3-Zutaten-Schoko-Käsekuchen
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3-Zutaten-Schoko-Käsekuchen – einfach, cremig und ohne Mehl

Dieser unkomplizierte Schokoladenkuchen besteht tatsächlich aus nur drei Hauptzutaten: griechischem Joghurt, Eiern und geschmolzener Schokolade. Er kommt ohne Mehl, zusätzlichen Zucker und Frischkäse aus. Seine Konsistenz ist deshalb nicht luftig wie bei einem klassischen Rührkuchen, sondern dicht, saftig und angenehm cremig – eine Mischung aus Käsekuchen, Schokoladenflan und leichter Schokoladentarte.

Als Koch empfehle ich Ihnen, den Kuchen nach dem Backen vollständig abkühlen zu lassen und anschließend mehrere Stunden zu kühlen. Erst dann entwickelt er seine beste Konsistenz und lässt sich sauber schneiden.

Rezeptübersicht

  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Backzeit im Backofen: etwa 35–45 Minuten
  • Backzeit in der Heißluftfritteuse: etwa 30–35 Minuten
  • Mikrowellenzeit: etwa 7–10 Minuten
  • Abkühl- und Kühlzeit: mindestens 3 Stunden
  • Gesamtzeit: etwa 4 Stunden
  • Portionen: 8
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach
  • Empfohlene Form: 18 cm Durchmesser

Zutaten

  • 350 g griechischer Joghurt
  • 4 mittelgroße Eier, etwa 200 g ohne Schale
  • 200 g dunkle Schokolade oder Halbbitterschokolade

Geeigneter Joghurt

Am besten funktioniert griechischer Joghurt mit 5–10 % Fett. Er ist dick, cremig und enthält weniger freie Flüssigkeit als gewöhnlicher Naturjoghurt.

Alternativ können Sie verwenden:

  • 350 g stichfesten Naturjoghurt
  • 350 g Skyr für eine fettärmere, etwas festere Konsistenz
  • 350 g ungesüßten Sojajoghurt
  • 350 g pflanzlichen Joghurt auf Kokosbasis

Sehr dünnflüssigen Joghurt sollten Sie vorher etwa 30–60 Minuten in einem mit einem sauberen Tuch ausgelegten Sieb abtropfen lassen.

Welche Schokolade eignet sich?

  • Schokolade mit 50–60 % Kakao ergibt einen milden, leicht süßen Kuchen.
  • Schokolade mit 70 % Kakao ergibt einen intensiveren, weniger süßen Geschmack.
  • Schokolade mit mehr als 80 % Kakao kann ohne zusätzlichen Zucker recht herb schmecken.
  • Milchschokolade funktioniert ebenfalls, macht den Kuchen jedoch süßer und etwas weicher.

Optional für die Form

Diese Zutaten gehören nicht zum eigentlichen Kuchenteig:

  • 5 g Butter oder neutrales Pflanzenöl
  • Backpapier

Optionale Dekoration

  • 100 g frische Himbeeren oder Erdbeeren
  • 5 g Kakaopulver
  • 20 g gehackte Haselnüsse
  • 20 g Schokoladenraspel
  • Eine kleine Prise Meersalz
  • Ungesüßte Schlagsahne
  • Zusätzlicher griechischer Joghurt

Benötigte Küchengeräte

  • Springform oder feste Kuchenform mit 18 cm Durchmesser
  • Backpapier
  • Große Rührschüssel
  • Kleine hitzebeständige Schüssel
  • Schneebesen
  • Silikonspatel
  • Küchenwaage
  • Kleiner Topf für ein Wasserbad
  • Kuchengitter

Für die Mikrowellenzubereitung benötigen Sie eine mikrowellengeeignete Glas- oder Silikonform. Eine Springform aus Metall darf nicht in die Mikrowelle gestellt werden.

Ausführliche Schritt-für-Schritt-Zubereitung

Schritt 1: Joghurt und Eier temperieren

Nehmen Sie Joghurt und Eier etwa 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.

Zutaten mit ähnlicher Temperatur verbinden sich leichter mit der geschmolzenen Schokolade. Sehr kalter Joghurt kann die warme Schokolade schlagartig abkühlen. Dadurch bilden sich kleine feste Schokoladenstückchen im Teig.

Wenn Sie wenig Zeit haben, legen Sie die Eier fünf Minuten in lauwarmes Wasser. Verwenden Sie kein heißes Wasser, da das Eiweiß sonst an der Schale zu stocken beginnen kann.

