen, einfachen Zutaten auskommt. Die Auberginenscheiben werden zunächst separat im Ofen vorgegart. Dadurch werden sie weich und zart, ohne später in der Auflaufform zu viel Flüssigkeit abzugeben.
Anschließend werden die Auberginen abwechselnd mit einer würzigen Tomaten-Zwiebel-Sauce und geriebenem Käse geschichtet. Beim zweiten Backen verbinden sich die einzelnen Komponenten zu einem saftigen, herzhaften Auflauf mit einer goldbraunen Käsekruste.
Das Gericht eignet sich als vegetarisches Hauptgericht, warme Beilage oder leichtes Abendessen. Es kann gut vorbereitet und später im Backofen fertig überbacken werden.
Ausführliche Schritt-für-Schritt-Zubereitung
1. Backofen vorheizen
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Bei Verwendung von Umluft genügt eine Temperatur von etwa 185 °C. Ober-/Unterhitze ist für dieses Rezept jedoch besonders gut geeignet, da die Auberginen gleichmäßig weich werden, ohne an den Rändern zu schnell auszutrocknen.
Schieben Sie den Rost oder das Backblech auf die mittlere Schiene.
Tipp vom Küchenchef:
Geben Sie die Auberginen erst in den Backofen, wenn die eingestellte Temperatur vollständig erreicht ist. In einem nicht ausreichend heißen Ofen nehmen sie mehr Öl auf und werden eher weich als goldbraun.
2. Backblech vorbereiten
Ein großes Backblech mit Backpapier auslegen.
Das Backpapier verhindert, dass die Auberginen am Blech festkleben. Außerdem benötigen Sie dadurch weniger Öl.
Falls nicht alle Auberginenscheiben nebeneinander auf ein Backblech passen, verwenden Sie zwei Bleche oder backen Sie die Auberginen nacheinander.
Die Scheiben sollten sich möglichst nicht überlappen.
3. Auberginen waschen und schneiden
Die Auberginen gründlich waschen und trocken tupfen.
Den Stielansatz abschneiden. Die Auberginen anschließend in etwa 8–10 mm dicke Scheiben schneiden.
Sie können die Auberginen quer in runde Scheiben oder längs in lange Streifen schneiden. Runde Scheiben lassen sich besonders einfach in einer Auflaufform verteilen.
Achten Sie darauf, alle Scheiben ungefähr gleich dick zu schneiden. Dünne Scheiben können während des Vorbackens austrocknen, während sehr dicke Scheiben möglicherweise fest bleiben.
Chef’s Secret:
Ein Gemüsehobel liefert gleichmäßige Scheiben. Stellen Sie ihn jedoch nicht zu dünn ein und verwenden Sie immer den Fingerschutz.
4. Auberginen auf dem Backblech verteilen
Die Auberginenscheiben nebeneinander auf das vorbereitete Backblech legen.
Sie dürfen sich leicht berühren, sollten aber nicht übereinanderliegen. Überlappende Scheiben garen ungleichmäßig und bleiben an den bedeckten Stellen feucht.
Falls zwei Bleche gleichzeitig verwendet werden, tauschen Sie deren Position nach der Hälfte der Backzeit.
5. Auberginen würzen
Die Auberginenscheiben gleichmäßig mit Salz, Oregano und Basilikum bestreuen.
Anschließend das Olivenöl dünn auf den Scheiben verteilen. Am einfachsten funktioniert dies mit einem Küchenpinsel.
Verteilen Sie das Öl möglichst sparsam und gleichmäßig. Auberginen besitzen eine schwammartige Struktur und können sehr große Mengen Öl aufnehmen.
Wichtig für Anfänger:
Gießen Sie das Öl nicht nur auf wenige Stellen. Diese Bereiche werden fettig, während andere Scheiben trocken bleiben. Ein Pinsel oder ein feines Ölspray ist hier besonders hilfreich.
