Mehlfreier Bananen-Joghurt-Kuchen
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Mehlfreier Bananen-Joghurt-Kuchen mit nur 3 Zutaten

Dieser mehlfreie Bananen-Joghurt-Kuchen wird aus nur drei Grundzutaten zubereitet: reifen Bananen, Eiern und Naturjoghurt. Er enthält weder Mehl noch zusätzlichen Zucker und erhält seine natürliche Süße ausschließlich durch die Bananen.

Die Konsistenz unterscheidet sich von einem klassischen Rührkuchen. Da kein Mehl, keine Stärke und kein Backpulver verwendet werden, wird der Kuchen besonders weich, saftig und zart. Er erinnert an eine Mischung aus gebackenem Joghurt, leichtem Käsekuchen und feinem Eierpudding.

Für das beste Ergebnis sollte der Kuchen nach dem Backen vollständig auskühlen und anschließend einige Stunden gekühlt werden. Dann wird die Masse stabiler und lässt sich deutlich sauberer schneiden.

Rezeptübersicht

  • Vorbereitungszeit: ca. 10 Minuten
  • Backzeit: ca. 40–50 Minuten
  • Abkühlzeit: mindestens 60 Minuten
  • Kühlzeit: idealerweise 2 Stunden
  • Gesamtzeit: ca. 3 Stunden 50 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: sehr einfach
  • Portionen: 8 Stücke
  • Backform: Springform mit 18–20 cm Durchmesser
  • Backtemperatur: 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft

Zutaten

Für den Kuchen

  • 200 g sehr reife Bananen, geschält gewogen
  • 4 Eier, Größe L, ca. 220–240 g mit Schale
  • 400 g Naturjoghurt mit 2 % Fett

Für die Form

  • etwas Butter oder neutrales Pflanzenöl
  • alternativ Backpapier

Optionale Zutaten

Die folgenden Zutaten gehören nicht zum Grundrezept, können aber nach Geschmack ergänzt werden:

  • 2–3 g gemahlener Zimt, etwa 1 TL
  • 5 ml Vanilleextrakt, etwa 1 TL
  • fein abgeriebene Schale einer halben unbehandelten Zitrone
  • 80–100 g Heidelbeeren oder Himbeeren
  • 30–40 g Zartbitterschokoladentropfen
  • 20–30 g Kokosraspel
  • 1 kleine Prise Salz

Welcher Joghurt eignet sich?

Am besten funktioniert ein cremiger Naturjoghurt mit etwa 2 % bis 3,5 % Fett.

Der Joghurt sollte nicht außergewöhnlich flüssig sein. Trinkjoghurt ist für dieses Rezept nicht geeignet, da der Teig dadurch zu dünn wird und länger braucht, um fest zu werden.

Falls sich viel Flüssigkeit auf dem Joghurt abgesetzt hat, sollte sie entweder eingerührt oder vorsichtig abgegossen werden. Bei einem sehr dünnen Joghurt kann dieser etwa 20–30 Minuten in einem mit einem sauberen Tuch ausgelegten Sieb abtropfen.

Griechischer Joghurt kann ebenfalls verwendet werden. Damit wird der Kuchen etwas cremiger, dichter und gehaltvoller.

Ausführliche Schritt-für-Schritt-Zubereitung

1. Zutaten auf Zimmertemperatur bringen

Eier und Joghurt möglichst etwa 20–30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Zutaten mit ähnlicher Temperatur verbinden sich gleichmäßiger. Sehr kalter Joghurt kann dazu führen, dass die Masse beim Mixen stärker schäumt oder sich weniger homogen verbindet.

Dieser Schritt ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Der Kuchen gelingt auch mit kalten Zutaten, benötigt dann möglicherweise einige Minuten länger im Ofen.

2. Backofen vollständig vorheizen

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Bei Umluft die Temperatur auf etwa 160 °C reduzieren.

Den Backofen rechtzeitig einschalten, damit die gewünschte Temperatur erreicht ist, sobald die Kuchenmasse fertig ist.

Da der Kuchen weder Mehl noch Backpulver enthält, geht er nur durch die Eier leicht auf. Eine gleichmäßige Backtemperatur hilft dabei, dass die Ränder nicht zu schnell fest werden, während die Mitte noch flüssig ist.