Schritt 2: Form vorbereiten

Legen Sie den Boden einer Form mit etwa 18 cm Durchmesser mit Backpapier aus. Fetten Sie den Rand sehr dünn mit Butter oder neutralem Öl ein.

Eine Form mit festem Boden ist besonders sicher, da der Teig relativ flüssig ist. Verwenden Sie eine Springform, sollte diese gut schließen. Stellen Sie sie vorsichtshalber auf ein Backblech.

Bei einer größeren Form wird der Kuchen flacher und ist schneller fertig. In einer kleineren Form wird er höher und benötigt möglicherweise einige Minuten länger.

Schritt 3: Backofen vorheizen

Heizen Sie den Backofen auf folgende Temperatur vor:

  • 180 °C Ober-/Unterhitze
  • 160 °C Umluft

Schieben Sie den Rost auf die mittlere Ebene.

Das Vorheizen ist wichtig, damit die Eiermasse gleichmäßig zu stocken beginnt. In einem noch kalten Ofen kann sich die Schokolade teilweise am Boden absetzen.

Schritt 4: Schokolade zerkleinern

Hacken Sie 200 g Schokolade mit einem scharfen Messer in möglichst kleine, gleichmäßige Stücke.

Kleine Stücke schmelzen schneller und gleichmäßiger. Bei sehr großen Stücken kann ein Teil der Schokolade bereits überhitzen, während andere Stücke noch fest sind.

Achten Sie darauf, dass Schüssel und Kochutensilien vollständig trocken sind. Schon eine kleine Menge Wasser kann geschmolzene Schokolade körnig und fest werden lassen.

Schritt 5: Schokolade im Wasserbad schmelzen

Füllen Sie einen kleinen Topf etwa 2–3 cm hoch mit Wasser und bringen Sie es zum leichten Köcheln.

Geben Sie die gehackte Schokolade in eine hitzebeständige Schüssel und setzen Sie diese auf den Topf. Der Schüsselboden darf das Wasser nicht berühren.

Lassen Sie die Schokolade langsam schmelzen. Rühren Sie dabei gelegentlich mit einem trockenen Silikonspatel um.

Nehmen Sie die Schüssel vom Wasserbad, sobald nur noch wenige kleine Stückchen sichtbar sind. Rühren Sie weiter, bis die Restwärme auch diese Stückchen geschmolzen hat.

Die Schokolade soll glatt und flüssig, aber nicht sehr heiß sein.

Alternative in der Mikrowelle

Geben Sie die gehackte Schokolade in eine mikrowellengeeignete Schüssel.

Erwärmen Sie sie bei mittlerer Leistung zunächst 30 Sekunden. Rühren Sie um und erhitzen Sie sie anschließend in Intervallen von jeweils 15 Sekunden. Nach jedem Intervall gründlich umrühren.

Schokolade behält in der Mikrowelle teilweise ihre Form, obwohl sie innen bereits weich ist. Deshalb immer zuerst rühren, bevor sie erneut erhitzt wird.

Schritt 6: Schokolade leicht abkühlen lassen

Lassen Sie die geschmolzene Schokolade etwa 5 Minuten stehen.

Sie soll noch flüssig, aber nur noch warm sein. Sehr heiße Schokolade könnte die Eier teilweise stocken lassen. Ist sie dagegen bereits zu kalt, kann sie beim Kontakt mit dem Joghurt klumpig werden.

Die ideale Temperatur liegt ungefähr bei 35–40 °C. Ohne Thermometer gilt: Die Schüssel darf sich warm, aber nicht unangenehm heiß anfühlen.

Schritt 7: Joghurt glattrühren

Geben Sie 350 g griechischen Joghurt in eine große Rührschüssel. Rühren Sie ihn mit dem Schneebesen glatt.

Hat sich im Joghurtbecher Flüssigkeit abgesetzt, gießen Sie diese ab. Zusätzliche Molke kann den Kuchen unnötig weich machen.

Rühren Sie den Joghurt nicht minutenlang auf. Er soll lediglich glatt und klumpenfrei werden.

Schritt 8: Eier vorbereiten

Schlagen Sie die Eier zunächst einzeln in eine kleine Schüssel. Geben Sie sie erst danach zum Joghurt.

So verhindern Sie, dass versehentlich Eierschalen oder ein verdorbenes Ei in die gesamte Joghurtmenge gelangen.