6. Auberginen vorbacken
Die Auberginen bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 25–30 Minuten backen.
Nach ungefähr 15 Minuten kontrollieren. Falls die Unterseiten deutlich stärker bräunen, die Scheiben vorsichtig wenden.
Die Auberginen sind fertig vorgebacken, wenn sie:
- deutlich weicher geworden sind,
- sich leicht biegen lassen,
- an den Rändern leicht gebräunt sind,
- aber noch nicht auseinanderfallen.
Sie müssen in dieser Phase nicht vollständig goldbraun sein, da sie später nochmals mit Sauce und Käse gebacken werden.
7. Auberginen kurz abkühlen lassen
Das Backblech aus dem Ofen nehmen.
Die Auberginenscheiben einige Minuten auf dem Blech liegen lassen. Dadurch werden sie etwas fester und lassen sich leichter in die Auflaufform legen.
Den Backofen weiterhin auf 200 °C eingeschaltet lassen.
8. Zwiebeln vorbereiten
Während die Auberginen im Ofen sind, die Zwiebeln schälen.
Anschließend halbieren und in kleine Würfel oder dünne Halbringe schneiden.
Gleichmäßig geschnittene Zwiebeln garen schneller und verteilen sich später besser zwischen den Auberginenschichten.
Tipp gegen tränende Augen:
Verwenden Sie ein sehr scharfes Messer. Ein stumpfes Messer zerquetscht die Zwiebel stärker und setzt dadurch mehr reizende Stoffe frei.
9. Tomaten vorbereiten
Die Tomaten waschen und den festen Stielansatz entfernen.
Anschließend in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
Besonders saftige Tomaten können kurz in einem Sieb abtropfen. Entfernen Sie jedoch nicht die gesamte Flüssigkeit, denn etwas Tomatensaft wird für die Sauce benötigt.
Alternative:
Außerhalb der Tomatensaison können 400 g gehackte Tomaten aus der Dose verwendet werden. Lassen Sie diese etwas länger einkochen, damit die Sauce nicht zu flüssig bleibt.
10. Zwiebeln anbraten
Das Pflanzenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen.
Die geschnittenen Zwiebeln hineingeben und unter gelegentlichem Rühren etwa 5–7 Minuten braten.
Die Zwiebeln sollen weich und leicht glasig werden. Sie müssen nicht stark gebräunt sein.
Wird die Hitze zu hoch eingestellt, können die Zwiebeln außen dunkel werden, während sie innen noch fest bleiben.
Chef’s Secret:
Eine kleine Prise des vorgesehenen Salzes hilft den Zwiebeln, schneller weich zu werden. Geben Sie jedoch noch nicht die gesamte Salzmenge hinzu.
11. Tomaten hinzufügen
Die geschnittenen Tomaten zu den weichen Zwiebeln geben.
Alles gut vermischen und bei mittlerer Hitze etwa 7–10 Minuten köcheln lassen.
Während dieser Zeit geben die Tomaten Flüssigkeit ab und zerfallen teilweise. Rühren Sie die Mischung regelmäßig um, damit sie nicht am Pfannenboden ansetzt.
Die fertige Sauce sollte saftig, aber nicht wässrig sein.
Ziehen Sie mit dem Kochlöffel eine Spur durch die Pfanne. Wenn die Flüssigkeit nicht sofort vollständig zurückläuft, besitzt die Sauce die richtige Konsistenz.
12. Sauce würzen
Salz, Zucker, schwarzen Pfeffer, Knoblauchpulver, Basilikum und Oregano hinzufügen.
Alles gründlich verrühren und weitere zwei bis drei Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.
Der Zucker macht die Sauce nicht deutlich süß. Er gleicht lediglich die natürliche Säure der Tomaten aus.
Probieren Sie die Sauce vorsichtig und passen Sie die Würzung an.
