Dieser Apfel-Joghurt-Kuchen gehört zu den Rezepten, die jeder Hobbykoch in seinem Repertoire haben sollte. Er ist weich, natürlich saftig, angenehm leicht und nur dezent süß. Kleine, zarte Apfelstücke sorgen in jedem Bissen für Fruchtigkeit, während Vanille und Zimt dem Kuchen ein warmes, gemütliches Aroma verleihen.
Da der Kuchen ohne Mehl und ohne Backpulver zubereitet wird, ähnelt seine Konsistenz nicht einem klassischen Rührkuchen. Er ist besonders saftig, weich und leicht cremig – fast wie eine Mischung aus Apfelkuchen, Clafoutis und einem leichten Käsekuchen.
Das Rezept ist unkompliziert und eignet sich auch für Menschen, die wenig Erfahrung beim Backen haben. Entscheidend sind lediglich die richtige Apfelsorte, ein nicht zu flüssiger Joghurt und ausreichend Zeit zum Abkühlen.
Rezeptübersicht
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Backzeit: etwa 40–50 Minuten
Abkühlzeit im Ofen: 15–20 Minuten
Kühlzeit: mindestens 3 Stunden
Gesamtzeit: etwa 4 Stunden 20 Minuten
Portionen: 8 Stücke
Backform: Springform oder feste Backform mit 20 cm Durchmesser
Backtemperatur: 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft
Schwierigkeitsgrad: einfach
sätzlichen Zucker. Bei säuerlichen Sorten können Sie die vollen 50 g Rohrzucker verwenden.
Benötigte Küchenutensilien
- Springform oder Backform mit 20 cm Durchmesser
- Backpapier
- Schneidebrett
- scharfes Messer
- große Rührschüssel
- Schneebesen, Stabmixer oder Standmixer
- Küchenspatel
- Küchenwaage
- optional: feines Sieb zum Abtropfen des Joghurts
Ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Eier und Joghurt rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen
Nehmen Sie die Eier und den griechischen Joghurt etwa 20–30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.
Zutaten mit ähnlicher Temperatur verbinden sich leichter miteinander. Sind die Eier sehr kalt und der Joghurt bereits wärmer, kann die Masse ungleichmäßig oder leicht klumpig werden. Das ist zwar kein großes Problem, lässt sich aber einfach vermeiden.
Chef-Tipp:
Falls Sie vergessen haben, die Eier rechtzeitig herauszunehmen, legen Sie sie für etwa 5 Minuten in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser. Verwenden Sie kein heißes Wasser, da die Eier sonst bereits zu garen beginnen könnten.
2. Backofen und Backform vorbereiten
Heizen Sie den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Bei Umluft reichen etwa 160 °C.
Legen Sie den Boden einer Springform mit Backpapier aus. Fetten Sie den Rand leicht mit Butter oder neutralem Öl ein.
Bei einer festen Backform können Sie sowohl den Boden als auch die Seiten mit Backpapier auslegen. Lassen Sie das Papier an zwei Seiten etwas überstehen. Dadurch lässt sich der abgekühlte Kuchen später leichter aus der Form heben.
Warum wird der Backofen vorgeheizt?
Die Eier beginnen bei der richtigen Temperatur gleichmäßig zu stocken. Wird der Kuchen in einen noch kalten Ofen gestellt, können die Äpfel zu viel Flüssigkeit abgeben, bevor die Masse fest wird.
Chef-Tipp:
Eine Form mit 20 cm Durchmesser ergibt einen angenehm hohen Kuchen. In einer größeren Form wird der Kuchen flacher und benötigt möglicherweise 5–10 Minuten weniger Backzeit.
3. Äpfel vorbereiten
Waschen und trocknen Sie die Äpfel gründlich.
Ob Sie die Äpfel schälen, hängt von der Sorte und Ihren persönlichen Vorlieben ab. Bei dünner, zarter Schale können die Äpfel ungeschält bleiben. Eine dicke oder feste Schale sollte entfernt werden, da sie im fertigen Kuchen zäh wirken kann.
Vierteln Sie die Äpfel und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie das Fruchtfleisch anschließend in möglichst gleichmäßige Würfel von etwa 1–1,5 cm.