3. Backform vorbereiten

Eine Springform mit 18–20 cm Durchmesser verwenden.

Den Boden mit Backpapier auslegen. Den Rand dünn mit Butter oder neutralem Pflanzenöl einfetten.

Da die Kuchenmasse relativ flüssig ist, sollte eine gut schließende Springform verwendet werden. Bei einer älteren oder undichten Form kann der Boden außen vorsichtshalber mit einer doppelten Lage Aluminiumfolie umwickelt werden.

Alternativ eignet sich eine geschlossene runde Backform oder eine kleine Auflaufform.

Profi-Tipp

Eine Form mit 18 cm Durchmesser ergibt einen höheren Kuchen und benötigt meist etwas länger. In einer 20-cm-Form wird der Kuchen flacher und kann einige Minuten früher fertig sein.

4. Bananen auswählen

Für dieses Rezept sollten die Bananen sehr reif sein.

Ideal sind Bananen mit:

  • kräftig gelber Schale,
  • vielen braunen Punkten,
  • weichem Fruchtfleisch,
  • intensiv süßem Duft.

Je reifer die Bananen sind, desto süßer und aromatischer wird der Kuchen.

Grünliche oder noch sehr feste Bananen enthalten weniger Zucker und lassen sich schlechter pürieren. Der fertige Kuchen würde dadurch weniger süß und etwas stärkehaltiger schmecken.

5. Bananen vorbereiten

Die Bananen schälen und das Fruchtfleisch abwiegen. Benötigt werden ungefähr 200 g.

Das entspricht abhängig von der Größe etwa zwei mittelgroßen Bananen.

Die Bananen in mehrere Stücke brechen und in einen Standmixer oder einen hohen Mixbehälter geben.

Dunkle Druckstellen können verwendet werden, solange die Bananen angenehm riechen und keinen Schimmel aufweisen.

6. Bananen fein pürieren

Die Bananen zunächst allein einige Sekunden pürieren.

Dadurch werden größere Stücke zuverlässig zerkleinert und die spätere Kuchenmasse wird besonders glatt.

Es sollte ein dickes, möglichst klümpchenfreies Bananenpüree entstehen.

Küchengeheimnis

Wer eine vollständig glatte, puddingartige Konsistenz bevorzugt, sollte die Bananen sehr fein pürieren. Kleine Bananenstückchen sind geschmacklich kein Problem, können den Kuchen beim Schneiden jedoch etwas ungleichmäßiger wirken lassen.

7. Eier hinzufügen

Die Eier einzeln aufschlagen und zunächst in eine kleine Schüssel geben.

So kann kontrolliert werden, ob die Eier frisch und frei von Schalenteilen sind. Erst danach werden sie zum Bananenpüree gegeben.

Alle vier Eier zum Mixer geben.

Warum die Eier wichtig sind

Die Eier ersetzen in diesem Rezept einen Teil der stabilisierenden Wirkung von Mehl und Stärke. Beim Backen gerinnen die enthaltenen Proteine und sorgen dafür, dass die flüssige Masse schnittfest wird.

Die Eier sollten deshalb nicht reduziert werden. Mit weniger Eiern könnte der Kuchen in der Mitte sehr weich bleiben und beim Anschneiden auseinanderfallen.

8. Joghurt hinzufügen

Den Naturjoghurt kurz glatt rühren und anschließend in den Mixer geben.

Falls optionale Zutaten wie Vanilleextrakt, Zimt, Zitronenschale oder eine Prise Salz verwendet werden, können sie jetzt ergänzt werden.

Beeren und Schokoladentropfen werden dagegen erst später untergehoben.

9. Masse nur kurz pürieren

Alle Zutaten etwa 20–30 Sekunden zu einer glatten Masse pürieren.

Nicht mehrere Minuten auf höchster Stufe mixen. Dadurch würde zu viel Luft in die Eiermasse gelangen.

Sehr viel eingeschlossene Luft lässt den Kuchen im Ofen stark aufgehen. Beim Abkühlen kann er dann deutlich zusammenfallen oder eine stark eingerissene Oberfläche entwickeln.

Die fertige Masse sollte:

  • glatt sein,
  • gleichmäßig hellgelb aussehen,
  • relativ flüssig sein,
  • keine sichtbaren Bananenstücke enthalten.

Ein dünnflüssiger Teig ist bei diesem Rezept vollkommen normal.