Tipp vom Küchenchef:
Beachten Sie, dass der Käse zusätzlich Salz mitbringt. Die Tomatenmischung sollte kräftig gewürzt, aber nicht stark salzig sein.
13. Sauce bei Bedarf eindicken
Wirkt die Sauce noch sehr flüssig, lassen Sie sie einige Minuten ohne Deckel weiterköcheln.
Eine zu wässrige Tomatensauce sammelt sich später am Boden der Auflaufform und kann dazu führen, dass der Auflauf beim Servieren auseinanderläuft.
Ist die Sauce dagegen sehr trocken, können Sie 30–50 ml Wasser oder Tomatensaft hinzufügen.
Nehmen Sie die fertige Sauce vom Herd.
14. Käse vorbereiten
Falls Sie Käse am Stück verwenden, diesen grob reiben.
Mozzarella aus Salzlake muss vor dem Reiben oder Zerkleinern sehr gut abgetropft und mit Küchenpapier trocken getupft werden.
Für eine besonders gute Käsekruste eignet sich eine Mischung aus:
- 100 g Mozzarella für eine weiche, ziehende Konsistenz,
- 80 g Gouda oder Emmentaler für mehr Farbe und Würze.
Chef’s Secret:
Sehr feucht verpackter Mozzarella kann den Auflauf wässrig machen. Für dieses Rezept ist geriebener Mozzarella mit geringerem Feuchtigkeitsgehalt besonders praktisch.
15. Auflaufform vorbereiten
Die Auflaufform dünn mit etwas Öl einfetten.
Eine zusätzliche große Menge Fett ist nicht notwendig, da die Auberginen und der Käse bereits Fett enthalten.
Verteilen Sie einen kleinen Löffel Tomaten-Zwiebel-Sauce auf dem Boden. Diese dünne Schicht verhindert, dass die untersten Auberginen ankleben.
16. Erste Auberginenschicht einlegen
Etwa ein Drittel der vorgebackenen Auberginenscheiben in der Auflaufform verteilen.
Die Scheiben dürfen sich leicht überlappen. Versuchen Sie, den Boden möglichst vollständig zu bedecken.
Kleine Lücken können mit halbierten oder passend zugeschnittenen Auberginenscheiben geschlossen werden.
17. Tomaten-Zwiebel-Mischung verteilen
Etwa ein Drittel der Tomaten-Zwiebel-Sauce auf die Auberginen geben.
Mit der Rückseite eines Löffels vorsichtig verteilen.
Drücken Sie die Sauce nicht zu stark in die Auberginen. Die einzelnen Schichten sollen erkennbar bleiben.
18. Erste Käseschicht hinzufügen
Etwa ein Viertel des geriebenen Käses über die Tomatensauce streuen.
Verwenden Sie zwischen den Schichten nur eine dünne Käsemenge. Der größte Teil sollte für die Oberfläche übrig bleiben.
Der Käse zwischen den Schichten hilft dabei, den Auflauf zusammenzuhalten und sorgt in jedem Stück für einen würzigen Geschmack.
19. Weitere Schichten bilden
Die Schichtung in folgender Reihenfolge wiederholen:
- Auberginen,
- Tomaten-Zwiebel-Sauce,
- geriebener Käse.
Fahren Sie fort, bis alle Auberginen und die gesamte Tomatensauce aufgebraucht sind.
Die oberste Schicht sollte aus Tomatensauce und einer großzügigen Menge Käse bestehen.
Wichtig:
Drücken Sie den Auflauf nicht fest zusammen. Etwas Raum zwischen den Schichten ermöglicht es, dass sich Hitze und Dampf gleichmäßig verteilen.
20. Oberfläche fertigstellen
Den restlichen Käse gleichmäßig über der gesamten Oberfläche verteilen.
Nach Wunsch etwas Parmesan, Oregano oder einige Chiliflocken darüberstreuen.
Achten Sie darauf, dass keine großen Käsehaufen entstehen. Eine gleichmäßige Schicht bräunt schöner.