Die Würfel sollten nicht zu groß sein, da sie sonst während der Backzeit möglicherweise nicht vollständig weich werden. Schneiden Sie die Äpfel aber auch nicht zu klein, da sie sonst zerfallen und der Kuchen eher wie ein Apfelpüree wirkt.
Chef-Tipp:
Gleichmäßig geschnittene Apfelwürfel sind wichtiger als perfekte Würfel. Entscheidend ist, dass alle Stücke ungefähr dieselbe Größe haben und daher gleichzeitig gar werden.
Bei sehr saftigen Äpfeln:
Legen Sie die Apfelwürfel für einige Minuten auf Küchenpapier. Zu viel austretender Saft kann die Mitte des Kuchens unnötig weich machen.
4. Joghurt prüfen
Griechischer Joghurt sollte dick und cremig sein. Wenn sich in der Verpackung viel Flüssigkeit gesammelt hat, gießen Sie diese zunächst ab.
Ist der Joghurt sehr dünn, können Sie ihn für 15–20 Minuten in einem feinen Sieb abtropfen lassen.
Warum ist das wichtig?
Das Rezept enthält kein Mehl und keine Stärke, die überschüssige Flüssigkeit aufnehmen könnten. Ein sehr flüssiger Joghurt kann deshalb dazu führen, dass der Kuchen in der Mitte zu weich oder wässrig bleibt.
Verwenden Sie idealerweise griechischen Joghurt mit einem Fettgehalt von etwa 2–10 %. Sehr fettarme Joghurtprodukte enthalten häufig mehr Wasser und ergeben eine weniger cremige Konsistenz.
5. Eiermasse zubereiten
Geben Sie die Eier in eine große Schüssel und verrühren Sie sie mit einem Schneebesen, bis Eigelb und Eiweiß vollständig miteinander verbunden sind.
Die Eier müssen nicht mehrere Minuten schaumig aufgeschlagen werden. Zu viel eingeschlagene Luft lässt den Kuchen im Ofen stark aufgehen und anschließend stärker zusammenfallen.
Geben Sie anschließend folgende Zutaten dazu:
- griechischen Joghurt
- Vanilleextrakt
- gemahlenen Zimt
- Rohrzucker, falls verwendet
- eine kleine Prise Salz
Verrühren Sie alles langsam zu einer glatten, gleichmäßigen Masse.
Alternativ können Sie die Zutaten kurz in einem Standmixer oder mit einem Stabmixer vermischen. Mixen Sie jedoch nur so lange, bis die Masse homogen ist.
Chef-Tipp:
Die kleine Prise Salz macht den Kuchen nicht salzig. Sie verstärkt die natürliche Süße der Äpfel und sorgt dafür, dass Vanille und Zimt deutlicher wahrgenommen werden.
Wichtig:
Mixen Sie die Äpfel nicht gemeinsam mit der Joghurtmasse. Die Apfelstücke sollen im fertigen Kuchen sichtbar und spürbar bleiben.
6. Süße abschmecken
Die benötigte Zuckermenge hängt stark von den verwendeten Äpfeln ab.
- Bei sehr süßen Äpfeln können Sie den Zucker vollständig weglassen.
- Für eine milde Süße reichen häufig 20–30 g Zucker.
- Bei säuerlichen Äpfeln können Sie bis zu 50 g Zucker verwenden.
Da die Masse rohe Eier enthält, sollte sie nicht direkt probiert werden. Probieren Sie stattdessen ein kleines Stück Apfel und entscheiden Sie anhand seiner Süße.
Chef-Tipp:
Der Kuchen schmeckt nach dem Kühlen etwas weniger süß als im warmen Zustand. Planen Sie daher eine leichte, aber nicht übertriebene Süße ein.
7. Äpfel mit der Joghurtmasse verbinden
Geben Sie die Apfelwürfel in die vorbereitete Joghurt-Eier-Masse.
Heben Sie die Äpfel mit einem Küchenspatel vorsichtig unter. Mischen Sie nur so lange, bis alle Stücke gleichmäßig mit der Masse überzogen sind.