Verrühren Sie Eier und Joghurt langsam mit dem Schneebesen, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Schlagen Sie die Mischung nicht stark schaumig.

Zu viel eingeschlagene Luft lässt den Kuchen im Ofen stark aufgehen. Da kein Mehl vorhanden ist, fehlt anschließend das stabile Gerüst – der Kuchen würde beim Abkühlen deutlich zusammenfallen.

Schritt 9: Schokolade angleichen

Geben Sie zunächst etwa 3 Esslöffel der Joghurt-Ei-Mischung zur warmen Schokolade. Rühren Sie sofort gründlich um.

Wiederholen Sie diesen Vorgang noch ein- bis zweimal.

Dieser Vorgang heißt Temperaturausgleich. Die Schokolade wird schrittweise an die kühlere Joghurtmasse gewöhnt und bleibt dadurch glatt. Dieser kleine Zwischenschritt ist eines der wichtigsten Geheimnisse des Rezepts.

Schritt 10: Schokoladenmischung einarbeiten

Gießen Sie die angeglichene Schokolade langsam zur restlichen Joghurt-Ei-Masse.

Rühren Sie dabei gleichmäßig mit dem Schneebesen. Arbeiten Sie anschließend mit einem Silikonspatel über den Schüsselboden und am Rand entlang, damit keine hellen Joghurtstreifen zurückbleiben.

Der fertige Teig sollte glatt, glänzend und relativ flüssig sein.

Falls kleine Schokoladenstückchen entstehen, ist das kein Sicherheitsproblem. Der Kuchen bekommt dadurch lediglich kleine festere Schokoladenpunkte.

Schritt 11: Teig in die Form füllen

Gießen Sie den Teig in die vorbereitete Form. Streichen Sie die Oberfläche mit dem Silikonspatel glatt.

Klopfen Sie die Form ein- oder zweimal ganz vorsichtig auf die Arbeitsfläche. Dadurch steigen größere Luftblasen nach oben.

Klopfen Sie nicht zu kräftig, da sonst die eingeschlossene Luft vollständig entweicht.

Zubereitung im Backofen

Schritt 12: Kuchen backen

Stellen Sie die Form auf die mittlere Schiene des vollständig vorgeheizten Backofens.

Backen Sie den Kuchen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 35–45 Minuten.

Öffnen Sie die Ofentür während der ersten 30 Minuten möglichst nicht. Ein plötzlicher Temperaturabfall kann dazu führen, dass die Mitte stark einsinkt.

Daran erkennen Sie, dass der Kuchen fertig ist

  • Der Rand ist sichtbar fest.
  • Die Oberfläche glänzt nicht mehr flüssig.
  • Die Mitte wackelt beim vorsichtigen Bewegen noch leicht.
  • Ein Holzstäbchen zeigt feuchte Krümel, aber keinen flüssigen Teig.
  • Die Kerntemperatur liegt bei etwa 74–78 °C.

Warten Sie nicht, bis ein Holzstäbchen vollkommen trocken herauskommt. Der Kuchen gart beim Abkühlen weiter und könnte bei einer zu langen Backzeit trocken oder gummiartig werden.

Schritt 13: Langsam abkühlen lassen

Schalten Sie den Backofen aus. Öffnen Sie die Tür einen Spalt und lassen Sie den Kuchen noch 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen.

Nehmen Sie ihn anschließend heraus und lassen Sie ihn 30–45 Minuten in der Form abkühlen.

Ein leichtes Einsinken in der Mitte ist normal. Der Kuchen enthält weder Mehl noch Stärke, die seine aufgegangene Struktur dauerhaft stabilisieren könnten.

Schritt 14: Kuchen aus der Form lösen

Fahren Sie mit einem dünnen Messer vorsichtig am Rand entlang. Öffnen Sie die Springform langsam oder stürzen Sie den Kuchen aus einer festen Form auf einen Teller.

Der Kuchen ist im warmen Zustand sehr empfindlich. Arbeiten Sie ohne Druck und ziehen Sie das Backpapier erst ab, wenn der Boden ausreichend fest ist.

Schritt 15: Kuchen kühlen

Stellen Sie den vollständig auf Raumtemperatur abgekühlten Kuchen für mindestens 2 Stunden, besser 4 Stunden, in den Kühlschrank.