21. Auflauf überbacken
Die Auflaufform auf die mittlere Schiene des heißen Backofens stellen.
Bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 15 Minuten backen.
Der Auflauf ist fertig, wenn:
- der Käse vollständig geschmolzen ist,
- die Oberfläche goldbraune Stellen zeigt,
- die Sauce an den Rändern leicht köchelt,
- die Auberginen sehr weich sind.
Falls Sie eine kräftigere Käsekruste wünschen, können Sie am Ende für ein bis zwei Minuten die Grillfunktion einschalten.
Achtung:
Bleiben Sie während der Grillfunktion am Backofen. Käse kann innerhalb weniger Sekunden von goldbraun zu verbrannt wechseln.
22. Auflauf ruhen lassen
Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und das Gericht mindestens 10 Minuten ruhen lassen.
Während dieser Ruhezeit kühlt der Käse leicht ab und die Flüssigkeit verteilt sich gleichmäßiger. Der Auflauf lässt sich anschließend deutlich sauberer portionieren.
Wird er sofort angeschnitten, können die Schichten verrutschen und viel heiße Flüssigkeit austreten.
23. Servieren
Den Auflauf mit einem scharfen Messer in sechs Portionen teilen.
Mit einem breiten Pfannenwender vorsichtig aus der Form heben.
Nach Wunsch mit frischer Petersilie oder Basilikum bestreuen und warm servieren.
Serviervorschläge
Die überbackenen Auberginen schmecken besonders gut mit:
- frischem Baguette
- Knoblauchbrot
- Reis
- Couscous
- Bulgur
- grünem Salat
- Rucolasalat
- einem leichten Joghurt-Dip
- gegrilltem Fleisch oder Fisch
Als vegetarisches Hauptgericht reichen zwei größere Stücke pro Person. Als Beilage können kleinere Portionen serviert werden.
Chef’s Best Tips
1. Auberginen gleichmäßig schneiden
Scheiben mit gleicher Dicke werden gleichzeitig weich. Ideal sind etwa 8–10 mm.
2. Auberginen zuerst separat backen
Rohe Auberginen direkt im Auflauf benötigen viel Zeit und können große Mengen Flüssigkeit oder Öl aufnehmen. Das Vorbacken sorgt für eine bessere Konsistenz.
3. Öl mit einem Pinsel verteilen
Auberginen saugen Öl sehr schnell auf. Mit einem Pinsel lässt sich eine dünne und gleichmäßige Schicht auftragen.
4. Tomatensauce ausreichend einkochen
Eine dickere Sauce hält die Schichten zusammen. Zu viel Flüssigkeit macht den Auflauf wässrig.
5. Frischen Mozzarella gut trocknen
Feuchter Mozzarella gibt beim Backen Wasser ab. Verwenden Sie nach Möglichkeit geriebenen Mozzarella oder eine Mischung aus Mozzarella und Gouda.
6. Käse zwischen allen Schichten verteilen
Eine kleine Menge Käse zwischen den Auberginen verbindet die Schichten und sorgt für einen gleichmäßigen Geschmack.
7. Mit Salz vorsichtig sein
Auberginen, Sauce und Käse werden separat gewürzt. Berücksichtigen Sie deshalb die gesamte Salzmenge.
8. Den Auflauf nicht überfüllen
Die Sauce sollte nicht bis zum Rand der Form reichen. Beim Backen beginnt sie zu köcheln und könnte überlaufen.
9. Käse erst am Ende stark bräunen
Der Auflauf muss zunächst gleichmäßig heiß werden. Eine kräftige Bräunung kann bei Bedarf in den letzten Minuten erzeugt werden.
10. Ruhezeit einhalten
Zehn Minuten Ruhezeit machen einen großen Unterschied. Die Portionen bleiben stabiler und lassen sich sauberer servieren.