Achten Sie darauf, die Äpfel nicht kräftig zu zerdrücken. Je weniger Saft während des Mischens austritt, desto gleichmäßiger wird die Konsistenz des Kuchens.
Die Masse enthält im Verhältnis sehr viele Äpfel. Das ist richtig und gewollt. Der Kuchen besteht hauptsächlich aus zarten Apfelstücken, die durch die Joghurt-Eier-Mischung zusammengehalten werden.
8. Masse in die Backform füllen
Füllen Sie die Apfelmasse in die vorbereitete Backform.
Verteilen Sie die Äpfel gleichmäßig, besonders am Rand und in der Mitte. Drücken Sie die Mischung mit dem Spatel nur ganz leicht an, damit keine großen Hohlräume zwischen den Apfelstücken bleiben.
Streichen Sie die Oberfläche glatt.
Klopfen Sie die Backform anschließend ein- oder zweimal sehr vorsichtig auf die Arbeitsfläche. Dadurch können größere Luftblasen entweichen.
Chef-Tipp:
Drücken Sie die Masse nicht zu fest zusammen. Der Kuchen soll kompakt, aber nicht schwer werden.
9. Kuchen langsam und gleichmäßig backen
Stellen Sie die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens.
Backen Sie den Kuchen bei 175 °C Ober-/Unterhitze etwa 40–50 Minuten.
Die genaue Backzeit hängt von mehreren Faktoren ab:
- Größe und Material der Backform
- tatsächliche Temperatur des Backofens
- Wassergehalt der Äpfel
- Dicke des Joghurts
- Größe der Apfelwürfel
Öffnen Sie die Backofentür während der ersten 30 Minuten möglichst nicht. Ein starker Temperaturabfall kann dazu führen, dass der Kuchen in der Mitte zu schnell zusammenfällt.
Woran erkennt man, dass der Kuchen fertig ist?
Der Kuchen ist fertig, wenn:
- die Oberfläche leicht goldgelb ist,
- die Ränder sichtbar fest geworden sind,
- die Mitte beim vorsichtigen Bewegen der Form nur noch leicht wackelt,
- keine flüssige Masse mehr in der Mitte zu sehen ist.
Ein klassischer Holzstäbchentest ist bei diesem Kuchen nur bedingt geeignet. Aufgrund der vielen saftigen Apfelstücke kann das Stäbchen auch bei einem fertig gebackenen Kuchen leicht feucht herauskommen.
Chef-Tipp:
Bräunt die Oberfläche zu schnell, legen Sie nach etwa 30–35 Minuten locker ein Stück Aluminiumfolie oder Backpapier darüber.
10. Kuchen langsam im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen
Schalten Sie den Backofen aus, sobald der Kuchen fertig gebacken ist.
Öffnen Sie die Backofentür einen kleinen Spalt und lassen Sie den Kuchen noch 15–20 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen.
Sie können einen Holzlöffel zwischen Tür und Ofenrahmen klemmen, damit die Tür leicht geöffnet bleibt.
Warum ist dieser Schritt wichtig?
Ein plötzlicher Wechsel vom heißen Backofen in eine kühle Küche kann dazu führen, dass ein eierbasierter Kuchen stark zusammenfällt oder Risse bekommt. Durch das langsame Abkühlen stabilisiert sich die Struktur besser.
Ein leichtes Absinken ist trotzdem vollkommen normal. Da der Kuchen kein Mehl und kein Backpulver enthält, bleibt er nicht so hoch wie ein klassischer Rührkuchen.
11. Auf Raumtemperatur abkühlen
Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und stellen Sie die Form auf ein Kuchengitter oder eine hitzebeständige Unterlage.
Lassen Sie den Kuchen zunächst vollständig auf Raumtemperatur abkühlen. Entfernen Sie den Formrand noch nicht, solange der Kuchen warm ist.
Im warmen Zustand ist die Struktur sehr weich und empfindlich. Wird die Form zu früh geöffnet, kann der Kuchen auseinanderbrechen.
Chef-Tipp:
Fahren Sie nach etwa 20–30 Minuten vorsichtig mit einem dünnen Messer am Rand der Form entlang. Dadurch löst sich der Kuchen sauberer, während er weiter abkühlt.