10. Masse kurz ruhen lassen

Die gemixte Masse etwa 2–3 Minuten stehen lassen.

In dieser Zeit steigen größere Luftblasen an die Oberfläche.

Die Schüssel oder den Mixbehälter anschließend ein- bis zweimal vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen. Dadurch lösen sich weitere Luftblasen.

Der Teig sollte nicht kräftig umgerührt werden.

11. Optionale Einlagen vorbereiten

Falls Beeren verwendet werden, diese waschen und sorgfältig trocken tupfen.

Tiefgekühlte Beeren nicht vollständig auftauen. Sie können direkt gefroren verwendet werden, verlängern jedoch die Backzeit um etwa 5 Minuten.

Beeren oder Schokoladentropfen nicht im Mixer pürieren. Sie werden erst nach dem Einfüllen vorsichtig verteilt.

Wichtig

Nicht mehr als etwa 100 g zusätzliche Früchte verwenden. Zu viele saftige Beeren geben beim Backen Flüssigkeit ab und können verhindern, dass die Mitte ausreichend fest wird.

12. Kuchenmasse in die Form füllen

Die vorbereitete Masse langsam in die Backform gießen.

Falls sich an der Oberfläche viel Schaum gebildet hat, kann dieser vorsichtig mit einem Löffel entfernt werden. Das sorgt für eine glattere Kuchenoberfläche.

Die Form einmal vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen, damit eingeschlossene Luftblasen aufsteigen.

Optionale Beeren oder Schokoladentropfen jetzt gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen. Mit einem kleinen Löffel vorsichtig einige Millimeter in die Masse drücken.

13. Kuchen backen

Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen.

Den Kuchen etwa 40–50 Minuten backen.

Die genaue Backzeit hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Durchmesser der Backform,
  • Material der Form,
  • Temperatur der Zutaten,
  • Konsistenz des Joghurts,
  • tatsächliche Temperatur des Backofens.

Während der ersten 30 Minuten sollte die Backofentür geschlossen bleiben.

14. Bräunung kontrollieren

Nach etwa 30–35 Minuten die Oberfläche kontrollieren.

Wird sie bereits dunkel, während die Mitte noch sehr flüssig wirkt, den Kuchen locker mit einem Stück Backpapier oder Aluminiumfolie abdecken.

Die Abdeckung darf die Oberfläche nicht fest berühren.

Eine hellgoldene bis goldbraune Oberfläche ist erwünscht. Sehr dunkle Stellen können leicht bitter schmecken.

15. Garzustand richtig beurteilen

Bei diesem Kuchen ist die klassische Stäbchenprobe nur bedingt geeignet. Die Mitte bleibt aufgrund des Joghurts auch im fertigen Zustand leicht feucht.

Der Kuchen ist fertig, wenn:

  • der Rand sichtbar fest ist,
  • die Oberfläche goldbraun ist,
  • die Mitte beim vorsichtigen Bewegen der Form nur noch leicht wackelt,
  • keine flüssigen Wellen mehr über die Oberfläche laufen,
  • sich der Rand stellenweise leicht von der Form löst.

Die Mitte darf sich ähnlich wie ein Käsekuchen noch etwas bewegen. Sie wird während des Abkühlens fester.

Ein in die Mitte gesteckter Holzspieß darf leicht feucht sein, sollte aber nicht mit flüssiger Eiermasse bedeckt herauskommen.

16. Langsam im Backofen abkühlen lassen

Den Backofen ausschalten und die Tür einen kleinen Spalt öffnen.

Den Kuchen noch etwa 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen.

Dadurch sinkt die Temperatur langsam. Ein zu schneller Temperaturwechsel könnte dazu führen, dass der Kuchen stark zusammenfällt oder an der Oberfläche reißt.

Ein leichtes Absinken ist bei diesem Rezept vollkommen normal.

17. In der Form abkühlen lassen

Die Form aus dem Ofen nehmen und auf ein Kuchengitter stellen.

Den Kuchen mindestens 30–45 Minuten in der Form abkühlen lassen.

Direkt nach dem Backen ist die Masse noch sehr weich. Der Springformrand darf deshalb nicht sofort geöffnet werden.

Während des Abkühlens gerinnen die Eierproteine weiter und die Struktur stabilisiert sich.