Variationen
Mit Hackfleisch
300 g Rinderhackfleisch oder gemischtes Hackfleisch vor den Zwiebeln anbraten. Danach wie beschrieben fortfahren.
Mit Zucchini
Ein Drittel der Auberginen durch dünn geschnittene Zucchini ersetzen. Die Zucchini ebenfalls kurz vorbacken.
Mit Feta
50–80 g des geriebenen Käses durch zerkrümelten Feta ersetzen.
Mit Parmesan
20–30 g Parmesan mit dem Käse für die oberste Schicht vermischen.
Scharfe Variante
Chiliflocken, fein geschnittene Peperoni oder etwas Cayennepfeffer zur Tomatensauce geben.
Mit frischen Kräutern
Frisches Basilikum erst nach dem Backen auf dem Auflauf verteilen. Bei langer Hitzeeinwirkung verliert es sein frisches Aroma.
Aufbewahrung
Im Kühlschrank
Den vollständig ausgekühlten Auflauf in einem luftdichten Behälter aufbewahren oder die Form gut abdecken.
Im Kühlschrank ist das Gericht bis zu drei Tage haltbar.
Aufwärmen im Backofen
Den Auflauf bei 180 °C etwa 15–20 Minuten erwärmen.
Decken Sie ihn zunächst locker ab, damit der Käse nicht zu dunkel wird.
Aufwärmen in der Mikrowelle
Einzelne Portionen können in der Mikrowelle erwärmt werden. Die Käseoberfläche wird dabei allerdings weicher.
Einfrieren
Der vollständig ausgekühlte Auflauf kann portionsweise bis zu zwei Monate eingefroren werden.
Langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend im Backofen erwärmen.
Nach dem Auftauen können die Auberginen etwas weicher sein und mehr Flüssigkeit abgeben.
Nutrition
Die Nährwerte sind geschätzte Durchschnittswerte. Berechnet wurde das Rezept mit 900 g Auberginen, 300 g Zwiebeln, 450 g Tomaten, 180 g Gouda und insgesamt 40 g Öl.
Gesamtes Rezept
- Energie: etwa 1.435 kcal
- Protein: etwa 61 g
- Kohlenhydrate: etwa 103 g
- Fett: etwa 92 g
- Ballaststoffe: etwa 38 g
Pro Portion bei 6 Portionen
- Energie: etwa 239 kcal
- Protein: etwa 10 g
- Kohlenhydrate: etwa 17 g
- Fett: etwa 15 g
- Ballaststoffe: etwa 6 g
Die tatsächlichen Werte hängen von der Käsesorte und der verwendeten Ölmenge ab.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Muss ich die Auberginen vorher salzen und ziehen lassen?
Bei modernen Auberginensorten ist das meistens nicht notwendig, da sie nur selten stark bitter sind.
Das Vorbacken mit etwas Salz reicht für dieses Rezept aus.
Kann ich die Auberginen in der Pfanne braten?
Ja. Braten Sie die Scheiben portionsweise mit wenig Öl von beiden Seiten an.
Das Vorbacken im Ofen ist jedoch einfacher und benötigt meist weniger Öl.
Warum ist mein Auflauf wässrig?
Mögliche Ursachen sind:
- Die Tomatensauce wurde nicht lange genug eingekocht.
- Die Auberginen wurden nicht vorgebacken.
- Es wurde sehr feuchter Mozzarella verwendet.
- Der Auflauf wurde sofort nach dem Backen angeschnitten.
- Die Tomaten enthielten besonders viel Wasser.
Kann ich Dosentomaten verwenden?
Ja. Verwenden Sie etwa 400 g gehackte Tomaten.
Lassen Sie die Sauce ohne Deckel köcheln, bis sie deutlich eingedickt ist.
Welcher Käse eignet sich am besten?
Eine Mischung aus Mozzarella und Gouda ist besonders empfehlenswert.