12. Kuchen im Kühlschrank fest werden lassen
Decken Sie die vollständig abgekühlte Form ab und stellen Sie den Kuchen für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank.
Für das beste Ergebnis empfehle ich eine Kühlzeit von 4–6 Stunden oder über Nacht.
Während der Kühlzeit:
- wird die Mitte fester,
- verbindet sich die Joghurt-Eier-Masse besser mit den Äpfeln,
- lässt sich der Kuchen sauberer schneiden,
- entwickeln sich Vanille- und Zimtaroma intensiver.
Dieser Schritt sollte nicht ausgelassen werden. Direkt nach dem Backen kann der Kuchen noch sehr weich wirken. Nach einigen Stunden im Kühlschrank erhält er seine endgültige Konsistenz.
13. Kuchen aus der Form lösen
Nehmen Sie den vollständig gekühlten Kuchen aus dem Kühlschrank.
Fahren Sie mit einem dünnen Messer vorsichtig am Rand entlang. Öffnen Sie anschließend langsam die Springform.
Ziehen Sie das Backpapier behutsam ab oder setzen Sie den Kuchen mitsamt dem Papier auf eine Servierplatte.
Für besonders saubere Stücke können Sie den Kuchen vor dem Anschneiden weitere 10–15 Minuten in den Gefrierschrank stellen. Er soll dabei nicht gefrieren, sondern lediglich etwas fester werden.
14. Richtig anschneiden und servieren
Verwenden Sie ein scharfes Messer mit glatter Klinge.
Tauchen Sie das Messer vor jedem Schnitt kurz in heißes Wasser und trocknen Sie es anschließend ab. Dadurch entstehen besonders saubere Schnittflächen.
Servieren Sie den Kuchen:
- direkt aus dem Kühlschrank,
- leicht gekühlt,
- oder nach etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur.
Direkt aus dem Kühlschrank ist er fester und kompakter. Leicht temperiert wirkt die Konsistenz weicher und cremiger.
Optional können Sie den Kuchen vor dem Servieren mit etwas Zimt bestreuen. Auch ein kleiner Löffel griechischer Joghurt passt sehr gut dazu.
Chef’s Best Tips
1. Dicken Joghurt verwenden
Je dicker der Joghurt, desto stabiler und cremiger wird der Kuchen. Flüssiger Naturjoghurt ist für dieses Rezept weniger geeignet.
2. Äpfel gleichmäßig schneiden
Unterschiedlich große Stücke garen nicht gleichmäßig. Kleine Stücke zerfallen, während große Stücke noch fest bleiben können.
3. Nicht zu lange mixen
Die Eiermasse soll glatt, aber nicht stark aufgeschäumt sein. Zu viel Luft führt dazu, dass der Kuchen im Ofen stark aufgeht und anschließend deutlich zusammenfällt.
4. Saftige Äpfel kurz abtrocknen
Wenn die Apfelwürfel sichtbar viel Flüssigkeit abgeben, tupfen Sie sie mit Küchenpapier trocken.
5. Backzeit nicht ausschließlich nach der Uhr beurteilen
Jeder Backofen arbeitet etwas anders. Beobachten Sie die Ränder und die Mitte des Kuchens. Die Mitte darf leicht wackeln, aber nicht mehr flüssig sein.
6. Langsam abkühlen lassen
Das Abkühlen im ausgeschalteten Ofen verhindert starke Temperaturschwankungen und verbessert die Struktur.
7. Die Kühlzeit einhalten
Der Kuchen erreicht seine endgültige Konsistenz erst nach mehreren Stunden im Kühlschrank. Warm lässt er sich nur schwer sauber schneiden.
8. Zucker an die Apfelsorte anpassen
Bei süßen Äpfeln ist zusätzlicher Zucker oft nicht notwendig. Dadurch bleibt der natürliche Apfelgeschmack im Vordergrund.
9. Eine kleine Backform verwenden
In einer 20-cm-Form wird der Kuchen höher und saftiger. In einer 24- oder 26-cm-Form wird er sehr flach und kann schneller trocken werden.