18. Rand vorsichtig lösen

Sobald der Kuchen nur noch lauwarm ist, mit einem dünnen Messer vorsichtig am inneren Rand der Form entlangfahren.

Erst danach den Springformrand langsam öffnen.

Den Kuchen nicht sofort vom Boden der Form heben. Solange er warm ist, kann er leicht brechen.

19. Kuchen vollständig kühlen

Für die beste Konsistenz den vollständig abgekühlten Kuchen für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Gut gekühlt wird er:

  • fester,
  • cremiger,
  • aromatischer,
  • leichter zu portionieren.

Wer den Kuchen lauwarm serviert, erhält eine sehr weiche, puddingartige Konsistenz. Das ist geschmacklich gut, aber die Stücke behalten weniger zuverlässig ihre Form.

20. Sauber anschneiden

Zum Schneiden ein dünnes, scharfes Messer verwenden.

Die Klinge vor jedem Schnitt kurz in heißes Wasser tauchen und anschließend trocken abwischen. Dadurch gleitet sie leichter durch die cremige Masse.

Das Messer nach jedem Schnitt reinigen, damit die einzelnen Stücke glatte Schnittflächen erhalten.

So schmeckt der Kuchen

Der fertige Kuchen ist:

  • sehr weich,
  • saftig,
  • leicht cremig,
  • natürlich bananensüß,
  • weniger luftig als ein klassischer Rührkuchen,
  • ähnlich wie ein leichter Joghurt-Käsekuchen ohne Boden.

Wer einen festen, lockeren Kuchen mit klassischer Krume erwartet, sollte beachten, dass ohne Mehl und Stärke eine andere Textur entsteht.

Serviervorschläge

Der Kuchen schmeckt besonders gut mit:

  • frischen Beeren,
  • Bananenscheiben,
  • Naturjoghurt,
  • Skyr,
  • etwas Zimt,
  • ungesüßtem Fruchtpüree,
  • gehackten Nüssen,
  • Kokosflocken,
  • einer kleinen Menge Nussmus.

Für ein Dessert können einige Beeren und ein Löffel griechischer Joghurt dazu serviert werden.

Chef’s Best Tips

1. Sehr reife Bananen verwenden

Die Bananen sind die einzige süßende Zutat im Grundrezept. Je reifer sie sind, desto süßer und aromatischer wird der Kuchen.

2. Dünnflüssigen Joghurt abtropfen lassen

Sehr wässriger Joghurt verlängert die Backzeit und kann zu einer weichen Mitte führen. Ein cremiger Naturjoghurt liefert die zuverlässigste Konsistenz.

3. Nicht zu lange mixen

Die Zutaten müssen glatt verbunden sein, sollten aber nicht schaumig aufgeschlagen werden. Zu viel Luft führt zu starkem Aufgehen und anschließendem Einsinken.

4. Eine kleine Form verwenden

In einer Form mit 18–20 cm Durchmesser erhält der Kuchen eine gute Höhe. In einer großen Springform wird er sehr flach und kann schneller trocken werden.

5. Die Mitte nicht vollständig trocken backen

Der Kuchen wird beim Abkühlen fester. Wird er gebacken, bis die Mitte im Ofen vollkommen hart ist, kann er später trocken oder gummiartig werden.

6. Langsam abkühlen lassen

Ein sanfter Temperaturwechsel verhindert starke Risse und übermäßiges Einsinken. Deshalb den Kuchen zunächst im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.

7. Vor dem Schneiden kühlen

Die Kühlzeit ist für saubere Stücke entscheidend. Direkt aus dem Ofen ist der Kuchen eher ein weicher Joghurtpudding.

8. Nicht zu viele Beeren hinzufügen

Früchte geben zusätzliche Flüssigkeit ab. Maximal 80–100 g Beeren verwenden und diese gründlich trocknen.

9. Mit einer Prise Salz aromatisieren

Auch bei einem süßen Rezept hebt eine kleine Prise Salz den Geschmack der Bananen und der Vanille hervor.

10. Den Geschmack am nächsten Tag genießen

Nach einer Nacht im Kühlschrank ist die Konsistenz besonders stabil und das Bananenaroma gleichmäßiger verteilt.

Mögliche Varianten

Mit Zimt und Vanille

Zusätzlich 1 TL Zimt und 1 TL Vanilleextrakt in die Grundmasse geben.