Während dieser Zeit festigen sich die Schokolade, die Eier und die Joghurtmasse. Direkt nach dem Backen wirkt die Mitte möglicherweise noch sehr weich. Nach dem Kühlen wird sie cremig und gut schneidbar.

Für das beste Ergebnis können Sie den Kuchen bereits am Vortag zubereiten.

Zubereitung in der Heißluftfritteuse

Verwenden Sie eine Form, die mit ausreichend Abstand in den Garkorb passt. Die heiße Luft muss an den Seiten zirkulieren können.

  1. Heißluftfritteuse auf 170 °C vorheizen.
  2. Vorbereitete Form mit dem Teig in den Garkorb stellen.
  3. Kuchen zunächst 25 Minuten backen.
  4. Den Garzustand kontrollieren.
  5. Bei Bedarf weitere 5–10 Minuten backen.
  6. Wird die Oberfläche zu dunkel, die Form locker mit hitzebeständiger Aluminiumfolie abdecken. Die Folie muss sicher fixiert sein und darf das Heizelement nicht berühren.
  7. Kuchen vollständig abkühlen und anschließend mindestens 2 Stunden kühlen.

Je nach Gerät kann bereits eine Temperatur von 160 °C genügen. Heißluftfritteusen arbeiten sehr unterschiedlich; kontrollieren Sie den Kuchen deshalb früher als im Backofen.

Zubereitung in der Mikrowelle

Die Mikrowellenmethode ist besonders schnell, ergibt aber eine weichere, eher puddingartige Oberfläche. Verwenden Sie ausschließlich eine mikrowellengeeignete Glas- oder Silikonform.

  1. Form leicht einfetten und den Boden nach Möglichkeit mit passend zugeschnittenem Backpapier auslegen.
  2. Teig in die Form füllen.
  3. Bei 700–800 Watt zunächst 6 Minuten garen.
  4. Kuchen 1 Minute in der ausgeschalteten Mikrowelle ruhen lassen.
  5. Konsistenz der Mitte kontrollieren.
  6. Bei Bedarf in Intervallen von jeweils 30 Sekunden weitergaren.
  7. Die gesamte Garzeit beträgt je nach Form und Gerät ungefähr 7–10 Minuten.
  8. Den Kuchen nicht sofort anschneiden, sondern vollständig abkühlen und mindestens 2 Stunden kühlen.

Zehn Minuten bei maximaler Leistung können bei leistungsstarken Geräten bereits zu lang sein. Kurze Intervalle schützen den Kuchen vor einer trockenen, gummiartigen Konsistenz.

Servieren

Nehmen Sie den Kuchen etwa 10–15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Dadurch wird die Schokolade etwas weicher und ihr Aroma kommt deutlicher zur Geltung.

Schneiden Sie den Kuchen mit einem scharfen Messer in acht Stücke. Für saubere Schnitte das Messer in heißes Wasser tauchen, abtrocknen und nach jedem Schnitt reinigen.

Besonders gut passen dazu:

  • Frische Himbeeren
  • Erdbeeren
  • Ungesüßte Schlagsahne
  • Griechischer Joghurt
  • Gehackte und geröstete Haselnüsse
  • Eine kleine Prise Meersalz
  • Ungesüßter Kaffee oder Espresso

Chef’s Best Tips – Die besten Tipps vom Küchenchef

  1. Dicken Joghurt verwenden: Je weniger freie Flüssigkeit der Joghurt enthält, desto cremiger und stabiler wird der Kuchen.
  2. Zutaten temperieren: Kalter Joghurt lässt geschmolzene Schokolade schnell fest werden.
  3. Gute Schokolade wählen: Da der Kuchen nur drei Zutaten enthält, bestimmt die Qualität der Schokolade maßgeblich den Geschmack.
  4. Schokolade langsam schmelzen: Zu starke Hitze macht sie dick, körnig oder verbrannt.
  5. Kein Wasser in die Schokolade bringen: Schüssel und Spatel müssen vollständig trocken sein.
  6. Temperaturausgleich durchführen: Zuerst etwas Joghurtmasse in die Schokolade rühren und erst dann alles miteinander verbinden.
  7. Eier nicht schaumig schlagen: Der Kuchen soll cremig und stabil werden, nicht stark aufgehen.
  8. Eine 18-cm-Form verwenden: Darin erhält der Kuchen eine gute Höhe und eine gleichmäßige Konsistenz.
  9. Nicht zu lange backen: Eine leicht wackelnde Mitte ist richtig. Sie festigt sich beim Abkühlen.
  10. Geduld beim Kühlen haben: Die endgültige Konsistenz entsteht erst im Kühlschrank.
  11. Für weniger Süße 70-prozentige Schokolade verwenden: Bei sehr dunkler Schokolade wird der Kuchen deutlich herber.
  12. Für ein milderes Ergebnis Halbbitterschokolade wählen: Sie ist für Kinder oder Gäste, die keine herben Desserts mögen, oft angenehmer.
  13. Eine Prise Salz beim Servieren ergänzen: Sie verstärkt den Schokoladengeschmack, ohne den Kuchen salzig wirken zu lassen.
  14. Den Kuchen am Vortag backen: Über Nacht gekühlt schmeckt er besonders harmonisch und lässt sich hervorragend schneiden.
  15. Garzeiten als Richtwerte behandeln: Formgröße, Joghurt, Schokolade und Gerät beeinflussen die tatsächliche Backzeit.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank

Den Kuchen abgedeckt oder in einem luftdichten Behälter lagern und innerhalb von 3–4 Tagen verbrauchen.

Er nimmt leicht fremde Gerüche an. Deshalb nicht unbedeckt neben stark riechenden Lebensmitteln aufbewahren.

Im Gefrierschrank

Den vollständig gekühlten Kuchen in einzelne Stücke schneiden. Jedes Stück sorgfältig verpacken und bis zu 2 Monate einfrieren.

Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank stellen. Nicht bei hoher Mikrowellenleistung auftauen, da die cremige Masse dabei ungleichmäßig warm und gummiartig werden kann.

Bei Raumtemperatur

Wegen des hohen Anteils an Joghurt und Eiern sollte der Kuchen nicht länger als 2 Stunden ungekühlt stehen.

Nutrition – Nährwerte

Ungefähre Nährwerte pro Portion bei insgesamt acht Portionen, berechnet mit griechischem Joghurt mit 10 % Fett und dunkler Schokolade:

  • Energie: etwa 230 kcal / 960 kJ
  • Eiweiß: etwa 7 g
  • Fett: etwa 17 g
  • Davon gesättigte Fettsäuren: etwa 10 g
  • Kohlenhydrate: etwa 14 g
  • Davon Zucker: etwa 11 g
  • Ballaststoffe: etwa 2 g
  • Salz: etwa 0,15 g

Die tatsächlichen Werte hängen besonders vom Fettgehalt des Joghurts, der verwendeten Schokolade und der Portionsgröße ab. Pflanzliche Alternativen können die Nährwerte deutlich verändern.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Ist das ein echter Käsekuchen?

Nicht im klassischen Sinn. Das Rezept enthält keinen Frischkäse oder Quark. Der griechische Joghurt sorgt jedoch für eine cremige, leicht säuerliche Konsistenz, die an Käsekuchen erinnert.

Enthält der Kuchen wirklich nur drei Zutaten?

Der Teig besteht ausschließlich aus Joghurt, Eiern und Schokolade. Fett für die Form oder eine Dekoration sind optional.

Brauche ich kein Mehl?

Nein. Eier und Schokolade geben dem Kuchen nach dem Abkühlen ausreichend Bindung. Die Konsistenz ist allerdings dichter und cremiger als bei einem Kuchen mit Mehl.

Brauche ich kein Backpulver?

Nein. Backpulver ist für dieses Rezept nicht erforderlich. Der Kuchen soll nicht stark aufgehen, sondern kompakt und cremig bleiben.

Muss zusätzlicher Zucker hinein?

Normalerweise nicht. Halbbitterschokolade enthält bereits Zucker. Bei Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil wird der Kuchen allerdings deutlich herber.

Kann ich normalen Naturjoghurt verwenden?

Ja, sofern er dick und nicht zu wässrig ist. Dünnen Joghurt vorher in einem feinen Sieb abtropfen lassen.

Kann ich Skyr verwenden?

Ja. Mit Skyr wird der Kuchen fettärmer, aber auch etwas fester und weniger cremig.

Funktioniert pflanzlicher Joghurt?

Ja, am zuverlässigsten funktionieren dicker Soja- oder Kokosjoghurt. Der Joghurt sollte ungesüßt sein und darf sich nicht stark in feste und flüssige Bestandteile getrennt haben.

Kann ich die Eier ersetzen?