10. Am Vortag zubereiten
Der Kuchen lässt sich hervorragend vorbereiten. Nach einer Nacht im Kühlschrank ist die Konsistenz besonders gleichmäßig und das Aroma intensiver.
Häufige Fehler und ihre Lösungen
Der Kuchen ist in der Mitte sehr weich
Mögliche Ursachen:
- Der Joghurt war zu flüssig.
- Die Äpfel haben sehr viel Saft abgegeben.
- Der Kuchen wurde zu kurz gebacken.
- Die Backform war zu klein und die Masse dadurch zu hoch.
- Der Kuchen wurde vor dem Anschneiden nicht ausreichend gekühlt.
Stellen Sie einen noch leicht weichen, aber vollständig gebackenen Kuchen zunächst über Nacht in den Kühlschrank. Häufig stabilisiert er sich dadurch ausreichend.
Der Kuchen ist stark zusammengefallen
Ein leichtes Zusammenfallen ist bei diesem Rezept normal. Starkes Absinken kann jedoch entstehen, wenn:
- die Eiermasse zu lange aufgeschlagen wurde,
- die Ofentür während des Backens geöffnet wurde,
- der Kuchen zu schnell abgekühlt ist,
- die Mitte noch nicht ausreichend gebacken war.
Der Kuchen ist wässrig
Verwenden Sie beim nächsten Mal einen dickeren griechischen Joghurt und weniger saftige Äpfel. Lassen Sie sehr feuchte Apfelwürfel kurz auf Küchenpapier liegen.
Die Oberfläche wird zu dunkel
Decken Sie den Kuchen während der letzten 10–15 Minuten locker mit Backpapier oder Aluminiumfolie ab.
Aufbewahrung
Bewahren Sie den Kuchen abgedeckt im Kühlschrank auf.
Haltbarkeit: etwa 3 Tage
Lagern Sie ihn möglichst in einer luftdichten Dose oder decken Sie die Backform gut ab. Dadurch nimmt der Kuchen keine fremden Gerüche aus dem Kühlschrank an und trocknet nicht aus.
Lassen Sie den Kuchen nicht mehrere Stunden bei warmer Raumtemperatur stehen, da er Eier und Joghurt enthält.
Kann der Kuchen eingefroren werden?
Grundsätzlich kann der Kuchen portionsweise eingefroren werden. Nach dem Auftauen kann die Konsistenz jedoch etwas feuchter und weniger cremig sein.
Zum Einfrieren:
- Kuchen vollständig kühlen.
- In einzelne Stücke schneiden.
- Jedes Stück luftdicht verpacken.
- Bis zu 1 Monat einfrieren.
- Langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Nutrition
Ungefähre Nährwerte pro Stück bei 8 Portionen und Verwendung von 50 g Rohrzucker:
- Kalorien: etwa 120–130 kcal
- Eiweiß: etwa 6 g
- Fett: etwa 3 g
- Kohlenhydrate: etwa 18 g
- davon Zucker: etwa 15 g
- Ballaststoffe: etwa 2 g
- Salz: etwa 0,1 g
Ohne zusätzlichen Zucker enthält ein Stück ungefähr 25 kcal und etwa 6 g Kohlenhydrate weniger.
Die tatsächlichen Nährwerte können je nach Apfelsorte, Eiergröße, Fettgehalt des Joghurts und verwendeter Zuckermenge abweichen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Ist dieser Apfel-Joghurt-Kuchen wirklich ohne Mehl?
Ja. Das Rezept enthält weder Mehl noch Stärke. Die Struktur entsteht durch die Eier und den griechischen Joghurt. Deshalb ist der Kuchen besonders saftig und ähnelt eher einem leichten Käsekuchen oder Clafoutis als einem klassischen Rührkuchen.
Kann ich den Zucker vollständig weglassen?
Ja. Bei reifen, süßen Äpfeln kann der Kuchen problemlos ohne zusätzlichen Zucker gebacken werden. Der Geschmack ist dann deutlich natürlicher und weniger dessertartig.
Kann ich normalen Naturjoghurt verwenden?