Mit Heidelbeeren

80 g Heidelbeeren nach dem Mixen vorsichtig in der Form verteilen.

Mit Schokolade

30–40 g Zartbitterschokoladentropfen auf der eingefüllten Masse verteilen.

Mit Kokos

20 g Kokosraspel in die Masse rühren. Der Kuchen wird dadurch etwas fester und erhält ein mildes Kokosaroma.

Mit Zitrone

Die fein abgeriebene Schale einer halben unbehandelten Zitrone hinzufügen. Zitronensaft nur sparsam verwenden, da zusätzliche Flüssigkeit die Konsistenz beeinflusst.

Mit griechischem Joghurt

400 g normalen Joghurt durch 400 g griechischen Joghurt ersetzen. Der Kuchen wird dichter, cremiger und je nach Fettgehalt kalorienreicher.

Aufbewahrung

Da der Kuchen Eier und Joghurt enthält, muss er im Kühlschrank aufbewahrt werden.

  • Im Kühlschrank: etwa 3 Tage
  • Bei Raumtemperatur: höchstens 1–2 Stunden
  • Im Gefrierschrank: nicht ideal, aber bis zu 1 Monat möglich

Den Kuchen vollständig auskühlen lassen und anschließend luftdicht abdecken.

Kann man den Kuchen einfrieren?

Grundsätzlich ja. Nach dem Auftauen kann die Joghurtmasse jedoch etwas Wasser abgeben und eine leicht körnige Konsistenz entwickeln.

Zum Einfrieren den Kuchen in einzelne Stücke schneiden und luftdicht verpacken. Langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.

Nutrition

Ungefähre Nährwerte pro Stück bei insgesamt 8 Stücken.

Berechnet mit:

  • 200 g Banane,
  • 4 großen Eiern,
  • 400 g Naturjoghurt mit 2 % Fett,
  • ohne optionale Zutaten,
  • ohne zusätzliches Fett für die Form.

Nährwerte pro Stück

  • Energie: ca. 89 kcal
  • Eiweiß: ca. 5,6 g
  • Kohlenhydrate: ca. 8,2 g
  • Davon Zucker: ca. 5,5 g
  • Fett: ca. 3,5 g
  • Ballaststoffe: ca. 0,7 g

Die tatsächlichen Nährwerte hängen von der Größe der Eier, der Bananensorte, dem Reifegrad und dem verwendeten Joghurt ab.

Der enthaltene Zucker stammt hauptsächlich aus den Bananen und aus dem natürlichen Milchzucker des Joghurts.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Schmeckt der Kuchen wie ein normaler Bananenkuchen?

Nein. Ohne Mehl, Stärke und Backpulver entsteht keine klassische lockere Kuchenkrume. Die Konsistenz erinnert eher an einen leichten Käsekuchen, gebackenen Joghurt oder einen festen Pudding.

Ist der Kuchen wirklich mehlfrei?

Ja. Das Grundrezept enthält weder Weizenmehl noch Hafermehl, Mandelmehl oder Stärke.

Beim Kauf des Joghurts sollte dennoch die Zutatenliste geprüft werden, falls aus medizinischen Gründen bestimmte Zusätze vermieden werden müssen.

Ist der Kuchen glutenfrei?

Die drei Grundzutaten sind normalerweise glutenfrei. Bei einer streng glutenfreien Ernährung sollten jedoch ausschließlich Produkte verwendet werden, deren Verpackung eine mögliche Kreuzkontamination ausschließt.

Braucht man kein Backpulver?

Nein. Der Kuchen soll nicht wie ein klassischer Rührkuchen aufgehen. Die Struktur entsteht hauptsächlich durch die Eier.

Backpulver würde die Masse kurzfristig stärker anheben, könnte aber auch zu stärkerem Einsinken führen.

Kann ich kleinere Eier verwenden?

Eier der Größe M können verwendet werden. Da sie weniger Flüssigkeit enthalten, kann die Masse etwas fester werden.

Bei sehr kleinen Eiern sind eventuell fünf Stück erforderlich. Das Gesamtgewicht der Eier ohne Schale sollte ungefähr 200–220 g betragen.

Kann ich fettfreien Joghurt verwenden?