Mozzarella sorgt für eine weiche, ziehende Konsistenz. Gouda oder Emmentaler sorgt für mehr Geschmack und eine goldbraune Oberfläche.
Kann ich fettarmen Käse verwenden?
Ja. Fettarmer Käse schmilzt jedoch häufig weniger gleichmäßig und kann eine trockenere Oberfläche bilden.
Kann ich den Auflauf vorbereiten?
Ja. Sie können Auberginen und Sauce vorbereiten, den Auflauf vollständig schichten und abgedeckt im Kühlschrank lagern.
Backen Sie ihn innerhalb von 24 Stunden. Bei kalter Auflaufform kann sich die Backzeit um fünf bis zehn Minuten verlängern.
Kann ich das Gericht vegan zubereiten?
Ja. Verwenden Sie einen pflanzlichen Käse, der ausdrücklich zum Überbacken geeignet ist.
Alternativ kann die Oberfläche mit Hefeflocken und einer dünnen Schicht veganer Béchamelsauce ergänzt werden.
Kann ich die Schale der Auberginen mitessen?
Ja. Die Schale ist essbar und wird beim Vorbacken weich.
Bei sehr großen oder älteren Auberginen kann die Schale fester sein. In diesem Fall können Sie die Auberginen streifenweise schälen.
Warum schmecken meine Auberginen bitter?
Sehr reife oder lange gelagerte Auberginen können bitter schmecken.
Schneiden Sie die Auberginen auf, bestreuen Sie sie leicht mit Salz und lassen Sie sie 20 Minuten stehen. Danach trocken tupfen und wie beschrieben backen.
Kann ich frischen Knoblauch verwenden?
Ja. Ersetzen Sie das Knoblauchpulver durch zwei fein gehackte Knoblauchzehen.
Geben Sie den Knoblauch erst in der letzten Minute zu den gebratenen Zwiebeln, damit er nicht verbrennt.
Kann ich den Zucker weglassen?
Ja. Der Zucker dient nur dazu, die Säure der Tomaten auszugleichen.
Bei reifen, süßen Tomaten ist er häufig nicht notwendig.
Kann ich Kartoffeln hinzufügen?
Ja. Verwenden Sie dünn geschnittene, vorgekochte Kartoffeln und schichten Sie diese abwechselnd mit den Auberginen.
Die Gesamtmenge der Sauce und des Käses sollte dann eventuell erhöht werden.
Woran erkenne ich, dass der Auflauf fertig ist?
Der Käse sollte vollständig geschmolzen und leicht gebräunt sein. Die Sauce sollte an den Rändern köcheln und die Auberginen müssen sich leicht mit einem Messer durchstechen lassen.

Überbackene Auberginen mit Tomaten, Zwiebeln und Käse
Anleitungen
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die Auberginen waschen und in 8–10 mm dicke Scheiben schneiden.
- Die Scheiben nebeneinander auf dem Backblech verteilen. Mit Salz, Oregano und Basilikum würzen und dünn mit Olivenöl bestreichen.
- Die Auberginen 25–30 Minuten vorbacken, bis sie weich und an den Rändern leicht gebräunt sind.
- Inzwischen die Zwiebeln schälen und klein schneiden. Die Tomaten würfeln.
- Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten glasig braten.
- Die Tomaten hinzufügen und alles 7–10 Minuten ohne Deckel köcheln lassen.
- Salz, Zucker, Pfeffer, Knoblauchpulver, Basilikum und Oregano einrühren. Die Sauce weiterköcheln lassen, bis sie nicht mehr wässrig ist.
- Eine Auflaufform dünn einfetten und etwas Tomatensauce auf dem Boden verteilen.
- Ein Drittel der Auberginenscheiben in die Form legen. Mit Tomatensauce und etwas geriebenem Käse bedecken.
- Die Schichten wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind.
- Den restlichen Käse gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen.
- Den Auflauf bei 200 °C weitere 15 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und goldbraun ist.
- Vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen.