Normaler Naturjoghurt ist häufig zu flüssig. Sie können ihn verwenden, wenn Sie ihn zuvor einige Stunden oder über Nacht in einem mit einem sauberen Tuch ausgelegten Sieb abtropfen lassen.
Kann ich Skyr verwenden?
Ja. Skyr eignet sich grundsätzlich gut, ergibt aber eine etwas festere und weniger cremige Konsistenz. Falls die Masse sehr dick ist, können Sie 15–20 g Milch hinzufügen.
Kann ich Quark verwenden?
Ja. Verwenden Sie vorzugsweise cremigen Quark und rühren Sie ihn vor der Verwendung glatt. Sehr fester Magerquark kann den Kuchen kompakter und trockener machen.
Muss ich die Äpfel schälen?
Nein. Äpfel mit dünner, weicher Schale können ungeschält verwendet werden. Bei dicker oder zäher Schale empfehle ich, die Äpfel zu schälen.
Kann ich die Äpfel reiben?
Das ist nicht empfehlenswert. Geriebene Äpfel geben deutlich mehr Flüssigkeit ab und verändern die Konsistenz. Kleine Würfel sorgen für eine bessere Struktur.
Warum wird kein Backpulver verwendet?
Der Kuchen soll nicht wie ein luftiger Rührkuchen aufgehen. Seine weiche, leicht cremige Struktur entsteht durch das langsame Stocken der Eiermasse.
Kann ich mehr Zimt verwenden?
Ja. Für ein intensiveres Zimtaroma können Sie bis zu 1 Teelöffel verwenden. Zu viel Zimt kann jedoch den feinen Apfel- und Vanillegeschmack überdecken.
Wie erkenne ich, ob der Kuchen vollständig gebacken ist?
Die Ränder müssen fest sein. Die Mitte darf beim Bewegen der Form leicht wackeln, sollte aber nicht flüssig wirken. Nach dem Abkühlen und Kühlen wird sie deutlich fester.
Warum muss der Kuchen im Kühlschrank ruhen?
Die Kühlung stabilisiert die eierbasierte Struktur. Außerdem lässt sich der Kuchen anschließend sauber schneiden und schmeckt aromatischer.
Kann ich den Kuchen warm servieren?
Er kann leicht temperiert serviert werden, sollte aber vorher vollständig gekühlt worden sein. Direkt aus dem Ofen ist er zu weich und kann beim Schneiden auseinanderfallen.
Welche Backform ist am besten?
Eine Springform mit 20 cm Durchmesser eignet sich am besten. Verwenden Sie möglichst keine undichte Form, da die Masse vor dem Backen relativ flüssig ist.
Kann ich eine Silikonform verwenden?
Ja, allerdings bleibt der Kuchen darin oft länger weich. Lassen Sie ihn vollständig abkühlen und kühlen Sie ihn in der Form, bevor Sie ihn vorsichtig herauslösen.
Kann ich Beeren oder anderes Obst hinzufügen?
Das ist möglich, aber wasserreiche Früchte können die Konsistenz verändern. Für das erste Backen empfehle ich, ausschließlich Äpfel zu verwenden.
Küchenpapier abtupfen. Der Kuchen erreicht seine endgültige Festigkeit erst nach mehreren Stunden im Kühlschrank.

Apfel-Joghurt-Kuchen ohne Mehl
Anleitungen
- Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 20-cm-Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
- Die Äpfel bei Bedarf schälen, entkernen und in etwa 1–1,5 cm große Würfel schneiden.
- Eier, griechischen Joghurt, Vanille, Zimt, Zucker und Salz zu einer glatten Masse verrühren.
- Die Apfelwürfel vorsichtig unterheben.
- Die Mischung in die Backform füllen, gleichmäßig verteilen und die Oberfläche glatt streichen.
- Den Kuchen 40–50 Minuten backen, bis die Ränder fest sind und die Mitte nur noch leicht wackelt.
- Den Backofen ausschalten. Den Kuchen bei leicht geöffneter Ofentür 15–20 Minuten im Ofen abkühlen lassen.
- Anschließend vollständig auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
- Den Kuchen mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.
- Gekühlt oder leicht temperiert servieren.