Ja, allerdings wird der Kuchen mit fettfreiem Joghurt weniger cremig und kann leicht gummiartiger wirken.

Joghurt mit 2 % bis 3,5 % Fett ergibt meist ein ausgewogeneres Ergebnis.

Kann ich griechischen Joghurt verwenden?

Ja. Griechischer Joghurt ergibt einen dichteren und cremigeren Kuchen.

Bei sehr festem griechischem Joghurt können 15–30 ml Milch hinzugefügt werden. Die Masse sollte dennoch nicht wässrig werden.

Kann ich Skyr verwenden?

Ja, aber Skyr ist deutlich fester und eiweißreicher als normaler Joghurt. Der Kuchen wird kompakter.

Für eine angenehmere Konsistenz können 350 g Skyr mit etwa 50 ml Milch glatt gerührt werden.

Kann ich pflanzlichen Joghurt verwenden?

Ja, sofern er dick und zum Backen geeignet ist.

Soja- oder Kokosjoghurt funktionieren meist besser als sehr dünne Produkte. Die Konsistenz und der Geschmack können sich deutlich vom Original unterscheiden.

Warum ist mein Kuchen nach dem Backen eingesunken?

Ein leichtes Einsinken ist normal. Die Eiermasse dehnt sich im Ofen aus und zieht sich beim Abkühlen wieder zusammen.

Starkes Einsinken kann durch zu langes Mixen, zu viel eingeschlossene Luft oder einen abrupten Temperaturwechsel entstehen.

Warum ist der Kuchen in der Mitte noch weich?

Mögliche Ursachen sind:

  • Der Joghurt war sehr flüssig.
  • Die Backform war zu klein.
  • Der Kuchen wurde zu kurz gebacken.
  • Er wurde vor dem vollständigen Abkühlen angeschnitten.
  • Es wurden zu viele saftige Früchte hinzugefügt.

Den Kuchen zunächst vollständig auskühlen und mehrere Stunden kühlen. Häufig stabilisiert sich die Mitte erst im Kühlschrank vollständig.

Warum tritt nach dem Backen Flüssigkeit aus?

Etwas Feuchtigkeit kann bei diesem Rezept normal sein.

Eine größere Flüssigkeitsmenge deutet häufig auf sehr wässrigen Joghurt, gefrorene Früchte oder eine zu kurze Backzeit hin.

Kann ich zusätzlichen Zucker hinzufügen?

Ja. Wer einen süßeren Kuchen bevorzugt, kann 20–40 g Zucker, Erythrit oder ein anderes backgeeignetes Süßungsmittel ergänzen.

Dadurch besteht das Rezept allerdings nicht mehr aus nur drei Zutaten.

Kann ich Honig oder Ahornsirup verwenden?

Ja, aber flüssige Süßungsmittel machen die Masse dünner.

Nicht mehr als etwa 20–30 ml verwenden. Der Kuchen benötigt möglicherweise einige Minuten länger im Ofen.

Kann ich den Kuchen ohne Mixer zubereiten?

Ja. Die Bananen sehr fein mit einer Gabel zerdrücken.

Die Eier in einer separaten Schüssel verquirlen und anschließend mit Bananenpüree und Joghurt glatt rühren. Die Konsistenz wird möglicherweise etwas rustikaler.

Kann ich den Kuchen in einer Kastenform backen?

Ja. Eine kleine Kastenform von ungefähr 20 × 10 cm kann verwendet werden.

Sie sollte vollständig mit Backpapier ausgelegt werden. Je nach Höhe der Masse kann die Backzeit 45–55 Minuten betragen.

Kann ich Muffins daraus backen?

Ja. Die Masse auf etwa 8–10 gut gefettete Silikonförmchen verteilen.

Bei 180 °C Ober-/Unterhitze ungefähr 20–25 Minuten backen. Die Muffins vollständig abkühlen lassen, bevor sie aus den Formen genommen werden.

Kann ich den Kuchen warm servieren?

Ja, allerdings ist er warm sehr weich und puddingartig. Für feste, saubere Stücke sollte er vollständig gekühlt werden.

Kann ich den Kuchen am Vortag backen?

Ja. Das ist sogar empfehlenswert. Nach einer Nacht im Kühlschrank hat der Kuchen seine stabilste Konsistenz und lässt sich besonders gut schneiden.