Nicht ohne eine grundlegende Änderung des Rezepts. Die Eier sind für Bindung und Struktur verantwortlich. Pflanzlicher Joghurt allein kann diese Aufgabe nicht übernehmen.

Kann ich Milchschokolade verwenden?

Ja. Der Kuchen wird süßer, heller und etwas weicher. Kontrollieren Sie ihn beim Backen etwas früher.

Warum ist meine Schokolade klumpig geworden?

Wahrscheinlich war der Joghurt zu kalt oder die geschmolzene Schokolade bereits zu kühl. Geben Sie zunächst einige Löffel der Joghurt-Ei-Masse zur Schokolade, um beide Mischungen anzugleichen.

Warum ist der Kuchen in der Mitte eingesunken?

Ein leichtes Einsinken ist normal. Ohne Mehl besitzt der Kuchen kein festes Teiggerüst. Starkes Aufschlagen der Eier oder ein plötzlicher Temperaturwechsel können das Einsinken verstärken.

Warum ist die Mitte nach dem Backen noch weich?

Der Kuchen festigt sich erst beim Abkühlen und Kühlen. Ist die Mitte nach mehreren Stunden im Kühlschrank noch flüssig, wurde der Kuchen wahrscheinlich zu kurz gegart oder der Joghurt war sehr wässrig.

Warum ist mein Kuchen gummiartig?

Er wurde vermutlich zu lange oder bei zu hoher Temperatur gebacken. Besonders in der Mikrowelle sollte die Garzeit nur in kurzen Intervallen verlängert werden.

Kann ich eine 20-cm-Form verwenden?

Ja. Der Kuchen wird flacher und benötigt wahrscheinlich 5–10 Minuten weniger Backzeit.

Kann ich eine kleinere Form verwenden?

Eine Form mit 16 cm Durchmesser ist möglich. Der Kuchen wird höher und kann 5–10 Minuten länger benötigen.

Kann ich den Kuchen warm servieren?

Er kann warm gegessen werden, ist dann aber sehr weich und eher mit einem Schokoladenpudding vergleichbar. Für saubere Stücke muss er vollständig gekühlt werden.

Kann ich Beeren in den Teig geben?

Das ist möglich, aber nicht ideal. Beeren geben beim Backen Flüssigkeit ab und können die Struktur schwächen. Servieren Sie frische Beeren besser separat.

Kann ich den Kuchen vorbereiten?

Ja. Der Kuchen eignet sich hervorragend zur Vorbereitung und kann einen Tag vor dem Servieren gebacken werden.

3-Zutaten-Schoko-Käsekuchen

3-Zutaten-Schoko-Käsekuchen

Ein einfacher, mehlfreier Schokoladenkuchen aus griechischem Joghurt, Eiern und geschmolzener Schokolade. Cremig, saftig und ohne zusätzlichen Zucker.

Zutaten

  • 350 g griechischer Joghurt vorzugsweise 5–10 % Fett
  • 4 mittelgroße Eier etwa 200 g ohne Schale
  • 200 g dunkle Schokolade oder Halbbitterschokolade
  • 5 g Butter oder Öl für die Form optional
  • Backpapier

Anleitungen
 

  • Joghurt und Eier 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.
  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen.
  • Boden einer 18-cm-Form mit Backpapier auslegen und den Rand dünn einfetten.
  • Schokolade klein hacken und langsam über einem Wasserbad oder in kurzen Mikrowellenintervallen schmelzen.
  • Geschmolzene Schokolade etwa 5 Minuten abkühlen lassen.
  • Joghurt glattrühren und die Eier einzeln unterrühren. Nicht schaumig schlagen.
  • Drei Esslöffel Joghurt-Ei-Masse in die warme Schokolade rühren.
  • Angeglichene Schokolade langsam unter die restliche Joghurtmasse rühren.
  • Teig in die Form füllen und die Oberfläche glattstreichen.
  • Kuchen 35–45 Minuten backen, bis der Rand fest ist und die Mitte nur noch leicht wackelt.
  • Im ausgeschalteten, leicht geöffneten Backofen 10 Minuten stehen lassen.
  • Anschließend 30–45 Minuten in der Form abkühlen lassen.
  • Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.
  • Mindestens 2 Stunden, besser 4 Stunden, im Kühlschrank fest werden lassen.
  • In acht Stücke schneiden und nach Wunsch mit Beeren, Kakao oder gehackten Nüssen servieren.