Kurze Rezeptkarte für ein WordPress-Rezept-Plugin

Mehlfreier Bananen-Joghurt-Kuchen

Ein besonders saftiger und zarter Kuchen aus reifen Bananen, Eiern und Naturjoghurt. Ohne Mehl und ohne zusätzlichen Zucker.

Rezeptdaten

  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Backzeit: 40–50 Minuten
  • Abkühlzeit: 60 Minuten
  • Kühlzeit: idealerweise 2 Stunden
  • Gesamtzeit: ca. 3 Stunden 50 Minuten
  • Portionen: 8 Stücke
  • Kategorie: Kuchen, Dessert, Frühstück
  • Methode: Backen
  • Backform: 18–20 cm Springform
  • Temperatur: 180 °C Ober-/Unterhitze

Zutaten

  • 200 g sehr reife Bananen
  • 4 Eier, Größe L
  • 400 g Naturjoghurt mit 2 % Fett
  • etwas Butter oder Öl für die Form

Optional

  • 2–3 g Zimt
  • 5 ml Vanilleextrakt
  • 80–100 g Beeren
  • 30–40 g Zartbitterschokoladentropfen

Kurze Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit 18–20 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
  2. Die Bananen schälen, in Stücke brechen und im Mixer fein pürieren.
  3. Eier und Naturjoghurt hinzufügen. Alles 20–30 Sekunden glatt mixen, aber nicht stark aufschäumen.
  4. Die Masse 2–3 Minuten ruhen lassen und anschließend in die vorbereitete Form gießen.
  5. Optionale Beeren oder Schokoladentropfen vorsichtig auf der Oberfläche verteilen.
  6. Den Kuchen 40–50 Minuten backen. Er ist fertig, wenn der Rand fest ist und die Mitte nur noch leicht wackelt.
  7. Den Backofen ausschalten und den Kuchen bei leicht geöffneter Tür 10 Minuten ruhen lassen.
  8. Anschließend 30–45 Minuten in der Form abkühlen lassen. Vorsichtig lösen und vollständig auskühlen lassen.
  9. Für eine feste Konsistenz den Kuchen vor dem Anschneiden mindestens 2 Stunden kühlen.

Hinweise

Sehr reife Bananen sorgen für ausreichend natürliche Süße. Dünnflüssigen Joghurt vor der Verwendung kurz abtropfen lassen. Der Kuchen besitzt keine klassische Rührkuchenkrume, sondern eine weiche, cremige Konsistenz.

Nährwerte pro Stück

Ungefähre Angaben bei insgesamt 8 Stücken:

  • Kalorien: ca. 89 kcal
  • Eiweiß: ca. 5,6 g
  • Kohlenhydrate: ca. 8,2 g
  • Zucker: ca. 5,5 g
  • Fett: ca. 3,5 g
  • Ballaststoffe: ca. 0,7 g
Mehlfreier Bananen-Joghurt-Kuchen

Mehlfreier Bananen-Joghurt-Kuchen

Ein besonders saftiger und zarter Kuchen aus reifen Bananen, Eiern und Naturjoghurt. Ohne Mehl und ohne zusätzlichen Zucker.

Zutaten

  • 200 g sehr reife Bananen
  • 4 Eier Größe L
  • 400 g Naturjoghurt mit 2 % Fett
  • etwas Butter oder Öl für die Form

Anleitungen
 

  • Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit 18–20 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
  • Die Bananen schälen, in Stücke brechen und im Mixer fein pürieren.
  • Eier und Naturjoghurt hinzufügen. Alles 20–30 Sekunden glatt mixen, aber nicht stark aufschäumen.
  • Die Masse 2–3 Minuten ruhen lassen und anschließend in die vorbereitete Form gießen.
  • Optionale Beeren oder Schokoladentropfen vorsichtig auf der Oberfläche verteilen.
  • Den Kuchen 40–50 Minuten backen. Er ist fertig, wenn der Rand fest ist und die Mitte nur noch leicht wackelt.
  • Den Backofen ausschalten und den Kuchen bei leicht geöffneter Tür 10 Minuten ruhen lassen.
  • Anschließend 30–45 Minuten in der Form abkühlen lassen. Vorsichtig lösen und vollständig auskühlen lassen.
  • Für eine feste Konsistenz den Kuchen vor dem Anschneiden mindestens 2 Stunden kühlen.